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Sonntag, 24. September 2023

Tag 16 - (Geheim-)tipps

 Guten Abend oder Tag oder Morgen,

ein weiterer Tag ist schon wieder vorbei. Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, ich mache gar nicht so viel aber wenn ich dann Abend den Tag in Ruhe Revue passieren lasse, dann ist es doch viel :D

Die erste Nacht in meiner "neuen" Unterkunft in Tokio war... ok. Ein Insektenstich am Ellbogen plagt mich, er hat sich leider entzündet und der Ellbogenbereich ist angeschwollen, pocht und brennt. Aber, was soll ich das hier noch weiter ausfüllen.. das ist ja eigentlich schon Standard wenn ich in Japan bin. Es vergeht kaum eine Reisewoche ohne solche Probleme, daher bin ich dankbar das ich erst so spät diesmal diese Probleme habe.

Also hieß es als erste Station erstmal wieder: Apotheke!

Man versteht mich und ich bekomme ein altbewährtes neues Mittel empfohlen. Ich hatte noch die Creme vom letzten Jahr, habe aber den Eindruck die wirkt nicht mehr viel. Ich hoffe mit der neuen geht die Schwellung schnell weg!


Meine erste (reguläre) Station lautet: Gallery Marusan.
Ich habe es während der ersten Tage in Tokio nicht geschafft, daher musste das nun nachgeholt werden.
Was ist Gallery Marusan?
Es klingt ganz groß, ist aber nur ein kleiner  doch liebevoll geführter Shop rund um einen der bekanntesten Hundes Japans: Maru.



Während ich im Shop bin, kommen immer wieder andere Hundebesitzer rein und die Shopleute begrüßen jeden einzelnen sehr herzlich. Ich verliebe mich schließlich auch in zwei schöne Untersetzer mit Maru, kriege noch einen Snack angeboten und verlasse glücklich den Shop wieder.
Leider hatte ich kein Glück, Maru selbst war nicht da. Er ist mittlerweile recht alt und humpelt leicht. Es ist so schade, das Hunde so viel schneller altern als wir Menschen :(


Mein nächstes Ziel ist der nahe gelegene Ueno Park. 

ein Shiba! Hier in der Gegend gibt es viele Hundebesitzer.

Einige Gehminuten später, erreiche ich den Park. Er liegt direkt neben dem Ueno Zoo - aber Zoos besuchen wir nicht. 

Im Park erwarten mich schon hungrige Mäuler:

Die Leute hier in Ueno sind alle entspannt und freundlich. Ich werde viel angelächelt und auch angesprochen. So rede ich mit einem Japaner über die gierigen Fische und mit einer anderen Dame über ihren Hund. 
chillt ihr Leben hart die Taube

dadrunter ist auch irgendwo Wasser XD

leider nicht mehr in Blüte, bin da viel zu spät, trotzdem schön.

hier war ich doch schon mal vor 6 Jahren mit der besten Schwester der Welt :)


Ich schlendere, genieße die doch relative Ruhe, obwohl einige Leute unterwegs sind. ich Höre auch zweimal deutsche. Ich beobachte die Koi, die Tauben und genieße meinen Mittagssnack. Hierbei hole ich mir leider auch neue Souvenire die die nächste Nacht schwierig machen: Mückenstiche. War ja eigentlich klar..

Mein nächstes Ziel musste ich vor knapp zwei Wochen aufschieben, aber wie sagt man: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Es ging ab zur Universität von Tokio. Wieso? Nö, keine Sorge, bin zu dumm zum studieren. Es gibt hier ein kleines "hidden gem", eine Statue von Hachiko! Wie? Die ist doch in Shibuya!? Ja, auch!
Die Statue von Hachiko an Shibuya Station kennt vermutlich (fast) jeder. Es gibt an der riesigen Shibuya Station ja auch den "Hachiko Exit" und in Shibuya City auch kleine "Hachiko Busse". Ein Foto dort an der Statue zu kriegen kann schonmal etwas dauern und es herrschen erschwerte Bedingungen, da es ein beliebter Treffpunkt ist und generell halt ein beliebter (Touri-)Spot.

Vor einigen Wochen erst bin ich auch auf die weitere Statue von Hachiko aufmerksam geworden. Sie wurden 2015 via Crowdfunding gesponsert und auf dem Unigelände aufgestellt. Es soll zum 90-jährigen "Jubiläum" die Wiedervereinigung von Hachiko und seinem geliebten Prof. Hidesaburo Ueno zeigen.

Als ich die Statue erreiche, ist quasi niemand da. Es kommt mir surreal vor. Nur zwei indische Studenten stehen dort und machen netterweise ein Foto von mir mit der Statue:





Die Statue, die Geschichte dazu. Es ist rührend und tragisch. Immer wieder. Ich hab echt Tränen in den Augen. Ich bin so froh den Weg gemacht zu haben. Wenn ihr mal die Möglichkeit habt, dann besucht die Uni Tokio und diese Statue. Es ist generell auch eine nette Gegend, halt nur etwas Abseits von den üblichen Hot Spots aber gut erreichbar mit dem Nahverkehr.

Erstmal geht es für mich danach in die Unterkunft, ich habe auf dem Weg noch in Ikebukuro gehalten und etwas Geschenk geshoppt. Die große Tüte nervt aber. Im Doutor (einen Cafe/Sandwichladen) gönne ich mir den veganen Burger (danke für die Empfehlung Nati). Dann suche ich nochmal eine Apotheke auf, ich brauche irgendwas an Kühlung. So kompetent der Herr heute morgen war und so gut es trotz Sprachbarriere (mein Japanisch ist echt mies) geklappt hat, desto komplizierter ist es nun. DIe Dame checkt irgendwie nichts. Hallo?! Mein Ellbogen ist rot und geschwollen, ich zeige ihr das und sage es kommt von einem Insektenstich ich brauche was zum kühlen. Kommt sie mit sensitiver Hautcreme für nach ner Rasur oder so?! Eine zweite Kollegin guckt mit drauf und weist sie dann zu den Kühlakkus. Also manchmal weiß ich nicht ob ich so schlecht Japanisch spreche oder was da los ist. Das hat mich echt genervt. Also, da muss man keine Fachkraft sein um zu sehen was es ist. Aber manchmal glube ich, das manche Leute in so nen "Panik-Stand-By"-Modus verfallen sobald ein Ausländer sie anspricht (und schlecht japanisch spricht, so wie ich, das sei fairerweise nochmal dazu gesagt) und dann wird da null mitgedacht oder einfach abgeschaltet. Hab so Panik-Stand-By Situation auch bei Nati schon mitbekommen und Nati spricht richtig, richtig gutes Japanisch. Naja, ich kriege was ich will und gehe nach Hause.

Das tolle ist, die Wege sind relativ kurz. Takadanobaba, da wo meine Unterkunft ist, liegt zwischen Shinjuku und Ikebukuro (jeweils 2 Stationen),  es ist also sehr praktisch.

In Shinjuku ist Samstagabend natürlich viel los. Mich zieht es auch noch in 1-2 Läden, es muss noch etwas dunkler werden für mein nächstes Ziel:



Um kurz vor 20h geht es dann zum nächsten "hidden gem" das Tokio Metropolitan Government Building. In Shinjuku gibt es VIELE Hochhäuser. Eines der größeren ist das Government Building. Ein Kollege hatte mir letztes Jahr schon erzählt, das man hier KOSTENLOS bis in die 45. Etage fahren kann (ca. 200m) und dann einen tollen Blick auf Tokio hat. Ich wusste das gar nicht. Es ist eine tolle Alternative zum Tokyo Tower oder Ueno Sky Tree (die kenn ich ja schon XD). Und pro Reise brauche ich immer mindestens EINEN Aussichtsturm, das ist irgendwie so ein Ding geworden:


Es ist tatsächlich nicht so viel los. Die Schlagen am SkyTree oder Tower dürften an einem Samstagabend vermutlich ewig lang sein. Und der Ausblick lässt sich sehen:


die Straßen *__*


Auf der selben Ebene gibt es auch einen kleinen Food Store mit Gebäck und einen SouvenirShop und viele Stühle und Tische um eine Pause zu halten. Voll praktisch! Dafür liebe ich Japan!

Also klare Empfehlung ! Vielleicht kannte die ein oder andere das ja auch nicht! Und es liegt sehr zentral, 10 Minuten zu Fuß von Shinjuku Station!!!

Ich genieße den Ausblick lasse den blick einfach schweifen und den Abend ausklingen. Langsam wird es spät und ich hungrig und es geht zurück nach Hause.

danke für den Ausblick! <3

Mein Rückweg führt mich durch Shinjuku Abendmeile, man sieht schon ein paar Betrunkene Leute aber nichts gefährliches. Zuhause entdecke ich meine Souvenire vom Park und eine schwierigere NAcht inkl. Nasser Umschläge für beide Beine und dem Ellbogen erwarten mich. Mein Ellbogen ist auch sehr rot und geschwollen, ui, da muss ich die Nacht echt schauen das es abschwillt. Naja. Ich kenn es ja schon. Fast Standard wenn ich in Japan bin.

Danke fürs Lesen. Viele Grüße in die Heimat. Das Wetter war übrigens heute toll. So hätte ich es mir jeden Tag gewünscht. 


Schlüsselwort

虫刺され

Mushi sasare

Mückenstich 

(old Wort aber Gold XD)

Samstag, 9. September 2023

Tag 2 - Ich brauche KLAMOTTEN!!!!1!!eins!!1!! & Werd ich vernünftig?

 Hallo Zusammen,

wie angekündigt, musste heute leider etwas geshoppt werden. Ich hab es zu sehr übertrieben und brauch Klamotten sonst hab ich morgen quasi nichts mehr zum anziehen. Ich denke, diesen Rekord an "Klamotten nicht mitnehmen" werde ich nicht mehr toppen können, hahaha. Sollte ich auch einfach nicht.

Mir ist über den Tag eingefallen, das ich noch gar nicht vom FAIL DES TAGES gestern berichtet habe. Vielleicht wird das ein neue Kategorie, so wie der Satz am Ende auf Japanisch, weil um ehrlich zu sein, mache ich jeden Tag dumme Sachen, und an manchen Tagen GANZ BESONDERS dumme Sachen.

In meiner jetzigen Unterkunft ist die Dusche nicht direkt an meinem Zimmer. Ich teile mir diese mit einem anderen Gast (der anscheinend grad nicht da ist). Um zur Dusche inkl. kleinen Vorraum zu kommen muss ich ca. 2 Meter durch den Flur und um die Ecke. Durch diesen Hausflur gehen aber alle, auch die Gastfamilie die ab dem 1. OG das Haus bewohnt. Als ich fast fertig bin mit Duschen, dämmert es mir: Die Handtücher. Die liegen in meinem Zimmer. Schei*e!!! Also habe ich mehr nass als trocken den langen Rock bis über die Brust gezogen und bin schnell die paar Schritte ins Zimmer und zurück. Der Rock musste danach auch erst einmal gefönt werden. Unnötige Aktion mal wieder.

Die erste Nacht war sehr durchwachsen. Nach zwei Stunden bin ich aufgewacht und bin erst nach zwei weiteren Stunden wieder eingeschlafen . Insgesamt habe ich es auf ca. 6 Stunden Schlaf gebracht. Es ist generell ruhig, aber die Wände sind sehr dünn. Typisch (alt-)Japan.

Nun gut, jammern und motzen bringt nichts, und ich habe Hunger und mein Frühstück leider schon gestern Abend gegessen. Auf dem Weg zu Bahnstation gehe ich noch einmal halben Wegs zurück, da die Regentropfen stärker werden und ich doch noch den Regenschirm hole. Ich brauche glaube ich nicht zu erwähnen, das diese Entscheidung absoluter Timewaste war und ich zum Dank diesen blöden Regenschirm den ganzen Tag umsonst mitgeschleppt habe. Nun ja, erster (richtiger) Halt: Shinjuku. Es ist, so ganz nebenbei bemerkt, sehr schwül heute. Meine eben noch schön gemachten Haare sind wieder extra fluffig. Ich langweile sicher einige von euch, aber der erste Stop war, ja was wohl: Ein geliebter Second-Hand Store. Ich wurde tatsächlich fündig. Dann ging es in den Uniqlo. Ja, es gibt auch Filialen in Deutschland doch das Sortiment ist schon anders in Japan. Ich stehe seit 4-5 Jahren total auf lange Röcke. Ich hab die früher gehasst, dachte das sieht schrecklich aus. Aber mittlerweile liebe ich sie (ist das mein Alter?). Und auch lange, locker geschnittene Kleider, die man lässig über T-Shirts tragen kann, sind total VOGUE hier. Ich finds auch VOGUE. Aber die Farben die es zur Auswahl gab waren.. nicht meins (wo ist rosa? lila? altrosa? pls!). Wenn ich mal so Sachen anhabe, zeig ich sie euch. In Deutschland sieht man das nicht so oft. Ist irgendwie so ein Japan-Chic aber ich liebs. UUUUUND: Das klingt jetzt auch vielleicht extremst geheuchelt, aber ich muss euch was gestehen: Ich bin gar nicht mehr soooo geil auf Klamotten (ist das auch das Alter? Oder werd ich vernünftig?). Also, ja, haha sag ich so und der Titel des heutigen Tages bezieht sich auf Klamotten, aaaaber ich brauchte wirklich welche. In Deutschland shoppe ich seltenst Kleidung (meistens Second Hand und dann jap. Kleidung und Online oder auch auf Events), also hab ich zuletzt vor 9 Monaten geshoppt, als ich eben in Japan war! Irgendwie verschieben sich meine Prioritäten etwas. Generell, was Shopping angeht: Ich frage mich immer "braucht man es WIRKLICH?!" im seltensten Fall sag ich ja, kaufen tu ich es trotzdem dann noch zu oft, aber es ist viiiiel weniger geworden.

Nun, in Shinjuku bin ich fertig, auf geht es nach Harajuku. Die Wärme ist erdrückend. Ich gebe zu, ich gehe manchmal einfach in Shops rein nur um die Klimaanlage zu genießen. Und sobald man raus geht haut einem die schwüle Hitze erbarmungslos entgegen. Hab mich voll verkalkuliert. Dachte, es ist im September kühler. Gute Nachricht ist: Laut Wetterbericht soll es kühler werden. Die Schlechte Nachricht ist: Das dauert noch zwei Wochen!

Habe ich erwähnt das es voll ist? Nein?! Ja, dann jetzt! Aber für einen Samstag geht es fast noch. Das war vor COVID-19 Zeiten an Wochenenden noch schlimmer. Ich sehe auch einige Touristen, viel mehr als letztes Jahr, aber ich habe den Eindruck auch das ist noch weniger als in den Zeiten vor COVID-19 (die kommen sicher alle nächstes Frühjahr oder waren schon dieses Frühjahr da).



In Harajuku zieht es mich von Shop zu Shop. Aber ich habe Probleme was zu finden. Viele Shops haben schon Herbst-Sortmiment, mit wärmeren Pullis. Und das will ich einfach nicht kaufen / tragen jetzt. Auf gar keinen Fall. Schon allein der Gedanke daran lässt mich innerlich qualvoll einen Hitzetod sterben! Ich würde schreiend weglaufen wenn jemand versuchen würde mir einen Wollpullover anzulegen (so sehr lieb ich das Wetter hier grad, nicht).

Nun, der Himmel klärt sich, die Wolken ziehen ab, es wird nach (deutscher) Sonnencreme verlangt! LSF 50 muss es schon sein für mich, ansonsten werd ich zur Tomate (nur um paar Tage später wieder so weiß wie immer zu sein). Ich nehme eine Seitenstraße und entdecke eine kleine Schreinanlage.


Fast ein wenig peinlich, ich war so oft in Harajuku und habe bisher nie die Anlage (Mikado) gesehen. Ich genieße für ein paar Minuten die Ruhe, obwohl es wirklich nur 2 Minuten von der Haupteinkaufsstraße entfernt ist, ist es hier extrem ruhig.

Langsam kriege ich aber Appetit vom ganzen Shop-Gehüpfe und gönne mir was. Auf die Gefahr hin, das gewisse Personen mir eine Standpauke halten werden ("Du weißt ja was der Arzt gesagt hat"), hier, bitte schön:

Crepe mit Matcha Eis, Sahne und Bohnensüßpaste .. ich weiß es doch auch nicht mehr genau ich hab nur Anko/Bohnenpaste gesehen und gedacht: "REIN DAMIT!"

So, ich muss hier noch ein bisschen weiter ausführen: Also, das Crepe wird dann frisch gemacht, ist warm und oben kommt der süße, kalte Kram drauf. Auf der Eiskugel war sogar nochmal so eine Anko-Schicht, ich weiß, ich steh als Nicht-Japanerin relativ alleine dar, aber ich liebe ja Anko, Mochi und so Kram. Ich könnte mich da reinlegen! Direkt nach Schokolade das Beste (obwohl ich es grad sogar noch GEILER als Schokolade finde, aber vermutlich nur, weil ich es so selten essen kann!). Und dann kommen wir eigentlich auch schon zu einem Fail: Im Store gab es keinen Platz mehr zum sitzen, also bin ich raus, hinter dem "Cute Cube" gibt es ein paar Bänke und man relativ ungestört essen. Tja, hab leider die Hitze unterschätzt. Schon während ich die Treppen draußen runter ging (2. Etage ins EG) fing das Eis an zu schmelzen. Zum Glück hab ich mich noch nicht voll gemacht. Unten angekommen musste ich wirklich ins Eis beißen um das schlimmste zu verhindern. Die ganze Soooooss(e) lief schon über meine Hand. Und Taschentücher hatte ich auch keine mehr. Unter Zahnschmerzen (weil Kälte) schaffe ich es die Hälfte der Kugel und das Anko wegzufuddern und muss den Rest wegwerfen. Und zum Klo. Hände waschen. Tja, so kann man 650 Yen (4,10€) auch wegwerfen.

Nächster Fail war, das ich in einem Laden an der Kasse etwas rumgeträumt habe. Ich hatte ein Handtuch gekauft und Kleinkram und die Kassiererin fing an, alles feinsäuberlich aufzusagen was sie nun gerade da alles scannt (manche Shopangestellten tun das, manche nicht) und bla bla, hab nicht weiter zugehört weil zu anstrengend (ich verstehe ja eh nicht alles) und  als sie mir schließlich dann wohl den Rechnungsbetrag aufsagt, sag ich nur auf japanisch "Nein, danke (brauch ich nicht)" weil ich dachte sie fragt ob ich ne Tüte will. DIESER BLICK VON IHR! Ich hab den NPC total aus dem Konzept gebracht, sie hat nichts gesagt, sie ist einfach erstarrt, so wie wenn Microsoft Excel auf der Arbeit mal wieder nicht reagiert. Als ich begriff, was ich grad von mir gegeben habe, konnte ich das Missverständnis aber klären und mit "sorry, ich bin müde und hab noch jet lag". Sie grinste, aber nicht dieses typische Verkäufergrinsen (sie kam tatsächlich aus ihren Verkäufermodus raus) stimmte mir mit den japanischen Lautworten und kopfnickend zu und bedankte sich für den Einkauf (nachdem ich dann doch Zahlen wollte, hahaha).

Ich weiß nicht, welches von beiden der Fail des Tages ist. War beides dumm.

Habe ich erwähnt das mich andere Touristen teilweise hart abf*cken? Stehen dumm im Weg, schreien herum, es ist mir unangenehm das die unangenehm sind. Ich werde nie verstehen, wie man in ein fremdes Land reisen kann ohne sich vorher zumindest ein bisschen Gedanken zu machen über Etiquette, Sitten etc. 

Im Lawson werde ich von einem Verkäufer in ein Gespräch verwickelt. Sein Englisch ist sehr gut und er will unbedingt mal nach Deutschland, sich Schlösser ansehen. Jaja, wenn die Japaner englisch können dann wollen die das auch zeigen . Ich finds angenehm. Auch wenn mein Englisch ebenfalls ausbaufähig ist, hahaha.

Es ist warm. Ich bin müde. Ich breche für heute ab (nach 5 Stunden) und lasse mich von meinem Freund aus der Heimat dazu bestärken das zu tun. Ich übertreibe sonst einfach immer zu sehr. Ich brauchte nochmal einen Vernunftsmenschen der sagt "mach langsam". Ich hab es auch versprochen, vor allen Dingen mir. Also zurück in Richtung Unterkunft. Ich habe beschlossen, die Gegend rund um den Bahnhof (ein anderer als mit dem ich gestern angereist war) anzusehen und Lebensmittel zu kaufen. 


Ein Lady-Salon.. soso.. fühl mich etwas unwohl abends in meinem "kurzen" Kleid hier vorbei zu gehen, hahaha (da saß daneben auch ein Cringe-Opi.... neeeeeeeeeeeeeee!)


Ich liebe diese kleinen japanischen Straßen

Zu dem Lady Salon: Keine Ahnung was da genau passiert. Vielleicht eine Art Maid-Cafe? Massage? Ein paar Drinks? Ich weiß nicht. Gibt es öfter so Lokale. Mein kurzes Kleid endet übrigens kurz über dem Knie. Mir ist es fast zu kurz obwohl es nicht kurz ist, ich werd alt. 

Die Gegend hier ist nett, man findet im Grunde alles was man braucht AAABBBER ich muss sagen, letztes Jahr, die Unterkunft die ich am Ende der Reise in Koenji hatte.. das war von der Lage her absolut Premium, damit kann das hier nicht mithalten. Vermiss ich etwas. Aber die Unterkunft stand leider nicht mehr zur Verfügung :( .

Auch der Supermarkt, direkt um die Ecke (das ist mega premium das hatte ich noch nie SO nah) ist leider etwas kleiner und hat weniger Auswahl (Wo vegane Milch?!) aber ok, dafür sind es nur zwei Minuten da hin. Ich gönne mir veganes Ramen und Inari Nigiri (und an die Gesundheitsbeauftragten, nicht weiterlesen: Süßkram!) und lasse den Abend ausklingen. Ich war sogar mutig und habe einen Blick in die Münzwäscherei um die Ecke geworfen, spätestens morgen sollte ich mal waschen und.. ja.. ich hab so ne Vorgeschichte mit japanischen Waschmaschinen, mehr dazu, wenn es soweit ist...

Hier noch ein kleiner "Shopping Haul", aber es waren wirklich notwendige Sachen, z. B. noch Haarspray (sonst halten meine Haare nicht mal ne Minute!) und Zahnsticks (ich hab vergessen meine einzupacken, es war so ein Segen endlich wieder welche benutzt zu haben... I am human again!!!):

2x Handtücher (1x Pokemon, 1x My Melody), Haarspray, Zahnsticks, zwei Kleider, drei Shirts.

Vielen Dank fürs lesen. Ich war heute Fotofaul! Heute, also Tag 3, gibts mehr, ich freu mich schon gleich loszufahren, ist aber noch zu früh (ist erst 6:38h morgens hier, hahaha).


Schlüsselsatz

じさぼけはけっこうひどいです。

jisaboku ha kekkou hidoi desu 


Ich habe ziemliches jetlag


Samstag, 3. Dezember 2022

Tag 45 - International Lolita Day - Ein Lolita-Mode Treffen in Tokio!

 Guten Abend Zusammen aus Japan,

vermutlich zum letzten Mal schreibe ich direkt aus Japan. Ich weiß nicht genau, wie der morgige finale Tag laufen wird.

Mein Flug geht morgen Abend um 22h japanischer Zeit, je nachdem wie viel Zeit ich am Flughafen habe, kann ich vielleicht noch dort etwas schreiben. Ich habe absolut keine Lust auf den Rückflug. So gar nicht. Es ist alles so eklig einfach. Ich will jetzt schon duschen (obwohl ich grad war) wenn ich daran denke so ewig lange im Flieger zu sein. Und mir ist auch nicht gelungen, ein spezielles Essensmenü zu ordern. Diese Option gab es bei mir einfach nicht. Und dank der blöden Zeitverschiebung und der Servicezeiten von Finnair bin ich nun eine Stunde zu spät dran um ein Menü wählen zu können. Ich werde also hungern müssen (ha, als ob, ich kauf eh wieder für eine ganze Familie Snacks für den Flug ein).

Genug des Rumgemotzes, was ist heute passiert?

Als ich in Kyoto war hatte ich doch zufällig eine Bekannte getroffen die ich aus Lolita-Events in Deutschland kenne. Sie ist zur Zeit für ihr Studium für ein Jahr in Tokio und hatte mir von dem Lolita-Treffen erzählt. Und heute ist es soweit gewesen! Es ist übrigens auch noch "International Lolita Day", also der Feiertag für Lolita quasi gewesen. Es gibt diesen zweimal im Jahr: Am 1. Samstag im Juni und am 1. Samstag im Dezember!

Es ging in ein "Alice in Wunderland"-thematisiertes Cafe mit dem Namen "Alice in Fantasy Book" in Shinjuku.

Ich war total aufgeregt/nervös im Vorhinein, ich musste ja mit dem, was ich so bisher auf meiner Reise ergattern konnte, ein Outfit zusammenstellen. Und die anderen leben ja hier oder sind für zumindest 1 Jahr hier in Tokio Vorort. 

Meine Nervösität war auch vollkommen unbegründet. Alle Mädels waren super lieb und wir waren ein bunter Haufen aus verschiedenen Ländern (es waren sogar noch drei andere Deutsche dabei!) und ich habe mich sehr gut unterhalten und sogar Kontakte knüpfen können. Schon witzig, das ich nervös vor Treffen bin, dabei organisiere ich Zuhause ja selbst welche :D


Das Cafe war echt cool" Es war, wie ich es von Japanern erwarte, sehr detailverliebt geschmückt und unser "Afternoon Tea"-Set (der aber von 11.30-14h ging XD) bietete neben Tee auch jede Menge kleine Leckereien die summiert dann doch echte sattmacher waren:







Nach dem Cafe gingen wir noch in den nahe gelegenen Shinjuku Park um dort noch ein paar Fotos zu machen. Langsam wurde es dann spät und dunkel und so beschloss ich, mich einer ersten Gruppe anzuschließen und mich vom Treffen zu verabschieden. Es war ein echt schöner Nachmittag und es war echt lieb das ich so "herzlich" empfangen worden bin, obwohl ich ja erst einmal nicht mehr bei weiteren Treffen dabei sein kann, weil ich ja morgen schon zurückfliege.




Was hatte ich mit dem Rest des Tages vor? Geschenke kaufen!

Da es echt kalt in Tokio geworden ist bin ich daher erst kurz nach Hause um mich umzuziehen. Es ist außerdem leicht unbequem drei Röcke zu tragen, ich musste ja einen Petticoat improvisieren, hahaha. Dann zog es mich nach Akihabara, hier habe ich auf dieser Reise noch nicht wirklich vorbeigeschaut und das sollte noch nachgeholt werden:






Ich würde auch fündig, aber bei weitem nicht bei dem Maße wie ich erhofft hatte. Einige der ganzen süßen Kramladen sind verschwunden und/oder haben das Sortiment stark verändert. Anstatt "Character Goods" findet man unglaublich viel IDOL-Kram.. überall.. ich kann es nicht ganz nachempfinden. Für mich sind diese Anime-IDOL-Gruppen irgendwie kaum auseinander zu halten. Es hört sich auch irgendwie immer gleich an(?). Nun, ich vergesse manchmal vielleicht auch, das meine letzet Reise vor drei Jahren war. Vor Corona. Es hat sich vermutlich einfach viel verändert (aber leider nicht zum positiven für mich persönlich!).

Was sich NICHT verändert hat, sind die unzähligen jungen Damen am Bürgersteig. Diese versuchen einen, besonders die Herren, mit ihren quietschend süßen Stimmchen und ein "Konban waaaa~" doch dazu zu bringen in ihr (Maid) Cafe or whatever zu kommen. Ich bin immer wieder beeindruckt das sich diese Vielzahl an Cafes alle halten. Es müssen echt viele Leute solche Cafes besuchen.


Ich war noch nie in eins. Und werde es auch nicht machen. Gibt Dinge, die sind sogar mir zu cringy.

Was sich ebenfalls nicht ändert, und nicht nur in Akihabara, sind die Gaijin-Hunter. Da mache ich mir die Mühe und zieh mich um (von Lolita in "normale" Sachen für meine Verhältnisse) und man wird trotzdem angesprochen. Öfter bleibt es nur bei einer kurzen Fragerunde ("Woher kommst du?" "Was machst du hier?" "Woah, dein Japanisch ist SO GUT, wo hast du es gelernt?" (Größte Lüge ever und für immer!), manche möchten einen beim Shopping begleiten oder noch gern in ein Cafe gehen. Ist ja wirklich nett gemeint, najaaa.


Ich mache auf den Rückweg einen Halt in Shinjuku, den ich bitterlich bereue da es ja Samstagabend ist. Und hier ist es dann voll. In den (noch offenen) Läden, auf den Straßen, die Japaner selbst sind es auch. Ich gehe in einen ersten Store und gehe fast rückwärts wieder raus :D Den Umweg hätte ich mir sparen können.

 Was sehr prägnant in Japan ist, ist das sich hier äußerst streng an die Öffnungszeiten gehalten wird. Während man in Deutschland da auch mal für ein paar Minuten die Augen zu drückt und den letzten Kunden vielleicht noch bezahlen lässt, wird in Japan oft schon ein paar Minuten vorher Ansagen gemacht und auf die Sekunde genau wird quasi schon das Ladentor verschlossen. Da interessiert es den Japaner auch im edleren Laden nicht ob du vielleicht grad noch was für 500€ kaufen wolltest. Japaner nehmen es sehr genau nach Vorschrift, platz für Flexibilität oder eigenes Ermessen gibt es nicht und will man wohl auch nicht. Das zieht sich durch viele verschiedene Dinge.


Viel zu spät bin ich wieder in meiner kleinen Wohnung. Der letzte Abend. Zum letzten Mal Im Tokyu Store essen kaufen. Zum vorerst letzten Mal Pfirsisch-Bier. Und mein für morgen gebunkertes Frühstück habe ich auch direkt wegegefuttert. Da muss ich wohl mit Sack und Pack morgen irgendwo was neues kaufen. Ich nehme die letzte Zeit absolut keine Rücksicht auf mein Zukunfts-Ich. Es tut mir leid.

Die Koffer sind soweit gepackt (ah ich nehm doch Rücksicht auf mein Zukunfts-Ich!!!111eins1!!1!!). Morgen startet ein laaaaaanger Tag. Und ich treffe meine quasi "Gast-Schwester", Sarah. Sarah hat ebenfalls bei Sachi gewohnt als sie einen Sprachaufenthalt hatte und wie der Zufall es will ist sie morgen auch in Tokio und ihr Rückflug geht zwei Stunden später als meiner. Ich bin sehr gespannt sie endlich persönlich zu treffen, hahaha.


Liebe Grüße in die Heimat!

Bald bin ich wieder da, hahahahaha!


Schlüsselsatz

いいみせしていますか

ii mise shite imasu ka

Kennst du ein gutes Cafe?



Mittwoch, 30. November 2022

Tag 41 - Mit dem falschen Fuß aufgestanden

 Hallo Zusammen,

gestern war einer dieser Tage, die man schonmal hat. Irgendwie geht alles schief und anscheinend bleiben einen diese Tage auch im "Urlaub" nicht erspart.

Gestern war als einziger fester Programmpunkt eine kleine Einführung in die Welt der Teezeremonie geplant. Diese war erst um 13h, daher nahm ich mir die Zeit die "Gegend" drumherum dort zu erkunden. Klar, ich bin auch gerne an den großen Hotspots unterwegs aber ich bin eigentlich total neugierig auf diese kleineren, lokaleren Ecken und stöbere gerne in alten Läden und bummel durch kleine Straßen. Praktischerweise war in der Nähe der Gegend auch ein Tempel der für Gesundheit und Heilung steht. Das stand ja sowieso noch auf meiner "To Do"-Liste.

Es ging also zum Kogan-ji Temple (Togenuki Jizoson (Togenuki = Dornenentfernung)).









Gemäß der Legende, sollen Schmerzen geheilt werden indem man ein Stück Papier/Tuch an der Statue des buddhistischen Mönches reibt. Dies gilt nur für Schmerzen die man selbst hat. Am Altar können Wünsche auch für andere gelassen werden. Außerdem kann man hier Amulette erwerben für die Linderung verschiedener Arten von Schmerzen oder zum Schutz vor z. B. Katastrophen.

 Und auch hier.. die Tempelanlage liegt inmitten einer kleineren Einkaufsstraße mit diversen Läden und ist wieder ein Ort der Ruhe und Zuversicht. Ich liebe es.

Langsam wird es Zeit den Ort/das Haus für die Teezeremonie zu suchen. Ich bin ja gerne überpünktlich, sehr deutsche Eigenschaft von mir. Ich lasse GoogleMaps sein übliches tun.. aber.. irgendwie.. finde ich das Haus nicht.. es ist 12:45h.. mist.. ich schaue mir die Adresse an die geschickt wurde.. ja ist richtig... dann noch ein PDF-Guide mit Wegbeschreibung.. hier ist die Adresse ein bisschen anders.. es ist noch ein "-4" in der Blognummer hinten dran.. oh man.. ich bin also mindestens vier Blöcke entfernt. Der PDF-Guide spricht auch von einem anderen Ausgangsbahnhof. Das kann doch nicht wahr sein. Ärgerlich! Richtig ärgerlich. Ich komme zu spät. Ich schreibe also und mache mich auf dem Weg. Bin natürlich gestresst. Ich ärgere mich über mich selbst aber auch darüber das mir zwei verschiedene Adressen geschickt werden. 

Am Haus angekommen, erwartet mich Mari, die Teezeremoniemeisterin. Es ist nun 13.10h. Es geht also noch, aber ich hasse es zu spät zu sein. Und Japaner hassen es auch. Die Stimmung ist anfangs auch etwas distanziert. Ich werde aber in die Kunst der Teezeremonie eingeführt. Und "Kunst" trifft es wirklich. Nicht ohne Grund muss man den Akt einer Teezeremonie lernen. Wie faltet man das Tuch, wie isst man die Süßigkeit, wie bereitet man den Tee zu, wie nimmt man was in die Hand, welche Reihenfolge.. ich beobachte aufmerksam und darf in der nächsten Runde dann selbst alle Schritte vornehmen. Mari ist sehr geduldig und ich muss auch sagen, das einzige was heute wirklich ganz gut klappt ist, wie ich mich bei der Zeremonie anstelle. Bin ehrlich gesagt von mir selbst überrascht das ich die Abläufe so gut hinkriege, ich bin ja eigentlich sehr ungeschickt und dämlich. Die Stimmung lockert sich und Mari gibt mir noch 1-2 Empfehlungen für die Gegend. Eigentlich würde ich gerne sagen, das sie mir wohl versehentlich zwei verschiedene Adressen geschickt hat, aber ich spare mir das weil es eh nichts bringt....



Nach der Zeremonie wollte ich eigentlich den Empfehlungen von Mari nachgehen aber es regnet unerlässlich. Danke für nichts. Der Regen war eigentlich erst für Spätabends/Nachts gemeldet, habe also keinen Schirm dabei, nur die Regenjacke. Also zieht es mich nach Ikebukuro zum SunshinePlaza, weil überdacht und weil ich noch zum ClosetChild will um zu sehen ob ich ein schönes Oberteil für morgen finde, ich hatte mir einen schönen Rock gekauft, aber habe kein so richtig passendes Oberteil. Hier laufe ich gegen eine verschlossene Tür, außerplanmäßig geschlossen, ja danke das ihr das nicht Online schreibt (ClosetChild wirbt immer damit das die ja ach so viele Infos Online haben). Ich fahre hin und her und finde in anderen Shops irgendwie auch nichts passendes. Ich bin genervt. Von der Auswahl, das Wetter (regnet und stürmt fast) und vor allen von mir. Diese ganze Luftfeuchtigkeit macht einen manchmal fertig, andauernd muss ich die Jacke an- und ausziehen da es in den Bahnen dann wieder so eklig schwül ist.. ich habe das Gefühl alles ist an mir nass..

Es weihnachtet sehr

Hier auch!


Shinjuku 

Bisschen gruselig hahaha


Ich beschließe nach Hause zu fahren. Erstmal direkt unter die Dusche dann gönne ich mir ein Pfirsisch-Drink (mit ganzen 3% Alkoholgehalt, hahahaha) und mache mir Abendessen. Kurz nach dem Abendessen merke ich, das ich mein kleines Tuch mit Pokemonmotiv (Plinfa un Co.) wohl irgendwo heute verloren habe. Ich könnte heulen, kann es aber nicht. Außerdem kriege ich Halsschmerzen. Ich bin einfach fertig mit diesem Tag.

Ich telefoniere und lege mich dann hin. Es regnet die ganze Nacht und ist mal leiser, mal lauter. Ich denke noch einmal über den Tag nach. Vielleicht habe ich auch einfach nur etwas Heimweh und (Liebes-)kummer? Und bin daher angespannter gewesen? Ich bin echt ein Blitzmerker. Nach über 40 Tagen und mit Ende der Reise in Sichtweite, und mit allen in Sichtweite was auf mich wartet (die GUTEN Dinge, die schlechten versuche ich noch auszublenden) darf ich das auch haben, denke ich mir. 

Ich freue mich, bald wieder Zuhause zu sein und genieße aber die letzten Tage hier noch sehr ^__^

Liebe Grüße!


Schlüsselsatz:

ちょだいいたします

chodai itashimasu

Danke für den Tee 

(dies sagt man als Gast in einer Teezeremonie)