Samstag, 10. Oktober 2015

Tag 14: Heute war es etwas grüner um uns herum

Der gestrige Tag war ziemlich anstrengend ... deshalb haben wir heute etwas zu lange geschlafen. Aber das war nicht weiter tragisch! Wir wollten zum Fuji-san! Japans heiligen Berg besuchen! Energisch und voller Tatendrang stürzten wir uns in die Planung!

Der Moment der Erkenntnis, dass der Fuji für uns nicht zu erreichen ist.
Wir hätten ungefähr drei Stunden bis zum Fuji-san gebraucht. Und selbst dann wären wir nur an einem Bahnhof gewesen, der noch einige Kilometer von den für uns wirklich interessanten Spots entfernt lag. Das hätte sich nicht gelohnt, also mussten wir umplanen. Unser neues Ziel: Der Rikugien Garden: Ein sehr schöner, japanischer Garten ganz in der Nähe der Komagome-Station. Hauptgrund für dieses Reiseziel war schlichtweg die Tatsache, dass wir die Station dank dem JR-Pass ohne weitere Kosten erreichen konnten ... wir wussten noch nicht, was uns genau erwartete.

Auf dem Weg zur Shinjuku-Station liet ein kleiner Schrein, welcher aber momentan saniert wird.

Ein riesiges Tor in der Nähe des Eingangs des japanischen Gartens.

Aus unserer Sicht eine sehr angenehme Überraschung: Den Garten durfte man zwar nicht kostenfrei betreten, doch der Eintritt kostete nur 300 Yen pro Person. Ein Preis, den man sich definitiv leisten kann und für den der Park ordentllich gepflegt werden kann. Aber hat sich der Eintritt denn auch gelohnt?

Ein erster Überbick: Trotz einiger Besucher sehr iddylisch!

Den Spot haben wir gleich mal für Fotos missbraucht :)

Mochi vor einem Gebäude, das vielleicht oder vielleicht auch nicht irgendeine Bedeutung hat o_O

Ein paar Meter tiefer im Park - er war größer als gedacht!

Und Bewohner gab es auch!

Ein schöner Spot für Fotos - Usai aus meiner Sicht ...

und ich aus ihrer :)

Dieser Park hatte wirklich ein paar sehr harmonische Bilder zu bieten

Mehr als genug Sitzgelegenheiten gibt es auch.

Hätten wir mal etwas zum Essen mitgenommen ... es gab schöne Picknickplätze!

Es gab einige sehr schöne Brücken...

...diese hier sogar aus Stein.

Und eine freundliche Japanerin bot uns an, ein Foto von uns zu schießen - Vielen Dank :D

Auch hier gab es wieder große Spinnennetze ... diesmal jedoch nicht in Kopfhöhe, sondern am Wegrand und zwischendeen Bäumen.

Ein weiterer, schöner Ausblick.
Was lässt sich also zu dem Park sagen? Es gibt sicherlich viele japanische Gärten. Wer sich nicht in der Nähe des Rikugien Garden befindet und trotzdem einen schönen, japanischen Garten sehen will, der wird bestimmt auch wo anders fündig. Aber die Fahrt zum Park und der Eintrittspreis lohnen sich definitiv. Der Park ist schön groß; Es lassen sich schöne Fotos machen; Es wirkt alles sehr harmonisch; Obwohl es im Sommer etwas farbiger zu geht, sieht der Garten auch im Herbst noch toll aus; Besucher-WCs sind vorhanden und wer sich jetzt noch selbst etwas Verpflegung mitbringt, der findet hier sicherlich einen der beruhigendsten Picknick-Plätze, den man nur mitten in einer Millionenmetropole finden kann.

Nun war der Tag aber nicht vorbei und wir wollten noch etwas erleben. Doch es wurde etwas frischer und wir wollten nicht mehr allzu lange draußen bleiben. Die Zwischenlösung: Ein kurzer Besuch im Yoyogi-Park!

Eins der Tore im Yoyogipark glaube ich ... o_O

Beeindruckend, wie die Parks einfach mitten in der riesigen Stadt stehen...

Und plötzlich wohnten wir einer Hochzeitszeremonie bei...
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Hier kann man seine Gebete und Wünsche auf die Tafeln schreiben ~
Der Besuch im Yoyogi Park war recht kurz, aber hey: Wir waren schon bei unserer letzten Reise dort (unser Hotel war immerhin genau daneben...) und wir fanden uns mitten in einer Hochzeit wieder. Mehr konnte wohl kaum passieren. Außerdem war es bereits um die 16.00 Uhr - bald würde die Sonne untergehen! Wir machten uns wieder auf dem Weg nach Shinjuku, um dort noch etwas durch das belebte Viertel zu laufen, bis uns die Lust vergehen würde.

Shinjuku bei ... Nachmittag!?
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Wir haben uns noch ein paar Läden angesehen. Zum Beispiel wusste Usai, dass es in Shinjuku einen closet Child gab. Google Maps leitete uns ein wenig in die Irre ... Es zeigte uns an, dass der Laden noch 850 Meter/10 Minuten weit entfernt war. So gingen wir 5 Minuten in die vermeidlich richtige Richtung und brauchten dann noch 10 Minuten zum Laden, der 850 Meter weit entfernt war ... Das passierte uns mehr als ein Mal. Aber wir haben es letztendlich geschafft. Dann besuchten wir noch eine Gamestation, versagten beim Greifarmspiel und gingen anschließend an das beliebte "Robot Restaurant" vorbei.

ROBOT RESTAURANT!
Für einen Spontanbesuch leider zu teuer: Für 7000 Yen eintritt (ohne Speis und Trank!) darf man sih dort hinein setzen. Es wird einem eine unsagbar freakige Lichter- und Soundshow geboten, begleitet von der Vorführung einiger Schauspieler und Roboter. Uns ist nicht wirklich klar, wie man bei dieser Reizüberflutung noch ans Essen denken kann...

Nun war es aber schon so weit. Es war zwar erst 18:00 Uhr, aber der gestrige Tag war anstrengend und der morgige (Shopping...in Harajuku...und Akihabara...es tut uns so leid XD) sollte das wohl auch werden ... so machten wir uns auf dem Weg ins Hotel. Zudem wurde Tokyo wieder einmal von irgendeinem riesigen Godzilla-Viech angegriffen ... das mussten wir nicht miterleben.

Das gewaltige Toho-Cinema in Shinjuku

Kommentare:

  1. Ach Der Rikugien Garden ist ja wirklich eine Augenweide *-*~
    Trotzdem ist es schade das ihr nicht zum Mr. Fuji gekommen seit-.-
    Irgendwie habe ich das Gefühl das wir es nie zu ihm schaffen werden^^"

    Auch schön den Yoyogi Park mal wiederzusehen^^
    Und meinen Glückwunsch das ihr bei der Hochzeit gelandet seit <3

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  2. Der Park war ein richtiger Ruhepol ganz gut nach anstrengenden Tagen.

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