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Samstag, 3. Dezember 2022

Tag 45 - International Lolita Day - Ein Lolita-Mode Treffen in Tokio!

 Guten Abend Zusammen aus Japan,

vermutlich zum letzten Mal schreibe ich direkt aus Japan. Ich weiß nicht genau, wie der morgige finale Tag laufen wird.

Mein Flug geht morgen Abend um 22h japanischer Zeit, je nachdem wie viel Zeit ich am Flughafen habe, kann ich vielleicht noch dort etwas schreiben. Ich habe absolut keine Lust auf den Rückflug. So gar nicht. Es ist alles so eklig einfach. Ich will jetzt schon duschen (obwohl ich grad war) wenn ich daran denke so ewig lange im Flieger zu sein. Und mir ist auch nicht gelungen, ein spezielles Essensmenü zu ordern. Diese Option gab es bei mir einfach nicht. Und dank der blöden Zeitverschiebung und der Servicezeiten von Finnair bin ich nun eine Stunde zu spät dran um ein Menü wählen zu können. Ich werde also hungern müssen (ha, als ob, ich kauf eh wieder für eine ganze Familie Snacks für den Flug ein).

Genug des Rumgemotzes, was ist heute passiert?

Als ich in Kyoto war hatte ich doch zufällig eine Bekannte getroffen die ich aus Lolita-Events in Deutschland kenne. Sie ist zur Zeit für ihr Studium für ein Jahr in Tokio und hatte mir von dem Lolita-Treffen erzählt. Und heute ist es soweit gewesen! Es ist übrigens auch noch "International Lolita Day", also der Feiertag für Lolita quasi gewesen. Es gibt diesen zweimal im Jahr: Am 1. Samstag im Juni und am 1. Samstag im Dezember!

Es ging in ein "Alice in Wunderland"-thematisiertes Cafe mit dem Namen "Alice in Fantasy Book" in Shinjuku.

Ich war total aufgeregt/nervös im Vorhinein, ich musste ja mit dem, was ich so bisher auf meiner Reise ergattern konnte, ein Outfit zusammenstellen. Und die anderen leben ja hier oder sind für zumindest 1 Jahr hier in Tokio Vorort. 

Meine Nervösität war auch vollkommen unbegründet. Alle Mädels waren super lieb und wir waren ein bunter Haufen aus verschiedenen Ländern (es waren sogar noch drei andere Deutsche dabei!) und ich habe mich sehr gut unterhalten und sogar Kontakte knüpfen können. Schon witzig, das ich nervös vor Treffen bin, dabei organisiere ich Zuhause ja selbst welche :D


Das Cafe war echt cool" Es war, wie ich es von Japanern erwarte, sehr detailverliebt geschmückt und unser "Afternoon Tea"-Set (der aber von 11.30-14h ging XD) bietete neben Tee auch jede Menge kleine Leckereien die summiert dann doch echte sattmacher waren:







Nach dem Cafe gingen wir noch in den nahe gelegenen Shinjuku Park um dort noch ein paar Fotos zu machen. Langsam wurde es dann spät und dunkel und so beschloss ich, mich einer ersten Gruppe anzuschließen und mich vom Treffen zu verabschieden. Es war ein echt schöner Nachmittag und es war echt lieb das ich so "herzlich" empfangen worden bin, obwohl ich ja erst einmal nicht mehr bei weiteren Treffen dabei sein kann, weil ich ja morgen schon zurückfliege.




Was hatte ich mit dem Rest des Tages vor? Geschenke kaufen!

Da es echt kalt in Tokio geworden ist bin ich daher erst kurz nach Hause um mich umzuziehen. Es ist außerdem leicht unbequem drei Röcke zu tragen, ich musste ja einen Petticoat improvisieren, hahaha. Dann zog es mich nach Akihabara, hier habe ich auf dieser Reise noch nicht wirklich vorbeigeschaut und das sollte noch nachgeholt werden:






Ich würde auch fündig, aber bei weitem nicht bei dem Maße wie ich erhofft hatte. Einige der ganzen süßen Kramladen sind verschwunden und/oder haben das Sortiment stark verändert. Anstatt "Character Goods" findet man unglaublich viel IDOL-Kram.. überall.. ich kann es nicht ganz nachempfinden. Für mich sind diese Anime-IDOL-Gruppen irgendwie kaum auseinander zu halten. Es hört sich auch irgendwie immer gleich an(?). Nun, ich vergesse manchmal vielleicht auch, das meine letzet Reise vor drei Jahren war. Vor Corona. Es hat sich vermutlich einfach viel verändert (aber leider nicht zum positiven für mich persönlich!).

Was sich NICHT verändert hat, sind die unzähligen jungen Damen am Bürgersteig. Diese versuchen einen, besonders die Herren, mit ihren quietschend süßen Stimmchen und ein "Konban waaaa~" doch dazu zu bringen in ihr (Maid) Cafe or whatever zu kommen. Ich bin immer wieder beeindruckt das sich diese Vielzahl an Cafes alle halten. Es müssen echt viele Leute solche Cafes besuchen.


Ich war noch nie in eins. Und werde es auch nicht machen. Gibt Dinge, die sind sogar mir zu cringy.

Was sich ebenfalls nicht ändert, und nicht nur in Akihabara, sind die Gaijin-Hunter. Da mache ich mir die Mühe und zieh mich um (von Lolita in "normale" Sachen für meine Verhältnisse) und man wird trotzdem angesprochen. Öfter bleibt es nur bei einer kurzen Fragerunde ("Woher kommst du?" "Was machst du hier?" "Woah, dein Japanisch ist SO GUT, wo hast du es gelernt?" (Größte Lüge ever und für immer!), manche möchten einen beim Shopping begleiten oder noch gern in ein Cafe gehen. Ist ja wirklich nett gemeint, najaaa.


Ich mache auf den Rückweg einen Halt in Shinjuku, den ich bitterlich bereue da es ja Samstagabend ist. Und hier ist es dann voll. In den (noch offenen) Läden, auf den Straßen, die Japaner selbst sind es auch. Ich gehe in einen ersten Store und gehe fast rückwärts wieder raus :D Den Umweg hätte ich mir sparen können.

 Was sehr prägnant in Japan ist, ist das sich hier äußerst streng an die Öffnungszeiten gehalten wird. Während man in Deutschland da auch mal für ein paar Minuten die Augen zu drückt und den letzten Kunden vielleicht noch bezahlen lässt, wird in Japan oft schon ein paar Minuten vorher Ansagen gemacht und auf die Sekunde genau wird quasi schon das Ladentor verschlossen. Da interessiert es den Japaner auch im edleren Laden nicht ob du vielleicht grad noch was für 500€ kaufen wolltest. Japaner nehmen es sehr genau nach Vorschrift, platz für Flexibilität oder eigenes Ermessen gibt es nicht und will man wohl auch nicht. Das zieht sich durch viele verschiedene Dinge.


Viel zu spät bin ich wieder in meiner kleinen Wohnung. Der letzte Abend. Zum letzten Mal Im Tokyu Store essen kaufen. Zum vorerst letzten Mal Pfirsisch-Bier. Und mein für morgen gebunkertes Frühstück habe ich auch direkt wegegefuttert. Da muss ich wohl mit Sack und Pack morgen irgendwo was neues kaufen. Ich nehme die letzte Zeit absolut keine Rücksicht auf mein Zukunfts-Ich. Es tut mir leid.

Die Koffer sind soweit gepackt (ah ich nehm doch Rücksicht auf mein Zukunfts-Ich!!!111eins1!!1!!). Morgen startet ein laaaaaanger Tag. Und ich treffe meine quasi "Gast-Schwester", Sarah. Sarah hat ebenfalls bei Sachi gewohnt als sie einen Sprachaufenthalt hatte und wie der Zufall es will ist sie morgen auch in Tokio und ihr Rückflug geht zwei Stunden später als meiner. Ich bin sehr gespannt sie endlich persönlich zu treffen, hahaha.


Liebe Grüße in die Heimat!

Bald bin ich wieder da, hahahahaha!


Schlüsselsatz

いいみせしていますか

ii mise shite imasu ka

Kennst du ein gutes Cafe?



Donnerstag, 1. Dezember 2022

Tag 42 - Viel gemacht aber nicht viel zu sehen

 Hallo Zusammen,

manchmal sieht die Welt nach ein bisschen schlaf wieder anders aus, wer kennt es nicht. Obwohl heute viel passiert ist, kann ich aber (noch) nicht so viel zeigen.

Heute stand eine weitere AirBnB-Experience an: Ein Videoshooting. Ja. Ich bin darüber gestolpert, hatte dann Beispielvideos gesehen und mir gedacht "das musst du eigentlich auch mal machen". Gedacht und Getan hatte ich dann so ein Shooting gebucht vor ein paar Wochen. Es ist nun mein sechster Besuch in Japan und wirkliche Videoaufnahmen auf denen man mal selbst auftaucht hat man ja nicht, wenn man alleine reist wie ich ("Forever alone" sag ich nur), sowieso nicht.

Ich lasse es morgens also langsam angehen, packe meinen Koffer weiter, es sind jetzt nur noch ein paar Tage und langsam traue ich mich ein wenig auszumustern und auch schon Klamotten einzupacken die ich definitiv nicht mehr tragen werde (ich hoffe, ich entscheide mich nicht mehr um, ich bin da sehr wankelmütig manchmal). Mit meinem heutigen Outfit bin ich nicht ganz zufrieden, ich hatte gestern noch nach einem passenden Oberteil gesucht und bin nur bedingt fündig geworden, naja, das muss es nun tun.

Outfit of the day


Ich fahre ca. eine Stunde früher schon Richtung Harajuku los, es ist nicht sehr weit von meiner Unterkunft, nur 20 Minuten. Obwohl ich im Lolita-Outfit unterwegs bin, werde ich nicht mehr angesehen als sonst. Die Tatsache das ich nicht-japanisch aussehe, erregt eher Aufsehen als das was ich dann letztlich trage. In Harajuku merke ich das mein Unterrock rutscht. Ich habe keinen richtigen Petticoat hier und improvisiere für den "Poof" mit Unterröcken.. also geht es auf eine der zahlreichen und sauberen öffentlichen Toiletten um sich zu kramen.


Aussicht am Treffpunkt

I love it

Oh?! Tatsächlich noch ein Kyary Pamyu Pamyu Poster am Bahnsteig in Harajuku gefunden!


Pünktlich um 14.30h taucht Yosuke dann am Treffpunkt auf und wir gehen zum Yoyogi Koen als erste Station. Herbst ist einfach eine tolle Jahreszeit in Japan und wir haben richtig Glück mit dem Wetter. Gestern hat es ja stark geregnet und heute ist es zwar bedeckt, aber trocken bei fast 20 Grad. Der letzte warme Tag übrigens. Die nächsten Tage werden es höchstens 10 Grad! Als nächstes geht es dann nach Harajuku zurück, durch die Takeshita Street/Dori. Hier ist das shooten etwas schwieriger, es sind einige Leute unterwegs. Letzte Station ist dann Shibuya Crossing und Yosuke filmt immer wieder auf dem Weg. Anstatt eine Stunde waren wir gut zwei Stunden unterwegs, ich weiß nicht, ob das normal ist oder ob er einfach mehr Material braucht um hinterher 3-5 Minuten zusammenzukriegen, hahahaha. Das Ergebnis kriege ich in den nächsten Wochen dann.. ob ich das Video zeige..? Weiß ich noch nicht. Ich muss sagen.. Videoshooting ist anstrengend.. man ist ja permanent unter Beobachtung.. bei einem Foto zählt der Moment, die Sekunde, beim Video halt länger.. neee, das war schon komisch. Irgendwie cringe. Hahaha.

Während wir auf Shibuya Crossing die letzten Sekunden drehen, beobachtet uns eine Dame. Yosuke und ich verabschieden uns und dann kommt sie auf mich zu. Ich hab direkt ein nächstes Shooting. Mehr artistisch, weniger Potrait! Aber Fotos! Das ist ok! Und voll cool, auf Shibuya Crossing. Die Fotos kriege ich dann auch in der nächsten Zeit. Und das kostenlos, hahaha. Die Dame stammt aus Griechenland und ist mit ihrem Mann wegen seiner Arbeit nach Tokio gezogen. Sie arbeitet nun als freiberufliche Fotografin u. a. für Magazine.

Update, 4 Stunden später: Hab ein erstes Foto bekommen

 



Nach dem Shooting nach dem Shooting bin ich noch fit und beschließe Richtung Sky Tree zu fahren. Dort gibt es auch eine ShoppingMall und ich war in der Ecke von Tokio einfach noch gar nicht diesmal.

Es ist erst etwas verwirrend, um den SkyTree herum gibt es viele Buildings die dann noch einmal in East und West Yard unterteilt sind und man muss schon schauen, welchen Aufzug man dann wo nimmt da man nicht auf jeder Etage zu jedem Abschnitt kommen kann. Ich mache schließlich einen Abstecher zum Pokemon Center dort, aber es gibt auch viele andere Character-Shops:

Als kleine Erinnerung an den Besuch direkt mal einen Stanzen lassen





Und nun noch andere Shops:










Sehr schön ist hier auch das Äußere Design, schon in Holz gehalten!

Mich verschlägt es schließlich noch zu Plattform vor dem SkyTree. Ein kleiner Weihnachtsmarkt tummelt sich hier, sogar mit deutschen Sachen (Brezeln, Bier .. was sollte es auch anderes sein?!). Ich genieße das kleine Lichtermeer und beschließe dann nach Hause zu fahren. Ich bin müde, hungrig, es wird kalt und meine Füße schmerzen. Als seien Lolita-Schuhe nicht für 16.000 Schritte gemacht :D







Morgen wird es etwas traditioneller (denke ich) und mit mehr oder aussagekräftigeren Fotos (hoffe ich).

Nur noch 4 Tage...

Liebe Grüße in die Heimat!


Schlüsselsatz:

おもいこそがきみをつよくするのだよ。

omoi koso ga kimi wo tsuyoku suru no da yo

Gefühle sind das was dich stärker machen / gefühle zulassen macht dich stärker


Mittwoch, 23. November 2022

Tag 34 - Kurzer Ausflug nach Kyoto

 Guten Morgen Zusammen,

hier regnet es gerade mega. Total ärgerlich weil wir heute großes vor haben, aber dazu im nächsten Post mehr.

Gestern ging es nach Kyoto für mich. Nati musste arbeiten und ich hatte ein Fotoshooting gebucht und dieses fast vergessen, bis 24 Stunden vorher eine Erinnerungsemail kam. Ich wollte erst recht casual nach Kyoto fahren aber dank Nati hab ich letztlich doch übertrieben und sogar ein Wechseloutfit dabei gehabt. Es ging nach Arashiyama um genau zu sein. Erschwerend heute hinzu kam ein Wadenkrampf den ich nachts hatte.. den spüre ich jetzt 1 1/2 Tage später immer noch.. hass!

In voller Sweet Lolita Montur bin ich also aus Osaka los. Wie schon in Posts vorher beschrieben, stört das in Osaka wirklich keinen. Als Ausländer/nicht-Asiate fällt man eh immer etwas auf, die Kleidung ist dann sekundär. In Kyoto, lustigerweise, kassiere ich aber mehr Blicke. Interessant, wie unterschiedlich Leute ca. 50km weiter sind.

Deutsch wie ich bin, bin ich etwas früher dran und warte am Bahnhof Saga-Arashiyama auf den Fotografen. Auf einmal entdecke ich eine süß-gekleidete junge Dame. Ich sehe sie an. Sie sieht mich an. Unsere Gehirne rattern merklich. Wir sprechen uns auf englisch an und merken: wir sind beide aus Deutschland und kennen uns vom sehen aus der J-Fashion Community! Was ein Zufall!! Wir hatten schonmal zusammen gemodelt und sie wohnt zur Zeit in Tokio und mit etwas Glück bin ich noch bei ner kleinen Tea Party (so nennt man Lolita-Mode Veranstaltungen) dabei, sie klärt das grad noch ab xD

Pünktlich um 13.30h taucht der Fotograf, Jens, auf. Er ist ursprünglich aus Schweden und wohnt seit 8 Jahren in Kyoto. Er ist ein sehr lieber und quirliger Typ und ein echter Pro, nicht nur was das fotografieren angeht. Er kennt gefühlt jeden Short-Cut in der Area und erzählt mir super viele Dinge. Es war also ein Tour und ein Foto-Shooting in einem.




Hab leider kaum Fotos von der Ungebung gemacht, zu busy und aufregend alles


Wir haben super Glück mit dem Wetter und die Herbstfarben strahlen. Eigentlich wäre ich auf dieser Tour auch nicht alleine gewesen, aber die anderen zwei Personen haben kurzfristig abgesagt, so hab ich zum ermäßigten Preis eine private Tour bekommen :D

Jens führt mich an Orte die ich in Arashiyama noch nicht gesehen habe und nach der Foto-Tour setzen wir uns kurz in ein Cafe uns screenen die Fotos gemeinsam. Das fand ich irgendwie echt nett und gemütlich. Ich bin sehr selbstkritisch, aber die Fotos sind echt gut geworden, diese Herbstfarben sind einfach ein Traum. In 1-2 Wochen werde ich die Fotos wohl alle kriegen, ich kann es kaum abwarten. 

Gemeinsam gehen wir zum Bahnhof zurück und es wird langsam kühl. In Kyoto ist es meistens etwas kühler als in Osaka trotz der kurzen Entfernung. Auf dem Weg zurück versacke ich in Shin-Osaka noch kurz oder etwas länger, in den Geschäften unter dem Bahnhof. Japaner lieben Shopping. Ich leider auch :D

Ein Heidi-Shop!


Ein Uniqlo unterm Bahnhof darf auch nicht fehlen!

Schuhe, Klamotten, Medikamente, Schmuck, Essen und mehr.. alles was man will

Dann entdecke ich einen "Mister Donut". Diese haben glücklicherweise immer noch ihre Pokemon-Aktion und nachdem ich in Fukuoka irgendwie immer Pech hatte und alles schon ausverkauft war, greife ich heute zu:




Nur 291 Yen! Das ist nichts!


YAMMM! Ihr wisst nun, warum ich hier zunehme XD Ich bin ein Werbeopfer 

Irgendwann bin ich dann wieder Zuhause, telefoniere mit der Heimat, gönne mir das Pikachu Donut und esse und quatsche mit Nati abends bis in die Nacht. Und ich hab Anko Butter geschenkt bekommen von ihr, GEIL!

Viele Grüße in die Heimat!


Schlüsselsatz:

バックパックはかるくて、もちあるきやすい。

Bakkupakku wa karukute, mochiaruki yasui.

Der Rucksack ist einfach zu tragen, da er leicht ist.