Dienstag, 30. Juli 2013

Tag 7: Tschüss, Nagoya - Hallo, Suzuka!


Next Stop: Suzuka!

Der Start in den Tag war wenig spektakulär ... aufstehen, frühstücken, Koffer packen und auschecken.

Nun war es Zeit, die verpasste Besichtigung vom Vortag nachzuholen – wir machten uns auf dem Weg zum Nagoya Castle!


Der Eintritt zu diesem Schloss und Park betrug 500 Yen pro Person (+ 180 Yen Parkkosten pro 30 Minuten)

Eine kleine Übersicht 

Nachdem das Navi endlich programmiert war, ging es dann auch los. Und das unter strahlendem Sonnenschein – das Wetter war wie ausgewechselt: Es war SEHR heiß und SEHR schwül!

Während Don und Usai sich am Schlosseingang noch ein wenig von der Hitze erholten,  drehte Kuraude mit mir bereits eine kleine Runde.

Kuraude am Bambus

Mochi am Bambus

Und das ist übrigens eine Zikadenhaut

Zu viert ging es dann weiter in den Innebereich des Schlosses. Zu Beginn besichtigten wir ein kleines Vorschloss. Die Räume dort – vorallem die Wandbilder – waren besonders schön gestaltet.




Nach dieser ersten Besichtigung ging es dann erst in einen kleinen Souvenier-Shop. Dort fanden wir ENDLICH Postkarten! (Postkarten sind in Japan wohl nicht so beliebt, wie in unserer Heimat...)
Jetzt müssen wir nur noch eine Poststelle finden...

Als nächstes wurde das Hauptschloss besichtigt. Stolze sieben Stockwerke war das Schloss hoch. Doch wie sagt man so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Das Wahrzeichen von Nagoya ... soll wohl ein Delphin sein ?!

Waffen, viele Waffen!

Nagoya in klein und Usai in normal

Kuraude mit kurzer Waffe...

Zwei Prinzessinnen

Ich auf dem ... Delphin


Und usai auch nochmal :)

Hier mache ich einen auf starken Japaner :D

Endlich ganz oben angekommen, genossen wir dann eine wunderschöne Aussicht auf Nagoya.





Eins der seltenen Bilder von Don

Wir waren doch recht lange im Schoss Nagoya – doch dann ging es weiter in die nächste Stadt – nach Suzuka!

Eine Stunde Zeit, um unser Reiselied zu singen
 
Suzuka machte keinen besonders schönen Eindruck. Mit übernatürlich vielen Tankstellen und Autohäusern scheint Suzuka das „Detroit“ von Japan zu sein ... nur dass Suzuka nicht pleite ist. Es schien auch nicht viele Kaufhäuser oder ähnliches zu geben (zum Glück entdeckten Don und ich gegen Abend ein sehr interessanten Supermarkt direkt in der Nähe unseres Hotels!). Im Endeffekt scheint Suzuka doch nicht so übel zu sein.

Nach der Fahrt über die Autobahn (für ca. 16,00 € an Mautgebühren) kamen wir dann endlich am Hotel „Fine Garden“ an. Und mir fällt nur eine passende Umschreibung zum Hotel ein: Es war sehr pornös!

Aber warum so viel schreiben. Wenn ein Bild mehr sagt, als tausend Worte, dann sagt ein Video mehr, als tausend Bücher!



Dieses überaus ... pornöse ... und luxeriöse Zimmer kostete uns pro Person im übrigen nur ca. 32,00 € die Nacht. Wahrscheinlich, weil derzeit keine wichtigen Rennen am Suzuka Circuit statt fanden. Und trotzdem wurden wir behandelt wie Könige. Die Koffer (meiner war bereites extrem schwer!) wurden vom Hotelmitarbeiter die Treppen hoch getragen, wir bekamen das Abendessen aufs Zimmer geliefert und Dons verzweifelter Versuch, für den netten Service Trinkgeld zu geben, scheiterte kläglich ... in Japan kennt man eben kein Trinkgeld.

Der Massagesessel scheint übrigens mit „großen Menschen“ (Europäern) nicht zurecht zu kommen ... mal ist er zu klein und bricht einem beinahe den Rücken – und wann anders massiert er einem dann die Ohren statt – wie angezeigt – die Schultern...


Übrigens: In Kyouto übernacht wir nochmals in einem „Fine Garden“ Hotel ... und weil die Doppelzimmer dort ausgebucht waren, bekamen wir zum selben Preis „Deluxe“ Doppelzimmer“ – es kann allerdings sein, dass wir hier in Suzuka ein upgrade bekamen – denn laut dem Fluchtplan haben wir die beiden größten Zimmer im Hotel:

Der Beweis

Zum Abschluss noch ein paar lustige Bilder von unserem Hotelzimmer, liebe Grüße und viel Spaß damit! Morgen geht es dann zum Suzuka Circuit und nach Oosaka, bis dann!

Die Jungs haben Spaß

Kuraude ist von den „charmant angehauchten“ Zimmern sehr begeistert.

Der Massagesessel ist zu ca. 5 % der Zeit echt bequem!

Nachtrag: Während wir übrigens hier in der Lobby sitzen (Kein W-Lan-Empfang auf dem Hotelzimmer) entschuldigt sich noch eine Hotelmitarbeiterin dafür, dass sie an uns vorbei läuft ... wird ja immer schlimmer hier!

Tag 6: Nagoya City

Hallo nach Deutschland,

am 6. Tag haben wir uns einen besonderen Luxus gegönnt: Wir haben bis ca. 9:00h morgens geschlafen. Da wir im Hotel Trusty in Nagoya kein Frühstück mitgebucht hatten (einfach viel zu teuer!) brauchten wir also auch nicht irgendwelche Zeiten für das Buffet zu beachten. Stattdessen frühstückten wir gemeinsam im Hotelzimmer bei Kuraude und Mochi und fingen an den Tag zu verplanen.

Uns stand der wohl kühlste und regnerischste Tag in Japan bevor. Es regnete und regnete und so entstanden leider nicht allzuviele Fotos außerhalb von Gebäuden. Unser erstes Ziel für heute war jedenfalls das Matsuzukaya, ein großes Einkaufszentrum in welchem nebem dem Pokemon Center Nagoya auch ein schöner Disney-Store, ein Sanrio-Laden und mehr zu finden war. Selbstverständlich das wir alle (außer Don XD) hier etwas Geld gelassen haben ^__^

Matsuzukaya Main Building, 5. Floor

Am Eingang des Centers begrüßt uns ein Pikachu <3

Figuren und mehr

Ein Meer aus Plüschtieren.. auf dem Foto ist nur ein kleiner Teil zu sehen ^^

Die Maskottchen des Pokemon Centers in Nagoya

Münzprägemaschinen
Nachdem wir alle unsere Einkäufe im Pokemon Center erledigt hatten und noch kurze Zeit in der nähe des Ladens standen um uns zu kramen kam eine Mitarbeiterin des Pokemon Centers hastig auf uns zu. Sie brachte Mochi und mir noch größere Pokemoneinkaufstüten damit.. ja.. vielleicht damit die Einkäufe noch besser vor dem Regen geschützt werden.. weil.. eine Tüte die man mit Tesa oben verschließt ja nicht reicht.. Japaner sind einfach zu freundlich.. auf jeden Fall haben Mochi und Ich jetzt noch eine stylische Einkaufstüte mehr ^__^ Nun ging es nochmal zurück ins Hotel, vorher kauften wir noch unser Mittagessen im Family Mart & Konsorten und legten eine Mittagspause ein. Unsere Füße waren vom Regen übrigens ziemlich durchnässt, genauso wie unsere Schuhe. Don versuchte seine Schuhe mit dem Haarfön wieder trocken zu kriegen... hat leider nicht ganz geklappt..

Eigentlich war geplant dass wir neben dem Besuch des Matsuzukayas auch das Nagoya Castle besichtigen werden. Leider war es nun bereits schon 15:40h.. und um 16:00h ist der letzte Einlass.. also mussten wir das Nagoya Castle leider für heute canceln und beschlossen stattdessen nochmal in die Innenstadt zu gehen und zum Oasis 21 zu gehen und ausserdem wollte Mochi auch nochmal kurz ins Pokemon Center. Nachdem wir, mal wieder, im Pokemon Center waren (es regnete immer noch ununterbrochen!) beschlossen wir relativ spontan noch eine Fahrt mit dem Riesenrad zu machen. Dieses Riesenrad stand quasi mitten in der Innenstadt von Nagoya, direkt an einem Einkaufszentrum. Das Riesenrad kann auch nur über die 3. Etage dieses Zentrums bestiegen werden, die Fahrt kostet pro Person 500 Yen.

Ich und Kuraude

Don, neben ihn sieht man den Spieleschalter den man während der Fahrt bei entsprechender Meldung auf dem Monitor drücken sollte.. um.. irgendwas zu gewinnen.. oder so.. wir wollten uns doch NUR Nagoya ansehen und nichts gewinnen oder spielen.. nur GUCKEN!! XD

Mochi, und drei Mädels von AKB48 welche uns die ganze Fahrt über bedudelt haben..

voll das schöne Wetter... :-/

Hier kann man auch schon unser nächstes Ziel sehen: Das Oasis 21!

Eine Karaoke-Bar neben der anderen


Die nächste Station war nun das Oasis 21. Es ist ein relativ flaches Gebäude und schaut ziemlich futuristisch aus, ein wenig wie ein Ufo. Es beinhaltet einige Geschäfte und dient auch als Bahn- und Busstation, ziemlich praktisch. Es gab eine große Auswahl an Cafés/Restaurants und einige andere schöne Shops, wie z.B.

In Japan werden in vielen Restaurants die Speisen (aus Plastik) im Schaufenster dargestellt





GATCHA!
Langsam machte sich nun ein komisches Gefühl bei uns breit.. auch unter "Hunger!" bekannt.. also machten wir uns auf und suchten nach etwas zu essen, was dabei raus kam und eine kurze Zusammenfassung des Tages seht ihr hier:


Morgen gehts dann weiter in Richtung Suzuka!
Viele Grüße in die Heimat und DANKE für's lesen! <3

Montag, 29. Juli 2013

Tag 5: Die Reise geht weiter!

Unser nächstes Ziel: Nagoya!

Bevor wir unser nächstes Reiseziel ansteuerten, brauchten wir unseren Mietwagen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir zeitig und günstig (ca. 3,00 € pro Person) zur Autovermietung gekommen, wo Don dann unseren fahrbaren Untersatz erhielt.

Ein geräumiger Wagen für unsere kleine Gruppe und ein mehr als fähiger Fahrer ... trotz Linksverkehr!
Zwar konnte unser eingebautes Navigationssystem englisch sprechen ... doch war die Bedienung und die Anzeige nur auf japanisch möglich. Welch ein Glück, dass einer der Japaner von der Autovermietung uns aushalf...
Welch ein Pech, dass dieser sich mit dem Navi so gar nicht auskannte, leicht überfordert war und eine halbe Ewigkeit für die Einstellung brauchte.


Das japanische Navigationsgerät :D

Ungefähr fünf Stunden dauerte unsere Fahrt von Tokyo nach Nagoya. Die Strecke war mit einigen Mautstellen besetzt. An den ersten bezahlten wir jedes Mal einen Betrag von umgerechnet ca. 5,00 bis 10,00 €.

Davon gab es weitaus mehr als nur eine :D

Doch an der letzten Mautstelle von Tokyo bekamen wir dann ein Ticket in die Hand gedrückt und alle paar Minuten fing ein eingebautes Gerät im Wagen an, mit uns zu reden ... natürlich auf japanisch. Wir verstanden nur drei Worte... "Karte", "bitte" und "einfügen". Wir haben einige Stunden gebraucht, um heraus zu finden, was diese Stimme aus dem Gerät von uns wollte ... und das hat genervt ... so richtig!



Erst gegen Ende der fahrt fanden wir heraus, dass diese Ansage für uns absolut irrellevant war. Als Ausländer konnten wir die benötigte Karte für dieses Gerät gar nicht besitzen. Wir zahlten die Maut, indem wir unser Ticket abgaben ... und das kostete uns nochmal stolze 60,00 € (ungefähr).

Auf dem Weg nach Nagoya sahen wir dann auch einen Teil der grüneren Seiten Japans. Hier zwei Beispiele:

Wir haben auf dem Weg sowohl viele Berge gesehen...

...wie auch viele ebene Flächen,

Und wo wir gerade bei schönen Landschaften sind: Sagt euch der Fuji-San etwas? Größer Berg ganz Japans, nicht zu verwechseln, leicht zu erkennen, Markenzeichen Japans und so weiter? Es heißt, dieser Berg ist von der Autobahnfahrt von Tokyo nach Nagoya mit Leichtigkeit zu erkennen. Dazu haben wir ein kleines Video gedreht...


Nichts desto Trotz kamen wir dann am Nachmittag in Nagoya an. Auch wenn die Hotelkräfte mit Englisch nicht viel anfangen konnten ... und auch wenn die Aufzugstüre einen Mordanschlag gegenüber Usai ausüben wollte ... so waren wir froh über unser zweites Hotel. Die Zimmer waren weitaus größer, als es in Shibuya der Fall war.

Don platzt vor Freude dank seines schönen Hotelzimmers

Nach einer kurzen Verschnaufpause gab es dann noch eine kleine Shoppingtour innerhalb eines bestimmten Kaufhauses in Nagoya, damit die Mädels den Summersale noch ausnutzen konnten. Und sowohl bei Usai und Kuraude hat es sich mächtig gelohnt! Auch Don und ich fanden noch wenige Sachen für uns.

Auf dem Weg zum Kaufhaus ... schade, dass Don meist hinter der Cam steht!

Die letzte, weniger leichte Situation des Tages: Wir brauchten etwas zum Essen! Während ich im japanischen Laden sehr schnell fündig wurde (ich LIEBE die japanische Küche!), hatte vorallem Usai Probleme mit der Essensauswahl. Zum einen ist sie Vegetarierin und zum anderen wollte sie sich (verständlicherweise) nicht nur mit Süßkram o.ä. zufrieden geben. Vorerst mussten ein paar Backwaren herhalten, da es fast unmöglich ist, in Japan Gerichte ohne Fleisch oder Fisch zu erhalten. Erst im Hotelzimmer entdeckten wir, dass eine meiner Leckereien in Tofu eingewickelter Reis war ... sehr lecker und perfekt für Usai - der Abend war gerettet!

Dem Internet und der Zeitverschiebung sei Dank konnten wir um 21.00 Uhr noch das Formel-1-Rennen verfolgen. Zum Abschluss des Tages rafften wir uns dann ein letztes Mal auf, um den Kampf gegen das japanische Navigationsgerät zu gewinnen - mittlerweile schaffen wir es, trotz der für uns unverständlichen Kanji, das Navi korrekt einzustellen.



Kuraude
Mochi
Don

      Liebe Grüße in die Heimat!



Usai

Sonntag, 28. Juli 2013

Tag 4: Treffen mit Hiroki

Hallo hier ist Kuraude^^

Endlich Samstag, Zeit zum Ausschlafen!
Der vierte Tag war etwas entspannter, da wir hier meine Internetbekanntschaft, Hiroki, in Shibuya getroffen und den Tag zusammen verbracht haben.

Um 12.00h waren wir mit ihm an der Hachiko Statue verabredet. Da Mochi noch etwas aus seinem Zimmer holen musste, sind Usai und ich schon mal vorgegangen. 


Hachiko, wir lieben dich ^x^

Hachiko war ein treuer Hund, der sein Herrchen jeden Tag am Shibuya-Bahnhof erwartete, als dieser von der Arbeit kam. 1925 verstarb sein Herrchen während der Arbeit an einer Gehirnblutung - zehn Jahre lang wartete Hachiko seitdem jeden Tag am Shibuya-Bahnhof auf die Rückkehr seines Herrchens...bis zu seinem eigenen Tod. Diese Treue machte ihn in ganz Japan - und darüber hinaus - berühmt.

5 vor 12h waren wir beide am Bahnhof angekommen und haben erstmal die Statue gesucht. Da die Hachiko Statue der wohl beliebteste Treffpunkt in ganz Tokyo ist, war es gar nicht so einfach Hachiko durch die ganzen Menschenmassen zu finden. Nach kurzer Zeit des Suchens fanden wir die Statue und kurz darauf fand Hiroki auch zu uns ^^
Zudem, wie aufs Sichwort, kamen dann auch noch Don und Mochi.


Ich und Hiroki, unser erstes Treffen

Nachdem sich Don, Mochi und Usai kurz mit Hiroki bekannt gemacht haben, begannen wir unsere Shoppingtour in Shinjuku. Witzig war zu sehen wie die anderen Menschen reagiert haben, als Hiroki und ich uns begrüßten oder wir mit ihm redeten.

Dank Hiroki, fanden wir uns diesmal deutlich einfacher mit dem U-Bahn Netz zurecht. In Shinjuku angekommen ging es gradeaus zum Marui One (ein 9-stöckiges Einkaufszentrum).  Das  auf der 7. Etage alle namenhaften Lolita Labels (wie Angelic Pretty, Baby - The Stars Shine Bright, Innocent World, Moi Meme Moitie, Metamorphose, Putumayo usw.) führte.

Usai und ich waren im Paradies und die Jungs dackelten einfach hinter uns her^^
Da an diesem Wochenende Summer Sale war, waren dementsprechend viele (sehr viele!) Lolitas dort um ein paar Schnäppchen zu machen. Besonders bei AP war der Andrang erschreckend o.O
Wenn man etwas kaufen wollte bekam man eine Nummer, jedoch nur für bestimmte Artikel. Usai bekam solch eine Nummer von einer Mutter, die mit ihrer Tochter da war, leider nur für die neueste Kollektion, welches Usai dann doch dankend ablehnte.
Nach diesem Erlebnis gingen wir zu "Baby the stars shine bright", wo Usai sich dann einen Haarreif (passend zu einem ihrer Kleider) kaufte.

Usai mit ihrem Schnäppchen

Mittlerweile bekamen wir alle Hunger und so beschlossen wir wieder zurück nach Shibuya zu fahren um dort etwas essen zu gehen. Leider war der "tolle" Laden, den wir am Tag zuvor entdeckt hatten, total voll und so mussten wir uns ein anderes Restaurant suchen und wurden im Vergnügungsviertel von Shibuya fündig. 


Auf zum Restaurant

Wiedermal dank Hirokis Hilfe ging auch hier alles reibungslos über die Bühne. So beschlossen die anderen das Hiroki uns doch ab jetzt auf unsere weiteren Reise begleiten soll. xD
Das hat mich sehr gefreut, dass meine Freunde und Hiroki sich (trotz kleiner Verständigungsprobleme) gut verstanden haben. Generell fand ich den Tag mit ihm sehr schön ^///^
Beim (italienisch) Essen lachten wir viel, machten Späße und klärten die eine oder andere Frage.


Wir sind schon ein bunter Haufen xD


Kurz bevor Hirokis Zug kam, begann es wie aus Eimern zu schütten. Niemand hatte einen Schirm dabei, außer Mochi. 
Also klärte ich mit den anderen ab, dass ich Hiroki zum Shibuya Bahnhof bringe. Also rannten wir beide durch den Regen und kamen zum Glück noch rechtzeitig an. Wir verabschiedeten uns voneinander und versuchen uns nochmals zu treffen.

So das war mein Wort zum Samstag, danke fürs lesen und bis bald^^ 

Geschrieben von:
Kuraude

Samstag, 27. Juli 2013

Tag 3: Das Pokémoncenter und eine volle Stadt

Tag 3: Heute sogar mit Videos!

Unser dritter Tag in Japan begann für Kuraude und mich (Mochi) etwas früher. Wir gingen zum Yoyogi-Park - ein wenig Morgensport treiben. Während ich von den Zikaden bejubelt wurde und eine Runde lief, ließ einer der großen Raben direkt vor Kuraude ein 100-Yen-Stück fallen ... Dankeschön :)

Eine schöne Aufnahme aus dem Park

Kurz darauf begann dann unser Frühstück im Hotel. Hier viel wieder Mal auf, wie unglaublich freundlich die Japaner gegenüber ihren Kunden sind. Eine Servicekraft stand gerade an den Brötchen, um diese aufzufüllen. Natürlich habe ich einen kleinen Bogen um die Frau gemacht ... was Sie jedoch bemerkte, woraufhin Sie sich entschuldigte (frei übersetzt: "Tut mir leid, ich habe etwas unhöfliches gemacht.") und sich zwei Mal vor mir verbeugte ... unheimlich!

Nach dem Frühstück machten wir uns dann gemeinsam auf zur deutschen Botschaft, wo wir nun endlich den übersetzten Führerschein abholen konnten. Wir waren sehr dankbar dafür, dass es nun doch "über Nacht" funktioniert hat - dankbar genug, dass uns klar war, welche Person unseren kleinen Porzellanhund Namens Goethe bekommen sollte. Dieser steht jetzt tatsächlich in der deutschen Botschaft am Serviceschalter!

Mittlerweile war es Mittag und wir waren bereits ein wenig ausgelaugt ... es war sehr heiß! Also entschlossen wir uns zu einer kleinen Pause in einem nahegelegenen Park.

Eine kleine Oase der Erholung

Und ganz schön gigantische Fische!

Die liebe Usai hat dort sogar ein kleines Video gedreht ... dort könnt Ihr auch die Zikaden hören! Doch seht selbst:



Ausgeruht ging es dann weiter ... zum Pokémoncenter! Der Weg dorthin war allerdings anstrengender als gedacht. Für 1.000 Yen pro Person konnten wir zwar den ganzen Tag lang die U-Bahn benutzen ... und dank englischen Anweisungen war es auch kein großer Akt, sich im japanischen U-Bahn-Netz zurecht zu finden, jedoch brauchten wir lange, bis wir das richtige Gebäude ausfindig machen konnten.

Automaten und Verbindungskarten der U-Bahn

Und die Schranken :)

Anfangs dachten wir noch, dass wir direkt unter dem Pokécenter aussteigen würden ... einen längeren Marsch durch die Kaufhäuser und einen ebenso langen Marsch durch die Pralle Sonne später war es dann aber geschafft! Und es hat sich gelohnt!


Die Außenseite ist genau so schön gestaltet, wie der Innenraum!

Drei von Usais Lieblingspokémon ... Glückstreffer :D

Leider durften wir keine Bilder im Pokémoncenter machen ... es war wirklich großartig! So viel Pokemonmerchandise! Überall! Wir haben gut Geld in dem Laden gelassen ... und das war erst eins von drei Pokémoncenter, die wir besuchen!

Auch wenn Don jetzt nicht wirklich viel mit Pokémon anfangen kann, so waren wir doch glücklich und zufrieden, unser Ziel erreicht zu haben. Nun stand uns ein nervenaufreibender Rückweg zum Hotel bevor ... denn wir stiegen eine Station zu früh aus und sind zu Fuß gegangen ... in die falsche Richtung! Also ging es wieder zurück ... durch den Yoyogi-Park!

Kurz nachdem wir dieses Tor durchschritten, wurde mir klar: Der Yoyogi-Park ist weitaus größer als gedacht!
Während sich Kuraude dann ein wenig im Hotel ausruhte, gingen wir drei nochmal nach Shibuya ... Don und ich brauchten unbedingt mehr Kleidung! Nachdem wir im Männerkaufhaus (Shibuya 109 Men's) als allererstes auf einen Hello Kitty Store gestoßen sind, fanden wir tatsächlich Kleidung für uns! Umgerechnet 40,00 Euro für Unterwäsche und 60,00 bis über 100,00 Euro für einzelne T-Shirts ... nein danke, die Suche ging weiter! In anderen Läden gab es dann relativ schlichte Schuhe für bis zu 400,00 Euro ... ABER (!) irgendwann fanden wir dann tatsächlich eine kleine Ecke mit kostengünstiger Kleidung. Endlich bekam Don eine kurze Hose, die er dringend brauchte (und wenn Don schon eine kurze Hose trägt, dann sagt das einiges über das Wetter aus!) und ich fand frische Oberteile :)

Nun standen noch zwei Besuche an ... wir wollten den Tokyo-Tower und den Zojoji-Tempel besichtigen. Also machten wir uns auf den Weg ... Freitags ... Abends ... in Richtung U-Bahn ... in Tokyo ... VOLL DIE GUTE IDEE VON UNS! ...  und sahen das:



Schnell war die Idee der Besichtigungen verworfen ... das wird gegen Ende der Reise nachgeholt, wenn wir wieder in Tokyo sind. Stattdessen setzten wir uns in ein italienisches Café ... dort gab es Pasta zum fairen Preis und etwas, das scheinbar unverwechselbar nach Cola aussah, in Wirklichkeit jedoch kalter Kaffee mit Eis war, der auch mit endlos viel Milch und Süßstoff nicht anfangen wollte, gut zu schmecken. Wenigstens wissen wir nun für die Zukunft Bescheidt :)

Das ist der ominöse Laden

Das war das Ende von unserem dritten Abenteuertag.

Liebe Grüße aus Japan!