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Sonntag, 17. September 2023

Tag 9 - Warum sind die so lieb?

 Hallo Zusammen,

der erste Morgen in Fukuoka war angebrochen! 

Wie jeden Morgen wache ich (tod-)müde auf. Das ist einfach in Japan so, man will ja viel sehen, haha. Und in der Nacht verarbeite ich dann immer die vielen Eindrücke und schlafe unruhig, hahaha.

 Sachi ist so süß, sie hatte mir am vorigen Abend schon erzählt was so geplant ist (ich reise immer mit möglichst wenig Plänen nach Fukuoka, weil Sachi es liebt die Zeit zu verplanen und traurig ist wenn wir zu wenig gemeinsame Zeit haben). Am Sonntag gibt es ein großes Essen bei ihrer Mama mit Freunden (das hatten wir ja letztes Jahr schon und es war grandios!). Sie beschäftigt sich seit kurzen mit pflanzlichen Fleischalternativen und ist begeistert wie gut/authentisch es schmeckt und will es auch mehr in ihren Alltag einbauen. Sie schon voller Ideen für das Essen am Sonntag.  Und am Montag geht es mit Sachi und einer Freundin auf einen "Surprise Trip", es geht anscheinend aber in ein Onsen aber etwas weiter weg. Ich lasse mich mal überraschen :D

So kommt es, das ich Yuko und Tetsuya schon heute in Fukuma treffe. Ich freue mich! Um 12h soll ich da sein, vorher kommt mir noch ein andere Geselle am Bahnhof entgegen:

Random Maskottchen winkt

Am Bahngleis 2 warte ich.. und mein Zug kommt nicht. Unverschämt! 
Mit 5 Minuten Verspätung kommt der Zug dann an. 


Die Fahrt verläuft ruhig. Es geht stadtauswärts und die Menschen werden immer weniger bis ich nach gut 25 Minuten Fukuma erreiche.
Am Ausgang erwartet mich auch schon Yuko freudestrahlend. Mit Tetsuya geht es dann per Auto zur ersten Station: Ein uriges Soba-Restaurant.

alte Straßen in Fukuma



Wir halten schließlich an einem Haus. Einmal um eine kleine Ecke ist dann der Eingang zu dem Soba-Restaurant. Ohne Witz, ich wäre alleine komplett dran vorbeigelaufen. Hätte ich nicht gefunden.

Süß, die Rättchen!
Im Soba-Restaurant drin ist es sehr gemütlich, es ist fast wie ein großes Wohnzimmer:


der Eingangsbereich. Unten der "Sandkasten" war früher eine Feuerstelle zum wärmen

Schuhe werden natürlich, wie üblich, vorher ausgezogen

Es gibt ein Drei-Gänge-Menü:

Vorspeise. Es ist so warm, ich muss echt langsam essen :D

Hauptgang. Für mich gab es kalte Soba mit diversen Dips und Tempura!


Nachspeise: Matcha Tee (schön richtig schäumig!) und Anko (hatte einen Spezialnamen, habe den aber vergessen, auf jeden Fall Anko! Ich liebe Anko!)

Es ist wirklich viel essen. Und bei der Hitze habe ich Schwierigkeiten alles aufzukriegen. Aber letztlich schaffe ich es. Das tolle an japanischen Essen ist auch oft, das man sich danach nicht so mega müde und voll fühlt. Daher machen wir noch einen kleinen Ausflug. In der Natur sind es direkt ein paar Grad kühler. Ich lasse euch einfach mit ein paar Bildern hier zurück, ich liebe es Tempel- und Schreinanlagen ein wenig Abseits der Hot Spots zu besuchen, oft stehen sie den bekannteren Tempeln in Sachen Schönheit in nichts nach, sind aber einfach nicht überlaufen (wir waren zu dem Zeitpunkt auch die einzigen Besucher):





da hat jemand die Hülle(n) fallen lassen, hahahaha




Heute ist es aber wirklich SEHR schwül und warm. Und es ist starker Regenschauer gemeldet. Daher fahren wir nun zu Yuko und Tetsuya nach Hause und lassen mit Nachmittagstee den Tag ausklingen. Es ist immer mega spannend, was Yuko und Tetsuya erzählen. Die beiden haben ja einige Zeit in Deutschland gewohnt und seitdem sind sie große Deutschland-Fans. Nächstes Jahr wollen die beiden gemeinsam nochmal nach Deutschland reisen.  Ich freue mich jetzt schon drauf!

Vielen Dank für den schönen Tag, dank den beiden konnte ich viele Dinge sehen (und lernen), die ich als alleine nie gesehen hätte. <3

Abends war ich an Hakata Station noch schnell in einem Bekleidungsgeschäft shoppen, ich wurde nicht enttäuscht und habe mich das erste Mal auf dieser Reise auch einer "Leidenschaft" hingegeben: Habe einen neuen BH, hahaha. Ist einfach viel schöner hier in Japan! :D Wird nicht der letzte gewesen sein den ich kaufe.

Heute kein Fail, da ich ja unter Begleitschutz von Japanern stand! :D

Schlüsselsatz&wort:

いしだたみ

ishidatami

Kopfsteinpflaster

Donnerstag, 10. November 2022

Tag 22 - Schatzsuche in Fukuma

 Hallo Zusammen,

der gestrige Tag war superschön aber auch lang. Daher dachte ich, ist eine gute Idee wenn ich morgens schreibe. Aber die Nacht war unruhig. Wenn ich eines hier in Japan nicht kriege, dann Schlaf und Erholung, haha. Aber dafür ist die "kurze" Zeit auch hier zu kostbar, haha.

Heute stand endlich ein Wiedersehen mit Yuko an (danke für nichts, Corona). Yuko und ihr Mann, Tetsuya, haben früher für längere Zeit in Deutschland gelebt und sprechen daher auch gut deutsch.Sie leben nun wieder in Fukuma, einer "kleineren" Stadt ca. 30 Minuten mit der Bahn von Fukuoka entfernt.

Als erstes ging auf eine Art Schnitzeljagd in der Altstadt von Fukuma. Dabei sahen wir uns eines der ältesten Gebäude ausführlich an welches auch einige alte japanische Gegenstände beinhaltet. Die Damen waren so begeistert, das wir umsonst Tee bekamen und eine kleine Führung.

Yuko & Ich




Nun ging es aber los auf die Jagd! Ziel war es, anhand einer kleinen Schatzkarte einige kleine "Gucklöcher" im Ort zu finden. Auf der Schatzkarte gab es Hinweise zum Verbleib, wir haben aber bei weiten nicht alle gefunden. Es war knifflig und lustig. Durch diese Schatzsuche sind wir auch an Gebäuden / Orten vorbeigekommen die selbst Yuko noch nicht kannte.

Auch für Yuko war dies neu XD

WAS ist DAS?! Die flogen öfter mal rum.. riesig..!


Ein "Guckloch"

noch eins!



Die Sucherei macht aber hungrig, also ging es an den Strand von Fukuma in ein süßes Cafe. Hier gab es echt große und leckere Pancakes <3 Habe natürlich einen Matcha Pancake genommen. Der Ausblick war superschön!

Die Steine sind in Plätzchenform <3


Itadakimasu!



Fukuma ist einfach ein schöner Ort.

Anschließend ging es zu Yuko nach Hause und wir haben versucht Weihnachtszimtsterne zu backen. Lustig, oder? Was wir nicht bedacht haben: Es macht schon einen Unterschied, ob man Plätzchen im Winter in Deutschland bei vielleicht 5 Grad backt oder in Fukuma bei 20 Grad. Der Teig wurde immer zu schnell zu warm was uns wirklich sehr bremste. Auch das Rezept das ich rausgesucht hatte, hatte irgendwie einen Fehler bei den Zutatenangaben, aber beim Backen spielt sowieso Improvisation immer mit eine kleine Rolle. In der Zwischenzeit kommt auch Tetsuya nach Hause und wir essen noch eine Kleinigkeit bevor es für mich zurück nach Fukuoka geht. In Japan werden, besonders in der Woche, die Nahverkehrsverbindung bereits relativ früh etwas abenteuerlicher daher wollte ich wirklich den Zug um kurz vor 20h kriegen damit ich auch noch gut zu Sachi zurück komme.

Tetsuya liest den Brief von Vera!

kleines Abendessen. Deutsch x Japanisch

Yuko und Tetsuya sind unglaublich herzliche und lustige Menschen. Und auch ihre Lebensgeschichte ist so spannend. Die beiden haben den Tag einfach mal wieder perfekt gemacht. Und ihre Gastfreundlichkeit ist einfach nicht zu übertreffen. Egal, wie sehr ich mich anstrenge, die beiden Toppen das. Da muss ich nochmal ein Paket schicken wenn ich zurück bin.

Am Abend bei Sachi erfahre ich von Ihrer "Otaku"-Seite. Jeder Mensch ist irgendwo ein Otaku, ein Nerd der eine bestimmte Sache (zu) sehr mag. Ich mag/liebe zum Beispiel Hello Kitty/Sanrio sehr und Pokemon und Japan. Yuko und Tetsuya sind vermutlich kleine "Deutschland"-Otakus und Sachi.. sammelt Zahnbürsten und Zahnpflege-Sachen aus der ganzen Welt. Ich konnte nicht mehr! Wir haben beide so viel gelacht. Hätte ich das gewusst hätte ich ihr wer weiß was mitgebracht. So vermache ich ihr noch die ungeöffneten Zahnseide & Zahnsticks aus Deutschland. Sie findet auch meine Elmex Zahnpaste hochinteressant. Es ist so lustig! Ich weiß, was ins nächste Paket kommt :D

Gleich treffe ich eine Freundin von Sachi. Vielleicht lege ich mich danach noch einmal hin. Bin echt platt.

Viele Grüße in die Heimat.


Schlüsselwort:

デンタルフロス

Zahnseide

Sonntag, 10. November 2019

Tag 15 - Wir treffen Yuko

Hallihallo zusammen und viel Spaß mit Tag 15!

Heute fing der Tag gemütlich mit einem Frühstück in unserer Unterkunft an und dann ging es los nach Fukuma, das liegt ein wenig ab von Fukuoka, man braucht mit der Bahn eine knappe halbe Stunde. Dort haben wir Yuko getroffen (eine Freundin von Usai) und ihren Mann. Dank den beiden hatten wir heute das Glück ein paar lokale Ecken hier in Japan zu sehen die man als Ausländer gar nicht finden würde.
Zuerst haben wir eine Runde am Strand gedreht, sehr friedlich und Idyllisch hier, ich mag das Meer. Danach durch die Innenstadt und eine laaaange Treppe hoch zum Örtlichen Schrein (irgendwie muss man bei den Schreinen hier immer viele Treppen laufen...) rauf. Super schick und auch sehr beeindruckend finde ich.

Die Aussicht vom Schrein über die Stadt bis zum Strand

Insekten sind hier iwie grösser D:

Wir genießen die Aussicht

Danach ging es weiter ein Denkmal besichtigen und in einen kleinen Schrein im bewaldeten Berg, sehr versteckt und kaum als mehr als ein Rastplatz zu erkennen. Wir sind durch den Wald gestiefelt und haben den Schrein besichtigt, danach haben wir eine versteckte Seitenroute genommen und sind über den halben Berg geklettert, wirklich Abenteuerlich, aber es hat sich gelohnt! Wir sind dort bis zur Klippe gekommen und haben einen Traumhaften Ausblick auf die Insel bekommen, so Menschenleer und unberührt habe ich hier noch nichts erleben dürfen, das war unglaublich.

Hoch zum Schrein!

Unterwegs bereits eine sehr schicke Aussicht

Durchs Unterholz!

Es hat sich gelohnt

Geschafft

Total friedlich hier


Danach haben wir noch zusammen zu Abend gegessen. Es gab Okonomiyaki, das sind japanische herzhafte Pfannkuchen mit Sprossen und allerlei extras dazu. Sehr Lecker!

Ganz Dezent*

Das war ein sehr guter Tag! Ich habe viel gesehen und erlebt, nun geht es in den wohlverdienten Feierabend und gleich ins Bett. Also danke fürs lesen und ich hoffe ihr bleibt dabei ;).

Debi-Chan


Samstag, 23. Juni 2018

Tag 2 - Treffen mit Yuko in Fukuma

Guten Abend,

hier ist nun Tag 2 vorüber. Die Müdigkeit wird auch weniger oder ich gewöhne mich einfach daran.. XD
Nach einer erholsamen Nacht (ca. 8 Stunden Schlaf nach 34 Stunden wach) hieß es ausschecken im Nekokura Hostel. Heute würden Lulu und ich Yuko in Fukutsu (bei Fukuoka) treffen. Vorher hatten wir aber ein wenig Zeit und erkundeten ein wenig das AMU Plaza an der Hakata Station. Ich wurde im Pokemon Center natürlich fündig.

Ich werde Pokemon Trainer!

Ich komme wieder. Definitiv. Habe ja noch 2 Wochen XD obwohl das Center hier relativ klein ist, könnte ich mich erst nicht entscheiden. Alles ist so toll.. aber hat auch seinen Preis.. ähem.. hust..
Ausserdem lief voll die coole Musik im Pokecenter. Ich hatte den Battletheme noch den halben Tag im Kopf.

Bis hierhin lief auch alles gut, ich fühlte mich endlich wieder organisiert und fit.
Da es sich mit Gepäck nur umständlich reisen lässt, suchten wir einen „Coin Locker“-Raum auf. Der Erste in der Hakata Station war schon komplett belegt und eine ältere Dame wies uns hilflosen Gaijin mit einer Armbewegung den Weg (Thank u, ne!). Hier waren tatsächlich auch noch einige „Locker“ frei. Hier ging es dann auch schon los: Ich war nicht in der Lage meinen eigenen Koffer auf ca. 130cm Höhe zu heben um ihn den Locker zu setzen. Zum Glück lief aber ein Angestellter herum und half mir unter Lachen. Es brauchte dann aber doch noch drei Anläufe bis meine Koffer und die unseren soeben noch getätigten Einkäufe reinpassten. Dann merkte ich das ich keine 100Yen Münzen habe. Also zum Automaten zum Wechseln, den Weg dahin musste ich mir auch zweimal sagen lassen (er war 10m weiter vorne). Zum krönenden Abschluss wunderte ich mich warum der Locker mir nicht den Schlüssel gibt. Der Angestellte weißt mich darauf hin das ich 100Yen zu wenig eingeworfen habe. Meine Güte, der hat sich auch seinen Teil gedacht bzw. gelacht XDD

Nun geht’s auf nach Fukutsu, wo wir Yuko und ihren Mann, Tetsuya, treffen. Wir sind sogar etwas früher als gedacht vor Ort und auch Tetsuya ist schon da und wenig später auch Yuko. Die beiden haben früher einige Zeit in Deutschland verbracht, sprechen daher auch Deutsch. Yuko’s Herzlichkeit ist überwältigend. Wirklich. Selten eine so positive, liebenswerte Frau kennen gelernt. Ein starker Kontrast zur sonstigen Zurückhaltung der Japaner.

Als erstes gehen wir die örtliche Schreinanlage in Fukutsu besuchen und ich nehme an der „Schnitzeljagd“ teil. Auf dieser muss die ich Schreine der 9 Gottheiten finden und darf tolle Stempel benutzen (ich liebe Stempel)

Bei gutem Wetter kann man das Meer und die Tore in einer Reihe sehen.. aber heute eher nicht


Lulu hat ein Omikuji gezogen und findet ihr Schickal mit Yuko heraus

Das Auto wird gesegnet für Sicherheit. Yuko und Tetsuya haben das auch mit ihrem Auto machen lassen.. bisher hilft es  😀

Diesem kleinem Ding kann man seine Schmerzen übertragen. Die Stelle die schmerzt muss einfach gestreichelt werden!!

Palmen!!





Ein Wasserdrachen


Auf dem Rückweg esse ich die ersten wirklich leckeren Mochi in meinem Leben. Sehr, sehr lecker!!




Es ist wunderschön hier und es bleibt zum Glück trocken. Es ist fast schon „kühl“. Aber das geniessen wir. Es drohen +35 Grad in den nächsten Tagen. Als nächstes steht der Strand an. Ich war in meinem Leben noch nie bei warmen/guten Wetter am Meer, umso schöner war es das mal zu sehen.



Anschließend waren wir essen und wurden sogar von den beiden zu sich nach Hause eingeladen! Das Haus ist wunderschön und es ist spannend Yuko und Tetsuya zu zu hören. Die beiden haben einfach unglaublich viel gesehen und definieren den Begriff „Gastfreundlich“ komplett neu.  Gegen 16h müssen wir los, da ich zwischen 17-18h bei meiner Gastmama, Sachi, sein soll. Ab heute werde ich zwei Wochen bei ihr wohnen.  Per Tetsuya-Shuttle-Autoservice werden wir zum Bahnhof gefahren und Yuko bringt uns auch noch bis kurz vor dem Bahngleis und drückt uns gekaufte Rückfahrkarten in die Hand – Zu freundlich!!! >/////<



Vielen Dank für den tollen Tag!! Ich hoffe wir schaffen es nochmal uns zu sehen in den nächsten zwei Wochen!

Wir kriegen dann auch den richtigen Zug und fahren zurück nach Hakata. Und wir fahren. Die Zeit vergeht wie im Flug. Uns gehen auch nicht die Themen aus. Irgendwie wird es so ländlich. MOMENT! Wir sind einfach viel zu weit gefahren!! Bis nach Kurume! Schnell aussteigen und zurück. Das hat uns 40 Minuten Lebenszeit gekostet. Kostbare Lebenszeit wie wir in unseren intensiven Gesprächen kurz vorher noch festgestellt hatten. Im Panik-Modus dürfte ich Lulu’s Wifi schnorren und konnte Sachi schreiben das wir „uns vertan haben und ich aus Kurume nun zurück muss“. In Hakata sammel ich dann mein Gepäck ein, muss mich von Lulu verabschieden (Gute Fahrt nach Tokio morgen!) und mich plagt mein schlechtes Gewissen. So sehr, das ich beschließe Sachi am Bahnhof anzurufen. Mitten in der Rush Hour. Ich habe ja schon Probleme auf deutsch zu telefonieren, ich mag es einfach nicht (jaja, ich weiß, ich hab den falschen Beruf gewählt). Ich entschuldige mich 1000 mal. Sachi zeigt sich sehr verständnisvoll und kriegt mich tatsächlich beruhigt.

Gut, dann kann ich ja nun den Bus nehmen nach Sachi. Den Bus. Bus. Busfahren in Japan ist… ich habe es bisher eher vermieden. Aber.. es geht nun nicht anders. Ich frage mich erst einmal gefühlt durch 10 Leute bis ich erfahre wo ich das richtige Terminal finde. Natürlich musste ich Treppen steigen mit den Gepäck XD Dann … die Qual der Wahl. Das Terminal befindet sich im 1. Stock eines Kaufhauses (Ja, ist so) und es ist eng und viel zu viele Menschen und keine wertvolle Info auf Englisch oder Hiragana/Katakana. Es gab eine Chance von 1:20 den richtigen Bus zu finden. Das Glück stand mir NICHT bei (Ausnahmsweise, im Büro klappt es immer 0: ) und ich merke… der Bus fährt nicht dahin wo ich will. Der Busfahrer spricht kein englisch und auch sein japanisch ist sehr undeutlich (ich übertreibe nicht) und ich steige in Tenjin aus (das war das einzige was hängen blieb aus dem Gespräch). In Tenjin habe ich dann keine Lust den Bus mit 20kg Gepäck zu suchen und halte ein Taxi an. Das erste weist mich ab da er nur Stadteinwärts Fahrten erledigt (OK?). Ehrlich gesagt, habe ich mich da gefragt ob ich heute irgendwas verbrochen habe oder warum ich einfach nicht weiter komme XD. Nun ich wechsel die Straßenseite und versuche wieder ein Taxi anzuhalten. Klappt sogar. Ich unterhalte mich sogar nett mit ihm. Er mag deutsches Bier (natürlich!) und ist stolz das er ein 1-Euro Stück hat und ein 50-cent Stück. Als ich ihm ein 20-cent Stück schenken will ist er total aus dem Häuschen. XD Bitteschön! Sicher und günstig (7€) lande ich bei Sachi.

Sachi ist eine super freundliche, unkomplizierte Frau. Ich gönne mir ein Asahi-Bierchen mit ihr und richte mich ein. Die nächsten zwei Wochen lebe ich nun hier. Ich bin sehr froh das sie es mir nicht allzu übel nimmt das ich zu spät dran war. Ich bin gespannt was mich alles erwartet. Ich glaube das wird eine gute Zeit mit Sachi! 

Gute Nacht!


Schlüsselsatz:
ごめんなさい。 本当にごめんなさい。
Tut mir leid. Tut mir wirklich leid.