Samstag, 9. September 2023

Tag 2 - Ich brauche KLAMOTTEN!!!!1!!eins!!1!! & Werd ich vernünftig?

 Hallo Zusammen,

wie angekündigt, musste heute leider etwas geshoppt werden. Ich hab es zu sehr übertrieben und brauch Klamotten sonst hab ich morgen quasi nichts mehr zum anziehen. Ich denke, diesen Rekord an "Klamotten nicht mitnehmen" werde ich nicht mehr toppen können, hahaha. Sollte ich auch einfach nicht.

Mir ist über den Tag eingefallen, das ich noch gar nicht vom FAIL DES TAGES gestern berichtet habe. Vielleicht wird das ein neue Kategorie, so wie der Satz am Ende auf Japanisch, weil um ehrlich zu sein, mache ich jeden Tag dumme Sachen, und an manchen Tagen GANZ BESONDERS dumme Sachen.

In meiner jetzigen Unterkunft ist die Dusche nicht direkt an meinem Zimmer. Ich teile mir diese mit einem anderen Gast (der anscheinend grad nicht da ist). Um zur Dusche inkl. kleinen Vorraum zu kommen muss ich ca. 2 Meter durch den Flur und um die Ecke. Durch diesen Hausflur gehen aber alle, auch die Gastfamilie die ab dem 1. OG das Haus bewohnt. Als ich fast fertig bin mit Duschen, dämmert es mir: Die Handtücher. Die liegen in meinem Zimmer. Schei*e!!! Also habe ich mehr nass als trocken den langen Rock bis über die Brust gezogen und bin schnell die paar Schritte ins Zimmer und zurück. Der Rock musste danach auch erst einmal gefönt werden. Unnötige Aktion mal wieder.

Die erste Nacht war sehr durchwachsen. Nach zwei Stunden bin ich aufgewacht und bin erst nach zwei weiteren Stunden wieder eingeschlafen . Insgesamt habe ich es auf ca. 6 Stunden Schlaf gebracht. Es ist generell ruhig, aber die Wände sind sehr dünn. Typisch (alt-)Japan.

Nun gut, jammern und motzen bringt nichts, und ich habe Hunger und mein Frühstück leider schon gestern Abend gegessen. Auf dem Weg zu Bahnstation gehe ich noch einmal halben Wegs zurück, da die Regentropfen stärker werden und ich doch noch den Regenschirm hole. Ich brauche glaube ich nicht zu erwähnen, das diese Entscheidung absoluter Timewaste war und ich zum Dank diesen blöden Regenschirm den ganzen Tag umsonst mitgeschleppt habe. Nun ja, erster (richtiger) Halt: Shinjuku. Es ist, so ganz nebenbei bemerkt, sehr schwül heute. Meine eben noch schön gemachten Haare sind wieder extra fluffig. Ich langweile sicher einige von euch, aber der erste Stop war, ja was wohl: Ein geliebter Second-Hand Store. Ich wurde tatsächlich fündig. Dann ging es in den Uniqlo. Ja, es gibt auch Filialen in Deutschland doch das Sortiment ist schon anders in Japan. Ich stehe seit 4-5 Jahren total auf lange Röcke. Ich hab die früher gehasst, dachte das sieht schrecklich aus. Aber mittlerweile liebe ich sie (ist das mein Alter?). Und auch lange, locker geschnittene Kleider, die man lässig über T-Shirts tragen kann, sind total VOGUE hier. Ich finds auch VOGUE. Aber die Farben die es zur Auswahl gab waren.. nicht meins (wo ist rosa? lila? altrosa? pls!). Wenn ich mal so Sachen anhabe, zeig ich sie euch. In Deutschland sieht man das nicht so oft. Ist irgendwie so ein Japan-Chic aber ich liebs. UUUUUND: Das klingt jetzt auch vielleicht extremst geheuchelt, aber ich muss euch was gestehen: Ich bin gar nicht mehr soooo geil auf Klamotten (ist das auch das Alter? Oder werd ich vernünftig?). Also, ja, haha sag ich so und der Titel des heutigen Tages bezieht sich auf Klamotten, aaaaber ich brauchte wirklich welche. In Deutschland shoppe ich seltenst Kleidung (meistens Second Hand und dann jap. Kleidung und Online oder auch auf Events), also hab ich zuletzt vor 9 Monaten geshoppt, als ich eben in Japan war! Irgendwie verschieben sich meine Prioritäten etwas. Generell, was Shopping angeht: Ich frage mich immer "braucht man es WIRKLICH?!" im seltensten Fall sag ich ja, kaufen tu ich es trotzdem dann noch zu oft, aber es ist viiiiel weniger geworden.

Nun, in Shinjuku bin ich fertig, auf geht es nach Harajuku. Die Wärme ist erdrückend. Ich gebe zu, ich gehe manchmal einfach in Shops rein nur um die Klimaanlage zu genießen. Und sobald man raus geht haut einem die schwüle Hitze erbarmungslos entgegen. Hab mich voll verkalkuliert. Dachte, es ist im September kühler. Gute Nachricht ist: Laut Wetterbericht soll es kühler werden. Die Schlechte Nachricht ist: Das dauert noch zwei Wochen!

Habe ich erwähnt das es voll ist? Nein?! Ja, dann jetzt! Aber für einen Samstag geht es fast noch. Das war vor COVID-19 Zeiten an Wochenenden noch schlimmer. Ich sehe auch einige Touristen, viel mehr als letztes Jahr, aber ich habe den Eindruck auch das ist noch weniger als in den Zeiten vor COVID-19 (die kommen sicher alle nächstes Frühjahr oder waren schon dieses Frühjahr da).



In Harajuku zieht es mich von Shop zu Shop. Aber ich habe Probleme was zu finden. Viele Shops haben schon Herbst-Sortmiment, mit wärmeren Pullis. Und das will ich einfach nicht kaufen / tragen jetzt. Auf gar keinen Fall. Schon allein der Gedanke daran lässt mich innerlich qualvoll einen Hitzetod sterben! Ich würde schreiend weglaufen wenn jemand versuchen würde mir einen Wollpullover anzulegen (so sehr lieb ich das Wetter hier grad, nicht).

Nun, der Himmel klärt sich, die Wolken ziehen ab, es wird nach (deutscher) Sonnencreme verlangt! LSF 50 muss es schon sein für mich, ansonsten werd ich zur Tomate (nur um paar Tage später wieder so weiß wie immer zu sein). Ich nehme eine Seitenstraße und entdecke eine kleine Schreinanlage.


Fast ein wenig peinlich, ich war so oft in Harajuku und habe bisher nie die Anlage (Mikado) gesehen. Ich genieße für ein paar Minuten die Ruhe, obwohl es wirklich nur 2 Minuten von der Haupteinkaufsstraße entfernt ist, ist es hier extrem ruhig.

Langsam kriege ich aber Appetit vom ganzen Shop-Gehüpfe und gönne mir was. Auf die Gefahr hin, das gewisse Personen mir eine Standpauke halten werden ("Du weißt ja was der Arzt gesagt hat"), hier, bitte schön:

Crepe mit Matcha Eis, Sahne und Bohnensüßpaste .. ich weiß es doch auch nicht mehr genau ich hab nur Anko/Bohnenpaste gesehen und gedacht: "REIN DAMIT!"

So, ich muss hier noch ein bisschen weiter ausführen: Also, das Crepe wird dann frisch gemacht, ist warm und oben kommt der süße, kalte Kram drauf. Auf der Eiskugel war sogar nochmal so eine Anko-Schicht, ich weiß, ich steh als Nicht-Japanerin relativ alleine dar, aber ich liebe ja Anko, Mochi und so Kram. Ich könnte mich da reinlegen! Direkt nach Schokolade das Beste (obwohl ich es grad sogar noch GEILER als Schokolade finde, aber vermutlich nur, weil ich es so selten essen kann!). Und dann kommen wir eigentlich auch schon zu einem Fail: Im Store gab es keinen Platz mehr zum sitzen, also bin ich raus, hinter dem "Cute Cube" gibt es ein paar Bänke und man relativ ungestört essen. Tja, hab leider die Hitze unterschätzt. Schon während ich die Treppen draußen runter ging (2. Etage ins EG) fing das Eis an zu schmelzen. Zum Glück hab ich mich noch nicht voll gemacht. Unten angekommen musste ich wirklich ins Eis beißen um das schlimmste zu verhindern. Die ganze Soooooss(e) lief schon über meine Hand. Und Taschentücher hatte ich auch keine mehr. Unter Zahnschmerzen (weil Kälte) schaffe ich es die Hälfte der Kugel und das Anko wegzufuddern und muss den Rest wegwerfen. Und zum Klo. Hände waschen. Tja, so kann man 650 Yen (4,10€) auch wegwerfen.

Nächster Fail war, das ich in einem Laden an der Kasse etwas rumgeträumt habe. Ich hatte ein Handtuch gekauft und Kleinkram und die Kassiererin fing an, alles feinsäuberlich aufzusagen was sie nun gerade da alles scannt (manche Shopangestellten tun das, manche nicht) und bla bla, hab nicht weiter zugehört weil zu anstrengend (ich verstehe ja eh nicht alles) und  als sie mir schließlich dann wohl den Rechnungsbetrag aufsagt, sag ich nur auf japanisch "Nein, danke (brauch ich nicht)" weil ich dachte sie fragt ob ich ne Tüte will. DIESER BLICK VON IHR! Ich hab den NPC total aus dem Konzept gebracht, sie hat nichts gesagt, sie ist einfach erstarrt, so wie wenn Microsoft Excel auf der Arbeit mal wieder nicht reagiert. Als ich begriff, was ich grad von mir gegeben habe, konnte ich das Missverständnis aber klären und mit "sorry, ich bin müde und hab noch jet lag". Sie grinste, aber nicht dieses typische Verkäufergrinsen (sie kam tatsächlich aus ihren Verkäufermodus raus) stimmte mir mit den japanischen Lautworten und kopfnickend zu und bedankte sich für den Einkauf (nachdem ich dann doch Zahlen wollte, hahaha).

Ich weiß nicht, welches von beiden der Fail des Tages ist. War beides dumm.

Habe ich erwähnt das mich andere Touristen teilweise hart abf*cken? Stehen dumm im Weg, schreien herum, es ist mir unangenehm das die unangenehm sind. Ich werde nie verstehen, wie man in ein fremdes Land reisen kann ohne sich vorher zumindest ein bisschen Gedanken zu machen über Etiquette, Sitten etc. 

Im Lawson werde ich von einem Verkäufer in ein Gespräch verwickelt. Sein Englisch ist sehr gut und er will unbedingt mal nach Deutschland, sich Schlösser ansehen. Jaja, wenn die Japaner englisch können dann wollen die das auch zeigen . Ich finds angenehm. Auch wenn mein Englisch ebenfalls ausbaufähig ist, hahaha.

Es ist warm. Ich bin müde. Ich breche für heute ab (nach 5 Stunden) und lasse mich von meinem Freund aus der Heimat dazu bestärken das zu tun. Ich übertreibe sonst einfach immer zu sehr. Ich brauchte nochmal einen Vernunftsmenschen der sagt "mach langsam". Ich hab es auch versprochen, vor allen Dingen mir. Also zurück in Richtung Unterkunft. Ich habe beschlossen, die Gegend rund um den Bahnhof (ein anderer als mit dem ich gestern angereist war) anzusehen und Lebensmittel zu kaufen. 


Ein Lady-Salon.. soso.. fühl mich etwas unwohl abends in meinem "kurzen" Kleid hier vorbei zu gehen, hahaha (da saß daneben auch ein Cringe-Opi.... neeeeeeeeeeeeeee!)


Ich liebe diese kleinen japanischen Straßen

Zu dem Lady Salon: Keine Ahnung was da genau passiert. Vielleicht eine Art Maid-Cafe? Massage? Ein paar Drinks? Ich weiß nicht. Gibt es öfter so Lokale. Mein kurzes Kleid endet übrigens kurz über dem Knie. Mir ist es fast zu kurz obwohl es nicht kurz ist, ich werd alt. 

Die Gegend hier ist nett, man findet im Grunde alles was man braucht AAABBBER ich muss sagen, letztes Jahr, die Unterkunft die ich am Ende der Reise in Koenji hatte.. das war von der Lage her absolut Premium, damit kann das hier nicht mithalten. Vermiss ich etwas. Aber die Unterkunft stand leider nicht mehr zur Verfügung :( .

Auch der Supermarkt, direkt um die Ecke (das ist mega premium das hatte ich noch nie SO nah) ist leider etwas kleiner und hat weniger Auswahl (Wo vegane Milch?!) aber ok, dafür sind es nur zwei Minuten da hin. Ich gönne mir veganes Ramen und Inari Nigiri (und an die Gesundheitsbeauftragten, nicht weiterlesen: Süßkram!) und lasse den Abend ausklingen. Ich war sogar mutig und habe einen Blick in die Münzwäscherei um die Ecke geworfen, spätestens morgen sollte ich mal waschen und.. ja.. ich hab so ne Vorgeschichte mit japanischen Waschmaschinen, mehr dazu, wenn es soweit ist...

Hier noch ein kleiner "Shopping Haul", aber es waren wirklich notwendige Sachen, z. B. noch Haarspray (sonst halten meine Haare nicht mal ne Minute!) und Zahnsticks (ich hab vergessen meine einzupacken, es war so ein Segen endlich wieder welche benutzt zu haben... I am human again!!!):

2x Handtücher (1x Pokemon, 1x My Melody), Haarspray, Zahnsticks, zwei Kleider, drei Shirts.

Vielen Dank fürs lesen. Ich war heute Fotofaul! Heute, also Tag 3, gibts mehr, ich freu mich schon gleich loszufahren, ist aber noch zu früh (ist erst 6:38h morgens hier, hahaha).


Schlüsselsatz

じさぼけはけっこうひどいです。

jisaboku ha kekkou hidoi desu 


Ich habe ziemliches jetlag


Tag 1 - Es ist und bleibt anstrengend

 Hallo Zusammen,

es war schon wieder so weit: Nach nur gut 9 Monaten musste ich meiner zweiten großen Liebe wieder nachgehen: Japan! Irgendwie muss ich ja die Zeiten, die man durch COVID-19 verpasst hast, wieder reinkriegen. Sorry, wird vielleicht lang der Eintrag.

Wie immer gilt: Rechtschreib-, Grammatik-, Logik- und Tippfehler dienen der Allgemeinen Belustigung. Ist schon besser, das ich beruflich doch eher mit Zahlen arbeiten muss... denke ich(?).

Die letzten Tage vor der Reise waren emotional ein wenig schwieriger, ursprünglich war alles etwas anders geplant, doch ich wollte trotzdem dieses Jahr reisen und so kam es wie es nun kam. Obwohl ich diesmal auch ein wenig mehr Vorlaufzeit zum planen hatte (knapp 2 Monate, letztes Mal waren es dank der unerwarteten Grenzöffnung knapp 2 Wochen bis zur Abreise) habe ich aus diesem Vorteil nicht so viel gemacht und es ist am Ende doch knapp geworden (neue Kreditkarte just in Time angekommen, Rail Pass, Unterkünfte). Ich muss aber auch zugeben: Man wird entspannter bei der Planung. IRGENDWAS findet man immer, auch spontan. Denke ich.

Damit ich die Flüge auch rechtzeitig kriege (danke, Deutsche Bahn!) bin ich schon am Vorabend in Düsseldorf angereist. Der Abschied war emotional, es fiel mir echt enorm schwer. Ich war die letzten 1-2 Tage vor der Reise schon traurig, ich hab Zuhause und auf dem Weg zum Bahnhof und am Bahnhofsteig und im Zug geknatscht. Haha, selbstgemachtes Leid. Wirklich. Ich will kein Mitleid. Bin es ja selbst schuld. Ich kleiner Egofucker. Ab dem Moment, in dem ich in Aachen in den Zug gesetzt worden bin und der Zug losfuhr ging aber der "Survival-Reise-Modus" an und ich habe mein Schicksal instant akzeptiert und alles war ok. Ich habe auch gar keine Angst oder Sorgen. Letztes Jahr war ich viel beunruhigter, anfangs und auch immer mal während der Reise. Irgendwie wird schon alles klappen. Oder auch nicht, so wie immer. Denk ich mir. DIESMAL will ich es auch ruhiger angehen lassen, ich war körperlich nach den 7 Wochen letztes Jahr doch etwas "zerstört", das soll diesmal nicht so sein. Mal sehen, ob ich mich DIESMAL daran halten kann.

Aufgrund einer Messe waren die Übernachtungskosten in Hotels in der Nähe des Flughafens wieder jenseits von Gut und Böse, via AirBnb habe ich eine wirklich schöne und ruhige Unterkunft bei Michaela bekommen. Ich glaube, ich habe noch nie so gut vor einem Flug schlafen können. 

Das süße Zimmer bei Michaela. Es war so bequem.


Am nächsten Morgen hatte der Bus, der eigentlich nur 10 Minuten zum Flughafen braucht, 20 Minuten Verspätung und es wurde langsam sportlich (Deutschland, dein Nahverkehr..) An der Bushaltestelle habe ich eine nette Dame getroffen, die nochmal zum Flughafen zurückmusste, da ihre Eltern eine Handgepäcktasche vergessen hatten. 

Am Check-In Schalter wurde ich erstmal etwas schroff empfangen, warum ich mich in der Prio-Linie anstelle (mal abgesehen davon, dass an der normalen Economy-Line auch nur eine Person stand). Als ich dann auf meine Flüge zeigte bzw. meinen Status (jaja, ich bin "so viel" geflogen, bei Finnair, ich habe ne alte Silver-Card mit "alten" Konditionen) verstummte die Dame aber schnell. Tja, das passiert wenn man von der Optik wohl auf Dinge schließt. Dabei sehe ich ganz normal aus heute! Halt nicht Business aber schlicht und schick und bequem. Beim Security-Check-In begeistere ich einen der sonst sehr hektischen Mitarbeiter mit meinem "Wiedererkennungswert von 100%", wohl auch ein Japan-Fan und er hätte am liebsten stundenlang mit mir geredet. Immer wieder faszinierend, wie man aufgrund von Oberflächlichkeiten behandelt und eingeordnet wird.  Aber so sind Menschen halt, da kann ich mich selbst auch nicht ganz raus tun, wir müssen alles irgendwie zuordnen (und stecken gern in Schubladen).

sieht doch echt normal aus, oder?


Pünktlich geht der Flieger nach Helsinki und der Flug ist .. langweilig. Kommt mir unendlich vor. In Helsinki wird mein Pass erst nicht von den Maschinen akzeptiert also muss ich zur manuellen Datenaufnahme und kann endlich weiter. 

Passmaschinen die mich für illegal halten

Moomin, nur die Japaner lieben Moomin noch mehr als die Finnen

Leider zu teuer für ein Hauch von nichts an Essen

Aber dann Gönnung und 3€ hierfür ausgeben - #doppelmoral

Der Aufenthalt hier vergeht schnell, ich will einfach das der Flieger geht, ein Taifun (Nr. 13, Yun-Yeong) rollt ausgerechnet auf Tokio zu und meine Befürchtung war das es so stark ist, das der Flieger nicht geht. Aber er geht. Ein Platz neben mir bleibt sogar frei, an Schlaf war trotzdem kaum zu denken, habe vielleicht zwei Stunden zusammen bekommen. An Filmen habe ich nur "A Star is Born" (heftiger als gedacht hab aber n Teil nicht richtig mitbekommen weil der Flieger Turbulenzen hatte und es laut war und tbh der Song war am Besten, die LoveStory ist mit irgendwie zu schnell passiert) und "The Whale" gesehen. Letzterer war wie zu erwarten schon heftig (relativ am Anfang schon, wow, hart unangenehm!). Den will ich auf jeden Fall nochmal in Ruhe schauen demnächst. Wir landen, gefühlt nach Jahren, in Tokio, es regnet wie aus Eimern aber es ist kaum windig. Der Taifun hat das Festland noch nicht erreicht bzw. ist anscheinend so stark abgeschwächt. Zum Glück!

Ich bin müde. Ich bin platt. Aber keine Übelkeit mehr. 3-4 Stunden vor Ankunft war mir im Flieger mal übel, ich glaube das liegt einfach an der schlechten Luft irgendwann und ich musste mir nochmal einen Tee zur Beruhigung bestellen. Langstreckenflüge sind ekelhaft. Nachdem die Einreise dann erfolgt ist (ging sogar diesmal flotti, wow, Japan) und mein Koffer mal irgendwann kam, habe ich mich nochmal kurz frisch gemacht am Flughafen und als ich gerade auf dem Weg bin einen der Bahnsteige zu finden, werde ich von hinten angetippt: Asama! Bei Asama habe ich letztes Jahr in Tokio für ein paar Tage übernachtet Tokio 2022, Tag 2 ). Ich hätte es auch wieder gemacht, aber das Zimmer war nicht mehr verfügbar. Leute, wie wahrscheinlich ist es bitte das man sich in einer 8-Millionen-Stadt zufällig trifft?!??!!11!!??!  Das übertrifft ja sogar noch das Schicksalshafte Zufallstreffen das ich mit Lulu in Fukuoka (Fukuoka 2018, Tag 1 ) hatte. Wenn es zeitlich passt, treffen wir uns nochmal, ich wollte sowieso nochmal bei ihrer Bar vorbeischauen. Asama war übrigens wegen einer Freundin aus Jakarta am Flughafen um sie abzuholen.

Die Automaten sind eigentlich benutzerfreundlich aber nach ner langen Reise ists trotzdem anstrengend wenn man es nicht kennt.


Nun aber zur Station. Kurz die alte Bahnkarte nochmal mit Guthaben aufladen und ab geht es. Ich sehe einige, viele Touristen. Schon ganz anders als letztes Jahr. So wie es sein soll. Man sieht schnell, wer das erste Mal hier ist und wer Erfahrung hat. Man verzweifelt erstmal an den Automaten und so werde ich zum Fremdenführer, weil Japaner und Englisch ist ja schonmal abenteuerlich. Ich muss ziemlich doof ausgesehen haben, vor 10 Jahren, als ich auch das erste al hier war. Wahnsinn das es 10 Jahre schon sind. Aber zugegeben: Vor 10 Jahren waren einige Dinge VIIIIEL umständlicher als jetzt. Man hat hier mit Englisch nachgerüstet. Und obwohl mein Japanisch UNTER aller Schweinchen ist, hilft es doch ungemein, wenigstens etwas lesen zu können und sich etwas verständigen zu können. Da hat sich all die Mühe von Vergangenheits-Ich gelohnt, ich habe übrigens seit der letzten Reise nicht mehr gelernt, aber die Basics sind echt gut hängen geblieben, haha. Nun gut: Es regnet ohne Pause. Zum Glück ist alles überdacht. Und zum Glück habe ich mir am Flughafen nochmal Screenshots von der Bahnverbindung gehabt, ins öffentliche WLAN komme ich nicht rein und ich muss zur Unterkunft zweimal umsteigen. Letztlich klappt das alles auch nahtlos.

Tja, nun bin ich an der finalen Station. Ich erkenne alles wieder, in weiser Voraussicht habe ich vorher mal Google Street View angeworfen weil ich mir dachte: Müdes-Zukunfts-Ich ist bestimmt für jede Hilfe dankbar. Soweit so gut. Wäre ich auf der Hauptstrasse nur nicht 20 Meter zu früh in die falsche, so gut wie identisch ausschauende (ebenfalls mit einem Coca Cola Automat der als "Wegweiser" angeführt wurde) abgebogen. Es regnet. Ich habe keinen Schirm. Dachte, für die 5 Minuten zur Unterkunft brauch ich den nicht. Tja, da stehe ich nun. Auch noch ein paar Treppen. Hmm.. fuck, sieht falsch aus. Ich versuche ohne WLAN an die Bilder der Beschreibung zu kommen (die ich natürlich nicht als Screenshot hatte), ich finde das WLAN der Unterkunft auch nicht. Shit. Bin falsch. Sieht auch ein bisschen anders aus. Also wieder zurück und ich versuche es eine kleine Straße weiter und da ist die Unterkunft auch schon. Kurz nach 16h Ortszeit ist es nun. Das WLAN das sich automatisch verbindet verrät es!!

Chio öffnet mir die Tür. Sie ist die Gastgeberin des AirBnb. Für die ersten Tage in Tokio habe ich diesmal eine Unterkunft, die von einer Familie verwaltet wird. Ich habe im Erdgeschoss mein privates Zimmer und eine Toilette und eine Dusche die ich mir mit einem anderen Gast teile. Bisher habe ich aber diesen noch nicht gesehen. Die Unterkunft hier ist sauber und ruhig, die Dusche ist ein Traum gewesen nach der langen Anreise. Chio gibt mir eine Einweisung und führt mich herum und mein mobiler Wlan-Router liegt auch schon auf dem Tisch. Hatte etwas Angst, das ich die Adresse falsch angegeben hatte, aber hat ja geklappt. Haha.


Kurz frisch gemacht, ging es dann nur noch Richtung Sunshine City und Ikebukuro. Meine Unterkunft ist fußläufig nur ca. 15 Minuten weg. Ein Traum. Und ich brauche WIRKLICH Klamotten. Leute, ich habe es echt übertrieben. Ich habe mir nur zwei Wechselshirts eingepackt (also insgesamt drei Shirts aus Deutschland): Das erste hatte ich am Mittwoch nach Düsseldorf an, das war dann so vollgeschwitzt, das ich für den Flug etc. das zweite nehmen musste. Das wurde dann nach dem Duschen gewechselt. Ich habe also shcon auf mein letztes Shirt gewechselt. Haha. #lebenamlimitdiesmalwirklich

Mein Zimmer, links ist noch eine kleine Küche

süße Vögelchen Schar in der Nachbarschaft

Ikebukuro, wird schon fast dunkel um 17h

In meinem treuen ClosetChild werde ich fündig: Ein neues Kleid, ein neuer Cardigan (Naja, "neu" sind die ja nicht, ist ja Second-Hand alles) für knapp 12€. Ich liebs doch. Danach geht es zur Sunshine City, Pokemon Center ist natürlich ein MUSS:



PLINFA!!!!!!


Das Pokemon Sweets Cafe. Ich denke ich gönn mir da mal die Tage was .. oder spätestens am Ende der Reise mal


Dusselgurr gleich dreimal! Süßes Vieh!

Corgi Popo von Voldi

Mein Lieblingspokemon Typ: Fee! (Kommt unerwartet, I know XD not )


Gegen 19h mache ich mich zurück auf dem Weg in die Unterkunft, ich bin müde, überreizt. Noch kurz im FamilyMart rein, der hatte leider ne doofe Auswahl und ab nach Hause fuddern. Dann wird in die Heimat telefoniert. Und ich schlafe ein. Leider nur für zwei Stunden. Dann bin ich zwei Stunden wach. Dann schlafe ich wieder ca. 5 Stunden. Leider mit Unterbrechungen. Es ist ruhig. Aber die Wände sind dünn. Man hört jeden Schritt von oben. Alte Bauten in Japan halt. Naja.

sieht vielleicht gruselig aus, in Deutschland würd ich hier nicht unbedingt langgehen aber hier ist Japan

heute nur billig Konbini essen!

Gönnung #2 Süßbierkram

Einkäufe von heute. Das Gengar ist nicht für mich XD

Die Fußmatte meines Zimmers - es ist doch Schicksal !


Heute muss, ja ich muss, leider weiter Klamotten kaufen, es geht nach Shinjuku, Shibuya und Harajuku Wird bestimmt gar nicht voll, haha, an nem Samstag, haha.


Liebe Grüße in die Heimat!

日本は7回目です。

(nihon wa nanakaime desu)

Ich bin zum siebten Mal in Japan.


Sonntag, 11. Dezember 2022

Tag 46 - Das ist nun wirklich der letzte Tag ?!

 Guten Abend Zusammen,

ein wenig verspätet (fast eine Woche!) und aus Deutschland kommt nun der Bericht zum letzten Tag meiner Japanreise, let's go:

Gut vorbereitet startete ich in den letzten Morgen. Gepackt hatte ich größtenteils schon am Vorabend. Die letzte Portion Reis wird mit Sesamöl genüßlich verzehrt. Hach, ich vermisse das japanische Essen jetzt schon..

Um 10.30h mache ich mich auf in Richtung erste Station: Yoyogi Station bzw. eine nahegelegende Karaoke Bar, hier kann ich mein Gepäck bis abends lagern. In meiner AirBnB-Unterkunft geht es leider nicht :-/ . Also ab nach Yoyogi! Von Koenji gibt es eine Bahn die direkt bis dahin durch fährt und da ich vor Shinjuku Station einsteige, kann ich auch einen guten Platz ergattern. Reisen mit zwei großen Koffern mit je um die 20kg PLUS Handgepäck (Reisetasche & Rucksack) um die 8kg ist leicht mühselig. Ich merke schon am Morgen, das mein rechts Handgelenk wieder leicht zu schmerzen beginnt, tja, da muss es nun durch.

In Yoyogi Station angekommen ist die Karaoke Bar noch näher an der Station als erwartet. Perfekt! Also rein da. Aber WO ist der Eingang? Da unten? Kein Aufzug? Die Tür ist auch zu! Och nö! Ich suche also "drumherum". Eingänge zu japanischen Läden / Wohnung sind schon mal ein wenig "versteckt" zumindest für das europäische Auge. Ich entdecke einen Seiteneingang. Hier sitzt auch eine Art Hausmeister. Mit meinem ausgezeichneten gebrochenen Japanisch versuche ich zu fragen und zu erklären das ich einen Aufzug zur Karaoke Bar suche. Der liebe Ojisan (Opi) springt aber auf und macht mir einen Aufzug klar. Ich bin mir nicht sicher ob es wirklich zur Karaokebar führt und während wir im Aufzug sind erzählt er mir das man "bei denen schon mal lauter klopfen muss am morgen" .. naja es ist 11.30h XD Wir landen also im Untergeschoss und Herr Ojisan hämmert gegen die Tür. Mehrmals. Keine Reaktion. Er murmelt irgendwas und versichert mir ich solle nur "ganz kurz warten". Nach ca. 2 Minuten geht die Tür dann auf und eine leicht hektische Angestellte der Karaoke-Bar nimmt mein Gepäck an. Cool. Ich fahre den Aufzug wieder hoch, Herr Ojjisan sitzt wieder gemütlich an seinem kleinen Büroschalter und ich gebe ihm noch etwas Meiji-Schokolädchen die ich dabei hatte. Er freut sich sehr. Hach, ich liebe doch diese Hilfsbereitschaft dieser Japaner!

Nun geht es aber weiter nach Asakusa. Ich bin heute mit Sarah verabredet. Sarah habe ich bisher noch nie getroffen, ich kenne sie nur aus Erzählungen von Sachi. Sarah hat wohl in 2016 einen Sprachaufenthalt gehabt und in dieser Zeit bei Sachi gewohnt. Wie der Zufall es will, war sie die letzten zwei Wochen auch in Japan unterwegs und unsere Flüge gehen heute Abend fast zeitgleich (mein Flug aber von Haneda, ihrer von Narita). Wir werden uns daher in Helsinki nochmal treffen können :D

Der Weg nach Asakusa zieht sich von Yoyogi doch etwas. Es braucht dann doch gut 40 Minuten mit der Bahn auch wenn diese Fahrten immer gut vergehen, da es sehr angenehm ist Bahn zu fahren in Tokio. Asakusa ist wirklich schön. Warum auch immer, hatte ich es diesmal noch nicht hierhin geschafft. 



Ich bin froh, das ich nun am letzten Tag es doch nochmal besuchen konnte, der letzte Besuch war in 2015 ( 2015 - Asakusa ). Sarah verspätet sich etwas, das kommt mir Gelegen, so kann ich ein letztes Mal meiner kranken Obsession für DonKi nachgehen ohne jemanden zu belästigen:

ob wir in Deutschland auch viele Taschen mit unsinnigen Sprüchen auf Chinesisch oder Japanisch verkaufen? Ich befürchte schon.


Kurze Zeit später treffen wir uns dann am Suzukien Asakusa Honten Cafe. Ich hatte die Lolita-Mädels beim Treffen einen Tag zuvor nach Empfehlungen gefragt und dieses Cafe wurde mir genannt. Wir wurden nicht enttäuscht.





Die Chemie zwischen Sarah und mir passt einfach. Wir quatschen und lachen viel. Ich habe ehrlich gesagt aber auch nichts anderes erwartet. Sachi hat ein Händchen dafür, tolle Menschen um sich zu sammeln.


Nach dem leckeren Snack schlendern wir noch einmal kurz am Tempel vorbei und dann zieht es uns beide noch in ein paar Shops. 







Wir haben beide die PANIK zu wenig Omiyage (Souvenire) und Co. gekauft zu haben und treiben uns damit fast in den Wahnsinn. "Soll ich das kaufen? Nee, das habe ich schon. Oder doch nicht?" "Doch! Kauf das!" "Der Yen steht so günstig!" "Kann ich das unter meinem Pulli verstecken und in den Flieger nehmen?!" Es war so lustig. Wir ticken einfach gleich :D 



Irgendwann, irgendwann, merken wir, es ist vielleicht nun genug. Und merken noch eine Gemeinsamkeit: Wir sind kleine Schisser. Das hört sich für den ein oder anderen an dieser Stelle etwas merkwürdig an, auch Sarah ist schon einige Male alleine gereist (u. a. 3 Monate Korea oder auch 5 Wochen Japan) aber wir haben beide irgendwie Angst unseren Rückflug zu verpassen und machen uns daher recht zeitig, gegen kurz vor 17.30h auf, unser Gepäck zu holen und unsere Reisen zu den Flughäfen anzutreten. So sehr wir beide Japan lieben, der letzte Tag ist auch immer gefüllt voller Vorfreude auf Zuhause. Und die Anreise zu den Flughäfen dauert auch mehr als eine Stunde. Wir verabschieden uns also vorerst mal und nun steht der zweite Teil der stressigen Reise mit zu viel Gepäck für mich an.

Die Rückfahrt und die Abholung des Gepäcks in Yoyogi vergeht ohne große Probleme, es dauert halt alles seine Zeit. Vor allen zu Fuß mit zwei großen Koffern. Und es ist Sonntag. In Shinagawa muss ich einmal umsteigen. Aber das ist hier wirklich für Trottel ausgeschildert/beschriftet:


Traurigerweise ordnen sich mehr Menschen als man denkt immer falsch ein..

In Tokio Haneda angekommen bin ich total überrascht. Es ist so leer. Nun gut, mein FLug geht abend um 22h.. aber ich hab trotzdem viel mehr Menschen erwartet. Bevor ich mein Gepäck aufgebe, bin ich schlau und suche eine Waage. Die großen Gepäckstücke dürfen 23 kg, das Handgepäck 8kg insgesamt:

22,2kg

21,5kg

8,9kg

Verdammt!

Ich muss doch einen der großen Koffer auf machen und mein Handgepäck verringern. Da aber wirklich wenig los ist und ich sowieso total schmerzbefreit bin, öffne ich mein Gepäck ohne irgendwo groß einen Rückzugsort zu suchen .

Dann zum Schalter. Ich muss kaum warten. Meine Hoffnungen auf einen "leeren" Flieger werden stärker. Bevor ich zum Security Check-In gehe, telefoniere ich noch ein letztes Mal in die Heimat, werfe anschließend meinen WiFi-Router noch in den Briefkasten und gehe noch zum 7-eleven. Gott sei dank, nach dem Security Check-In kam tatsächlich keiner, ich wäre also fast verhungert sonst.



Generell sind an den Gates kaum noch Läden auf. Ich erwische noch einen Shop um kurz vor 20.30h bevor dieser schließt um noch etwas Omiyage zu kaufen. Mit ein paar Minuten verzögerungen geht dann aber mein Flug um 22h los. Der Flieger ist echt leer. Vielleicht zu 35% belegt.. ich suche mir eine freie Dreierreihe und schlafe unglaubliche 5 Stunden insgesamt.. ich bin begeistert!


 Kurz nach dem ich wach werde, werden Zettel verteilt. Zoll? Corona? NEIN! Viel schöner:



Und ich hab es halb verschlafen :-(


90 Minuten zu früh lande ich in Helsinki. Wir hatten ordentlich Rückenwind. Und hier liegt Schnee und es ist so kalt und noch viel leerer als in Tokio Haneda. Naja, es ist auch 4h morgens Ortszeit.


Wenig später landet Sarah und wir kriegen die Transferzeit gut herum. Ihr Flieger geht weiter nach Berlin und geht unverschämterweise sogar eine halbe Stunde früher als meiner nach Düsseldorf. Wir quatschen so sehr, das schon fast das Borading bei ihr los ging. Wenn ich nochmal in Berlin sein sollte, freue ich mich schon Sarah nochmal zu treffen :D

Mein Flieger nach Düsseldorf ist winzig. Nur 4 Sitze pro Reihe und bei weitem wieder nicht ausgelastet obwohl Montagmorgen. Es sind hauptsächlich Geschäftsleute mit mir im Flieger. Und die Zweierreihe gehört mir allein wieder. Ich hatte auch mit Sarah überlegt, woran es liegt das die Flieger nicht ausgelastet sind. Vielleicht die hohen Preise? Die Jahreszeit? Die Öffnung der Grenze zu Japan war vielleicht zu spontan (war es ja auch wirklich, danke für nichts, innerhalb von gefühlt 10 Tagen musste ich fast zwei Monate vorbereiten!). Man weiß es nicht. Ich weiß nur, so eine Zeit wird vermutlich nicht wiederkommen. Es waren auch so wenig Touristen. Und der Yen stand sehr günstig - sogar für Europäer. 

Der Abflug verzögert sich. Es gibt organisatorsiche Probleme am Flughafen Düsseldorf und die Flügel des Fliegers müssen zweimal angewärmt werden:




Die Verspätung wird dank des Rückenwinds aber ausgeglichen. Wir landen fast pünktlich in Düsseldorf und mein Gepäck kommt sogar als eins der ersten. Ich hab da ja immer Panik. Jetzt nur noch Papa finden. Als ich gerade anrufen will und sagen, das es doch schneller ging, kommen er und ein Kollege mir schon entgegen. 

Wie ist das Wetter in Deutschland? Regnerisch, Neblig. Außer in Aachen, hierbleibt für alle überraschend Schnee:


Wir kommen sicher in Aachen an. Es ist geschafft. Ich bin geschafft. .


Danke fürs lesen und das ihr Teil der Reise wart. Ich bin voller Dankbarkeit. Diese Reise war auf so vielen Ebenen eine Bereicherung, ich habe viel gelernt.

 

„Erwachsen“ geworden bin ich trotzdem nicht, bitte gebt die Hoffnung auf , hahaha (Neues Lieblingshomeoffice Outfit :D )