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Sonntag, 6. November 2022

Tag 17 - "Big Change in Fukuoka"

 Hallo Zusammen,

der erste Morgen in Fukuoka ist angebrochen. Und ich bin sehr müde obwohl ich ganz gut geschlafen habe. Aber zu kurz. Sachi ist schon wach und rödelt herum, ich schaffe es tatsächlich mich nochmal hinzulegen.

Ich bin etwas angeschlagen (ich werd wohl nie wieder 100% Gesund :D ) und entschließe, es was langsamer angehen zu lassen. Letztlich bin ich aber trotzdem wieder den ganzen Tag unterwegs :D es geht zum Ohori Park, der liegt in unmittelbarer Nachbarschaft und danach nach Tenjin, quasi die Stadtmitte für ein wenig bummeln.

Als ich wieder wach werde, ist Sachi unterwegs und hinterlässt mir einen süßen Zettel und einen kleinen Snack. Sie macht viel zu viel für mich T___T

Angezogen und ab in den Park. Das Wetter schaut schön aus. Doch ich merke dann, es ist doch recht frisch. Auf eine Strumpfhose habe ich heute aber verzichtet, den Insektenstichen zuliebe, etwas Luft dran lassen ist sicher nicht verkehrt. Der Ohori Park enttäsucht einfach nie:










Es ist einiges los, aber die Menschen verteilen sich gut im Park.Ich genieße die Ruhe und die Sonnenstrahlen, schaue ir die gerigen Kois an und fahre dann nach Tenjin mit der U-Bahn. Fukuoka ist wirklich gut vernetzt.

In der Zwischenzeit schreibt Sachi. Sie möchte heute Abend koreanisch kochen. Sie macht sich zu viel Mühe, aber davon abbringen lässt sie sich sowieso nicht. Auf die Frage, ob ich ihr helfen kann, kommt (natürlich) ein "Nein". Ich werde heute Abend wohl etwas Kirin Bier mitbringen.

In Tenjin hat sich viel verändert: Meine zwei Lieblingsshoppingmalls wurden abgerissen. Das hatte ich schon vorher mitbekommen aber zu sehen, das die beiden Gebäude nicht mehr da sind, aber eine Baustelle, schockiert mich. Ich habe hier während meiner Sprachschhulzeit viel Zeit verbracht. Es gab viele coole Läden und auch Möglichkeiten sich hinzusetzen und was zu lernen oder bummeln. SOOOOO Schade. Ich suche also in Tenjin nach alternativen, so richtig fündig wurde ich aber nicht. Da war es viel cooler an Hakata Station gestern zu bummeln. Viele Läden hier in Tenjin sind etwas "teurer". Aber man kann gut essen.




Untergrund Einkaufsstraße. Voll schön oder?


Da meine Wade mega schmerzt (ich denke, einer der Insektenstiche drückt auf einen Muskel) und ich fast schon humpele, geht es nur noch in den Donki, Getränke kaufen und ab nach Hause. Etwas früher als geplant (19h ist Abendessen, 18h bin ich da), doch Sachi ist happy, sie hat Hunger und so essen wir früher. Das essen ist wirklich lecker und es ist eine "mysteriöse" Gesundheitszutat aus Korea drin. Schmeckt etwas minzig/spicy, aussehen tut es wie altes Holz von nem Baum.

Soll Genki also gesund sein hahah


Sachi und ich reden lange und viel. Es ist ein Mix aus Japanisch und Englisch. Fukuoka verändert sich. Laut Sachi werden super viele Hotels gebaut und es gibt viel mehr "Luxusläden" mittlerweile. Keine Ahnung wer sich leisten kann. Der normale Japaner nicht. Wir finden es schade.  Die Japaner merken den schwachen Yen deutlich. Sachi hasst es, das alles in Südkorea zb nun so teuer ist. Später telefoniere ich mit Mirko, das hatte gestern zeitlich nicht geklappt. Die Zeitumstellung macht es schwer. Nach dem Telefonat finde ich Sachi chaotisch in ihrem Bett liegend.. sie ist wieder eingepennt... :D Also mache ich die Lichter aus, den Heater aus und gehe duschen.. manche Dinge ändern sich nie.

Es ist nicht so viel passiert. Morgen werde ich es auch langsam angehen lassen, habe was Halsschmerzen. Ich bin zu alt :D


Viele Grüße!


Schlüsselsatz:

めがねをはずしたら、あまり見えません

Wenn ich meine Brille abnehme sehe ich nicht so viel.


Freitag, 8. November 2019

Tag 13 - Umzug nach Fukuoka

Hallihallo ihr lieben!

Debi-Chan wieder hier mit einem Bericht zu Tag 13. Heute sind wir von Hiroshima nach Fukuoka umgezogen. Hier hat Usai bereits ein paar Wochen verbracht und eine Sprachschule besuht, daher ist es gewohnter Boden für sie. Nach der eher etwas dürftigen Unterkunft in Hiroshima (war ja nur für einen Tag) ging es dann mit dem Bus Richtung Hiroshima Station und mit dem Shinkansen los nach Fukuoka auf die Südinsel.

Viiiiiieeeeelllll Gepäck dabei!
 Dort dann ins Taxi gestiegen und schon waren wir am Ufer bei unserer Unterkunft. Hier ist es super muss ich sagen, viel Platz, die Dusche ist toll und wir haben sogar einen Raum für Gepäck und Klamotten! Also Koffer ausgepackt, eingerichtet und los in die Stadt die letzten paar Stunden nutzen.
Hier in Fukuoka gefällt es mir sehr gut, wir haben zwei große Shopping Arcaden abgelaufen und noch einen Crêpe gegessen. Dann wurden die Läden hier geschlossen und wir sind auch langsam Müde und am Ende.

Direkt vor unserer Unterkunft fliesst Wasser


Sehr Lecker!

Fette Beute!

Hübsche Beleuchtung am Abend

Pikachu Automat!


Die Ampeln hier klingen ja süss

Also begutachten wir nun die Beute und Essen zu Abend, ich bin gespannt was der morgige Tag zu bieten hat. Gute Nacht und danke fürs lesen. Hoffentlich guckt ihr auch weiter mal rein ;).

Debi-Chan

Sonntag, 24. Juni 2018

Tag 3 - Shoppen in Tenjin !

Hallo Zusammen,

es ist Tag 3 angebrochen. Meine Nacht war leider sehr gestückelt, aber ich bin trotzdem relativ erholt.

Am Morgen bereitet Sachi, ganz Stilecht in Kochschürze, ein aufwendiges japanisches Frühstück vor. Es war wirklich lecker! Und so reichhaltig! Mein Magen fand das leider nicht, dies ist aber nicht dem Essen an sich geschuldet sondern liegt viel mehr an der Umstellung (Zeitverschiebung, Klima, 100% Aufregung und Freude).

Ausblick aus meinem zimmer

Sachi musste heute zu ihrer Mutter fahren, das war die perfekte Gelegenheit noch einmal nach Tenjin zu gehen. Ich armes Kind habe nämlich einfach keine Kleidung und muss dringend welche kaufen XD
Da das mit dem Bus gestern so gut geklappt hat (nicht) verzichte ich auf die Busfahrt (obwohl es eine direkte Verbindung gibt) und gehe zu Fuß nach Tenjin. Das ist im Grunde auch nur ca. 20 Minuten geradeaus laufen.

Nach  20 Minuten komme ich in Tenjin an, zwischendurch unterhalte ich mich kurz mit einer japanischen Omi die total niedlich ist und lege dann mit dem Shopping-Marathon los.
Als erstes verschlägt es mich in den Parco, vermutlich weil ich dort noch nicht wirklich drin war und merke das dies die Shopping Mall mit dem Pop-Up Cafe von „Sailor Moon X My Melody“ ist.
Das Café ist super süss gemacht und man kann hier sogar Goodies kaufen OHNE sich ins Café zu setzen. Sehr gut! Dieses Café ist noch zwei Tage geöffnet.




Anschließend noch ein kurzes Erinnerungsfoto:



Direkt daneben gab es ein „Detektiv Conan“-Special. Es war dort so überfüllt. Detektiv Conan scheint gerade DER Hit in Japan zu sein. Dagegen war das Pop-Up Café ja fast leer..



Nun, danach ging ich meiner Hauptmission wieder nach: Klamotten kaufen. Die Auswahl in Fukuoka ist gut, sehr gut, aber man darf kein Tokio erwarten. Fündig wurde ich aber trotzdem und bin nun ein wenig entspannter da ich jetzt für ein paar Tage zumindest Kleidung habe XD

Fukuoka City 

Das Wetter ist heute sehr warm, etwas drückend, aber die Erinnerungen aus 2013, als wir im Juli/August in Japan waren, sitzen tief und von daher fand ich es echt angenehm heute XD
Im Kego Park gönne ich mir eine kleine Auszeit und beobachte die Menschen, versuche Wörter aufzuschnappen und mich ein wenig auf Morgen vorzubereiten.

Pikachu snack



Um ehrlich zu sein, ist heute nicht soooo viel spannendes passiert. Ich war shoppen. Ich habe mich NICHT verlaufen. Ich war nicht übermäßig dumm. Schon cool, wie ein wenig Schlaf helfen kann.

Auf dem Rückweg einfach so Random ein Mini-Schrein
Gleich Zuhause..


Nun, an Sachi’s Haustür finde ich aber den Schlüssel nicht. Ich suche, mit 5 Tüten in der Hand nach dem Schlüssel. In der Zwischenzeit kommt eine Nachbarin vorbei und ich fahre mit ihr hoch. Währenddessen finde ich den Schlüssel dann auch wieder.. sie fand es auch witzig.
Zuhause angekommen ist Sachi auch da und wir haben einen entspannten Abend. Ich weiß nun wie die Waschmaschine funktioniert und die Mikrowelle. Generell ist Sachi traditionell ausgestattet. Ich schlafe auf einen Futon, de Boden ist aus Tatami, vor der Wanne duscht man sich ab. Einziger Wehrmutstropfen: Die Toilette hat kein Bidet und macht keinen tollen Sound. Naja.. XD
Morgen geht die Arbeit für Sachi wieder los und für mich die Schule. Drückt mir die Daumen das ich die Schule finde (es ist echt nicht schwer, aber bitte drückt die Daumen).
Gute Nacht!


Satz des Tages:
せんたくきは,つかてもいいですか
Ist es in Ordnung wenn ich die Waschmaschine benutze?

Freitag, 22. Juni 2018

Tag 1 - in Fukuoka


Hallo Zusammen,

hier ist Usai.
Beim Verfassen der ersten Zeilen sitze ich im Flieger von Frankfurt nach Tokio Haneda und bin begeistert das es mir gelungen ist für ca. 30 Minuten zu schlafen. Eigentlich bin ich eine totale Schlafmütze und schlafe zu jeder denkbaren Tageszeiten an „merkwürdigen“ Orten, aber im Flugzeug schlafen ist anscheinend einfach zu abgefahren.

Der Tag begann früh: Um 5h ging der Wecker der mich und meinen Freund unsanft aus dem Schlaf holte. Flott fertig machen, gepackt wurde schon soweit alles am Vorabend und schon ging es zum Aachener HBF (der praktischerweise nur ca. 10 Fußminuten von unserer Wohnung liegt). Dort kamen wir pünktlich an und warteten auf meinen Zug. Zugegeben, auch wenn ich nun das vierte Mal nach Japan reise, tue ich das diesmal zum ersten Mal komplett alleine. Dementsprechend aufgeregt war / bin ich kleiner Feigling auch. Es floßen Tränen. Heute, Gestern, Viele!! XD
Nachdem ich von meinem Freund sicher in den Zug gesetzt wurde, tat die Deutsche Bahn das was sie am besten kann: Zu spät! Mein Zug kommt später als angekündigt in Köln an. Hier muss ich in den ICE umsteigen. In meiner Naivität und dem festen Glauben das ich meine Bahn noch kriege, renne ich von Bahngleis 3 zu Bahngleis 6 und natürlich war mein Zug schon weg..  DANKE!!

Eine Bahndame konnte mir aber wie aus der Pistole geschossen den nächsten Zug nennen. Der sollte um 7.55h kommen. Also 35  Minuten warten. Dieser hatte dann auch nur nochmal 25 Minuten Verspätung. Nun denn, endlich im Anschlusszug hatte ich sogar eine nette Unterhaltung mit einer Dame (ebenfalls Japanbegeistert) und dann war ich auch schon in Frankfurt. Der Flughafen ist RIESIG! Schnell Gepäck aufgegeben, Security Check und Passkontrolle erledigen. Was mich ein wenig stört ist die Tatsache das ich mein Gepäck in Tokio Haneda aufsammeln und wieder aufgeben muss (weil Zoll). Jetzt wollte ich einfach nur noch zum Gate um dort dann halt sicher auf meinen Flieger zu warten. Nebenbei lausche ich japanischen Gesprächen und schmunzele.



Im Flieger sitze ich am Fenster (juhu), neben mir sitzen zwei Spanier die sich als ruhig und unkompliziert erweisen. Wenn ich in Tokio lande ist es 23h in Deutschland, dann geht’s noch weiter bis Fukuoka, wenn ich dort bin ist es 4h morgens in Deutschland und ich muss aber noch ca. 12h wach bleiben.
Nach ca. 7h Flug wird mir übel. Es wird so „schlimm“ das ich sogar eine Stewardess anspreche und sie mir Tee bringt. Zum Glück wurde es dann auch wieder besser. Das hält die Stewardess aber nicht davon ab mir später ein Thermometer zu reichen und sich nochmal nach meinem Befinden zu erkundigen. Das Thermometer bleibt im Normalbereich was mir vermutlich den Gang zum Arzt am Flughafen spart (die Japaner sehen das sehr eng, evtl. sogar Einreiseverweigerung) und nicht den Anschlussflieger verpassen lässt.

Der Flughafen Tokyo Haneda ist im Vergleich zu Tokio Narita winzig. Der Einreisekram braucht gefühlt eine Ewigkeit. Im Grunde hole ich mein Gepäck ab um es 5 Minuten später und 20m weiter wieder aufzugeben. Es gibt hier noch nicht mal einen richtigen Schalter, es steht einfach eine Dame am Aufgabeplatz und es gibt keine Förderbänder etc. Dann geht es mit dem Shuttlebus der nur alle 20 Minuten kommt zum Terminal. Ich hab in der Zwischenzeit die ersten Besorgungen  gemacht.



Am Gate werde ich dann plötzlich auf Deutsch angesprochen. Zwei Japanerinnen die einige Zeit in München verbracht haben. Sehr liebenswert und gaijin-freundlich (wenn ich nur die kleinste Einwilligung gezeigt hätte, hätten die mich bis zu meiner Unterkunft in Fukuoka begleitet, Japaner halt). Der Flug verging wie im Schlaf weil ich dies tatsächlich getan habe und dann ging’s los in die Stadt.
Diesmal kein Heimvorteil, Fukuoka ist komplettes Neuland für mich aber der Nahverkehr ist einfach und logisch gemacht. Erst einmal ging es nach Tenjin. Ich habe nämlich zu wenig Klamotten dabei. Da ich erst um 15h einchecken kann, ist das schwere Gepäck dabei aber wozu gibt es die praktischen Coin Locker, sogar im heute angewählten Shoppinghaus. Und dann passiert es: Jemand begrapscht mich auf der Rolltreppe. Mitten in der Shopping Mall, am Tag. Ich drehe mich erschrocken um und sehe… LULU ! Ja, wir haben es geschafft uns in einer Millionenstadt ohne Absprache über den Weg zu laufen. Das ist wiederholter Zufall da wir auch erst vor 3 Wochen bemerkt haben das wir zur selben Zeit in Fukuoka sind. Das hat mich sehr gefreut Lulu dort schon zu treffen zumal ich merkte das mein Gehirn immer weniger arbeitet weil ich mehr als 24 Stunden wach bin. Natürlich habe ich auch 2,3 Sachen ergattert, aber bisher wirklich nur das nötigste. Ich war einfach fertig. Lulu, die Fukuoka-Expertin, zeigte mir auch direkt einen tollen Sushi-Imbiss und dank ihr musste ich mir auch nicht noch einmal die Anreise zum Hostel merken.





Wir beide übernachten kommende Nacht nämlich im Nekomura Hostel.  Es ist ein Katzen Shelter und dieser finanziert sich größtenteils durch die Gäste. Zusätzlich bietet das Hostel einige Leckereien an und Souvenir. Ich hatte später das Glück die Katzen zu besuchen und zu füttern. Die Inhaber sind jedenfalls mit Herzblut bei der Sache dabei.




Eigentlich wollte ich noch mit Lulu Richtung Strand aber ich bin einfach zu platt gewesen und habe mich nun einfach gekramt und diesen Eintrag vorbereitet.
Morgen treffen Lulu und ich Yuko. Ich bin sehr gespannt. Und gegen Abend checke ich bei meiner Gastfamilie/mama ein. Es wird also spannend..


  Danke fürs Lesen. Ich bin sehr müde aber werde doch noch 3-4 Stunden durchhalten .


Schlüsselssatz des Tages:
はきけがします。 おちゃがありますか?
Mir ist übel. Haben Sie Tee?