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Mittwoch, 14. Oktober 2015

Tag 18: Langsam nähern wir uns dem Ende der Reise...

Heyho Mochi hier - und ich beginne den Blogeintrag mit einer traurigen Nachricht: Wir hatten heute unseren letzten aufregenden Tag in Japan. Morgen geht es zu einem Hotel in der Nähe vom Flughafen, wo wir dann ... nach dem umchecken ... einen wirklich entspannten Abend genießen werden, bevor es am darauffolgenden Tag zurück nach Deutschland geht.

Aber eins nach dem anderen: Heute hatten wir nur ein Ziel: Das überschüssige Urlaubsgeld los werden! Dazu - es tut uns leid ... vielleicht - haben wir uns mal wieder zu unseren lieblings-shopping-Arealen begeben. Usai begann den Tag somit wieder in Harajuku: Und sie erlebte ein kleines Wunder. Sind etwa doch keine Schulferien oder ähnliches? War es am Montag nur ein freier Tag? Wir wissen es nicht - aber so sieht die Takeshita Dori jedenfalls aus, wenn man an einem ruhigen Wochentag zu Beginn der Öffnungszeiten dort ist:





Wo hat Usai sich wohl nach Klamotten umgesehen?


Sie stieß sogar auf ein My little Pony Café ...
... und einem Barbie-Store!?
 Während Usai sich die Zeit in Harajuku vertrieb, war ich natürlich schon auf dem Weg nach Akihabara. Leider habe ich von meinem Aufenthalt in Akihabara nicht so viele Bilder für euch, da Usai erst später mit der Kamera zu mir stieß. Aber ich habe bis dato auch nichts neues erlebt, was ich euch präsentieren will. Abgesehen vielleicht von einem sehr leckeren Creppe, den es in Akihabara direkt neben dem Takoyaki-Stand zu kaufen gibt:
 
   
Eine Füllung aus Erdbeeren, Käsekuchen und Sahne ... und es schmeckt sogar danach!
Gegen 15.00 Uhr trafen wir uns dann im Merchandise-Laden "Kotobukiya". Ab diesem Zeitpunkt haben wir die Zeit in Akihabara gemeinsam verbracht. Was wir euch bislang vorenthalten haben: Es gibt einige Läden, die auf Puppen spezialisiert sind. Dort kann man sich von Puppenkörpern, über einzelne Gelenke, Hände, Füße und Augen bis hin zur Kleidung so ziemlich alles für seine individuelle Puppe kaufen. Es gibt die Puppen in verschiedenen Maßstäben und dort unterteilen sie sich nochmal in drei verschiedene Größen:

JAPAN ... WHY!?
Ähnlich skuril war dann vielleicht diese skurile Honiglotion, die wir in einem anderen Laden fanden:

Und noch einmal zusammen: JAPAN! WHY!?
Naja ... wir hatten einen lustigen Tag. Aber um euch nicht nur mit altbekannten Stadtteilen zu langweilen, hier noch eine nette Info für Akihabara-Besucher (Besonders für Reisende, die gerne mal weniger japanisch oder auch vegetarisch speisen wollen!): Usai hat direkt in der Nähe der Suehirocho-Station einen kleinen Spaghettiladen ausfindig gemacht (namentlich "Pastas"), der zu sehr günstigen Preisen einige sehr leckere und teils sogar vegetarische Nudelgerichte anbietet. Das Essen will zwar im Stehen genossen werden, aber dafür wurden wir für 400 bis 500 Yen pro Portion  (ca. 3 - 4 €) definitiv satt - und das bei den mittelgroßen Portionen. Die "L-Size" Portionen kosten jeweils 200 Yen mehr und haben ungefähr 2/3 mehr Inhalt - ganz schön mächtig, aber auch sehr lecker!

Links: Brocolli und Tomatensoße; Rechts: Speck und Ei

Dann verabschiede ich mich für heute - morgen schreibt Usai den letzten Blogeintrag unserer Reise. Von mir schonmal vielen Dank fürs lesen und dabei-sein! Ich hoffe, ihr hattet euren Spaß und konntet sogar die ein oder andere Information für die eigene Japanreise erhalten :)

Sonntag, 11. August 2013

Tag 17: Auf Wiedersehen Japan ♥

Es geht zurück in die Heimat


Nun ist es soweit, 2 1/2 Wochen sind wie im Flug vergangen.
Um 07:00h ging es zum Frühstücksbuffet, dass (zum Glück) international ausgerichtet war.
Man merkt wirklich, dass das Narita Excel Hotel ein An- und Abreise Hotel ist. Menschen die grade angekommen sind oder (so wie wir) abreisen würden füllten die die Empfangshalle.
Beim Frühstück schlugen wir ordentlich zu, denn mal ehrlich, das Flugzeugessen ist einfach ungenießbar xP

Nachdem Frühstück schnell wieder hoch, Koffer geschnappt und das Zimmer nach letzten Kleinigkeiten abgesucht. In der Empfangshalle warteten wir dann auf den Shuttlebus der uns innerhalb von 20 min. zum Narita Flughafen brachte.

Da wir etwas früh waren sahen wir uns noch etwas im Flughafen um, kauften noch was zu essen und Mochi fand glücklicherweise an einem Cosplaystand seine Dragonball-Cosplay was er für die Connichi suchte.
Danach ging es zum Check-In, was bis auf kleine Schwierigkeiten gut verlief. Dann ab durch die Sicherheitskontrolle und vor dem Start decke Usai sich noch mit einem kleinen Vorrat an Qoo ein (ein jap. Saft mit Apfel und Orange).

Im Flugzeug vertrieben wir uns die Zeit (9.30 std.) damit Musik zu hören, Filme zu gucken, zu schalfen und uns gegenseitig zu zancken ^^

In Moskau hatten wir wiedermal einen 3 stündigen aufhalt, den wir überwiegent mit sitzten und schalfen verbrachten. Das anschließende Boarding verzögerte sich aus nicht vernachvollziehen Gründen. Naja dann ging es doch flott und ab ging es Richtung Heimat.
Da ich überwiegend auf diesen Flug geschlafen habe, weiß ich nicht was die anderen gemacht haben...naja wenn es was erwähnenswertes war, werden sie es noch ergänzen.

Nach 24 std. landeten wir endlich in Deutschland. Zwar müde und erschöpft, aber doch froh wieder hier zu sein.
Es war wirklich schön, endlich in Japan gewesen zu sein. Das Land hat wirklich viel zu bieten und hat auch meine persönliche Vorstellung sogar übertroffen.
Aber vor allem bin ich glücklich mit meinen besten Freunden dort gewesen zu sein. Die zeit mit euch hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, auch wenn wir uns hin und wieder gezankt haben.
Vielen Dank meine Freude, ich hab euch lieb ^x^

So Leute, dass war´s mit unserem ReiseBlog.....es folgen noch eventuell ein oder zwei Einträge mit Ratschlägen, damit eure erste Japan Reise problemlos verläuft ;3

Vielen Dank an alle die den Blog verfolgt haben.
Wir hoffen, wir konnten euch einen guten Einblick in die japanische Kultur verschaffen...bis Bald ^,^

Sonntag, 4. August 2013

Tag 12: Zurück nach Tokyo!

Wir fahren der Sonne entgegen!

Der Tag startete für mich ein wenig früher, als gedacht. Eine halbe Stunde, bevor der Wecker klingeln sollte, klopfte es plötzlich an der Türe. Usai und Don überraschten mich zu meinem Geburtstag mit einem "Happy-Birthday-Lied" :D

So waren wir dann alle etwas früher startklar und checkten erneut aus einem Hotel aus. Nun machten wir uns wieder auf den (langen) Weg in Richtung Tokyo! Natürlich benutzten wir erneut die Express-Route, so rasten wir mit anfänglich 50 km/h über den Highway!

Auf der Fahrt habe ich versucht, von jedem von uns ein schönes, makelloses Bild zu schießen :)

Freudiges Kuraude

Begeistertes Don

Aufgewecktes Usai

Mochi, dessen Bild nichts-ahnend entstellt wird - und wodurch? Genau, Kuraudes charmantes Lächeln!

Mochi, das hofft, dass dieses Bild nicht entstellt wird

Aufgrund von Aggressionen zu einem Superschurken mutierendes Mochi

Nach vielen Stunden Autofahrt an meinem wundervollen Geburtstag haben wir dann eine erstaunliche Entdeckung gemacht!





Schade ... die Wolken verheimlichten uns einen grandiosen Anblick :(

Nun war es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem anvisierten Zwischenstop: Das Pokécenter in Yokohama!

Hier eine kleine Zusammenfassung unserer Erlebnisse auf diesem Weg: Musik, Stau, Stau, Stau, Blödsinn, Stau, Schlafen, Stau, Stau, Chips essen, Stau, Stau

Aufgrund des "kurzen" Staus brauchten wir nur eine halbe Ewigkeit, bis wir endlich in Yokohama waren!

So Pokécenter und so

Und auch hier so :)
Im gleichen Einkaufszentrum gab es noch ein paar weitere, interessante Läden, aber es war echt spät und die Geschäfte machten bald zu. Also holten wir uns noch schnell etwas zum futtern und machten uns wieder auf den Weg. Relativ schnell kamen wir dann in Tokyo an. Leider lotste unser JAPANISCHES Navi uns kurz vor dem Hotel wieder auf die Autobahn - wenige Minuten später, mitten in einem Tunnel, hieß es dann, wir hätten unser Ziel erreicht ... An dieser Stelle ein großes Lob an unser Navi! Wir zahlen gerne Mautgebühren, um über das Ziel hinaus zu schießen :D

Auf eigene Faust ging es dann wieder zurück, bis wir unser Hotel ca. 20 Minuten später doch noch fanden. (Hier schlug unser Navi uns vor, kurz vor dem Hotel abzubiegen, einen riesigen Umweg zu machen, auf die Autobahn aufzufahren ... und wieder im Tunnel zu landen - gut, dass wir den gleichen Fehler nicht zwei mal machen!)

Der Tag endete jedoch positiv. Unsere Zimmer im "Grand Arc Hanzomon" sind zwar nicht groß, dafür aber etwas altmodisch und sehr traditionell japanisch eingerichtet. Wir haben tolle Wände, einen schönen Fußboden, Futons und ... ach, seht selbst!

Da ist Usai ganz geschockt ... läuft doch tatsächlich wer mit ner Kamera durchs Zimmer...

Traditionelle Sitzgelegenheiten

Eine großartige Aussicht! 
Einfach Wunderschön :)

Und damit verabschieden wir uns für heute. Und wie immer: Liebe Grüße in die Heimat!

Montag, 29. Juli 2013

Tag 5: Die Reise geht weiter!

Unser nächstes Ziel: Nagoya!

Bevor wir unser nächstes Reiseziel ansteuerten, brauchten wir unseren Mietwagen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir zeitig und günstig (ca. 3,00 € pro Person) zur Autovermietung gekommen, wo Don dann unseren fahrbaren Untersatz erhielt.

Ein geräumiger Wagen für unsere kleine Gruppe und ein mehr als fähiger Fahrer ... trotz Linksverkehr!
Zwar konnte unser eingebautes Navigationssystem englisch sprechen ... doch war die Bedienung und die Anzeige nur auf japanisch möglich. Welch ein Glück, dass einer der Japaner von der Autovermietung uns aushalf...
Welch ein Pech, dass dieser sich mit dem Navi so gar nicht auskannte, leicht überfordert war und eine halbe Ewigkeit für die Einstellung brauchte.


Das japanische Navigationsgerät :D

Ungefähr fünf Stunden dauerte unsere Fahrt von Tokyo nach Nagoya. Die Strecke war mit einigen Mautstellen besetzt. An den ersten bezahlten wir jedes Mal einen Betrag von umgerechnet ca. 5,00 bis 10,00 €.

Davon gab es weitaus mehr als nur eine :D

Doch an der letzten Mautstelle von Tokyo bekamen wir dann ein Ticket in die Hand gedrückt und alle paar Minuten fing ein eingebautes Gerät im Wagen an, mit uns zu reden ... natürlich auf japanisch. Wir verstanden nur drei Worte... "Karte", "bitte" und "einfügen". Wir haben einige Stunden gebraucht, um heraus zu finden, was diese Stimme aus dem Gerät von uns wollte ... und das hat genervt ... so richtig!



Erst gegen Ende der fahrt fanden wir heraus, dass diese Ansage für uns absolut irrellevant war. Als Ausländer konnten wir die benötigte Karte für dieses Gerät gar nicht besitzen. Wir zahlten die Maut, indem wir unser Ticket abgaben ... und das kostete uns nochmal stolze 60,00 € (ungefähr).

Auf dem Weg nach Nagoya sahen wir dann auch einen Teil der grüneren Seiten Japans. Hier zwei Beispiele:

Wir haben auf dem Weg sowohl viele Berge gesehen...

...wie auch viele ebene Flächen,

Und wo wir gerade bei schönen Landschaften sind: Sagt euch der Fuji-San etwas? Größer Berg ganz Japans, nicht zu verwechseln, leicht zu erkennen, Markenzeichen Japans und so weiter? Es heißt, dieser Berg ist von der Autobahnfahrt von Tokyo nach Nagoya mit Leichtigkeit zu erkennen. Dazu haben wir ein kleines Video gedreht...


Nichts desto Trotz kamen wir dann am Nachmittag in Nagoya an. Auch wenn die Hotelkräfte mit Englisch nicht viel anfangen konnten ... und auch wenn die Aufzugstüre einen Mordanschlag gegenüber Usai ausüben wollte ... so waren wir froh über unser zweites Hotel. Die Zimmer waren weitaus größer, als es in Shibuya der Fall war.

Don platzt vor Freude dank seines schönen Hotelzimmers

Nach einer kurzen Verschnaufpause gab es dann noch eine kleine Shoppingtour innerhalb eines bestimmten Kaufhauses in Nagoya, damit die Mädels den Summersale noch ausnutzen konnten. Und sowohl bei Usai und Kuraude hat es sich mächtig gelohnt! Auch Don und ich fanden noch wenige Sachen für uns.

Auf dem Weg zum Kaufhaus ... schade, dass Don meist hinter der Cam steht!

Die letzte, weniger leichte Situation des Tages: Wir brauchten etwas zum Essen! Während ich im japanischen Laden sehr schnell fündig wurde (ich LIEBE die japanische Küche!), hatte vorallem Usai Probleme mit der Essensauswahl. Zum einen ist sie Vegetarierin und zum anderen wollte sie sich (verständlicherweise) nicht nur mit Süßkram o.ä. zufrieden geben. Vorerst mussten ein paar Backwaren herhalten, da es fast unmöglich ist, in Japan Gerichte ohne Fleisch oder Fisch zu erhalten. Erst im Hotelzimmer entdeckten wir, dass eine meiner Leckereien in Tofu eingewickelter Reis war ... sehr lecker und perfekt für Usai - der Abend war gerettet!

Dem Internet und der Zeitverschiebung sei Dank konnten wir um 21.00 Uhr noch das Formel-1-Rennen verfolgen. Zum Abschluss des Tages rafften wir uns dann ein letztes Mal auf, um den Kampf gegen das japanische Navigationsgerät zu gewinnen - mittlerweile schaffen wir es, trotz der für uns unverständlichen Kanji, das Navi korrekt einzustellen.



Kuraude
Mochi
Don

      Liebe Grüße in die Heimat!



Usai

Mittwoch, 24. Juli 2013

Ein Lebenszeichen aus Japan - wir sind gelandet!


Hallo ihr Lieben!

Wir sind jetzt seit einigen Stunden in Japan ... und abgesehen von ein paar exquisiten Komplikationen verläuft alles ganz gut. Leider sind wir viel zu kaputt, um einen ausführlichen Eintrag zu schreiben (haben kaum geschlafen), daher bekommt ihr heute noch nicht viel von uns zu lesen. Morgen Nachmittag oder Abend verfassen wir dann unseren ersten gemeinsamen Eintrag über die ersten beiden Tage.

Das hier ist nun unser Lebenszeichen aus Japan - wir befinden uns von Deutschland aus sieben Stunden in der Zukunft und freuen uns schon auf den zweiten Tag!

p.s. die Hotelzimmer in Tokio sind echt riesig! Jetzt erstmal den Koffer zuklappen, damit ich vom Stuhl aufstehen und ins Bad gehen kann... gute Nacht :)


Donnerstag, 18. Juli 2013

Kleinigkeiten, die man in Japan mal getan haben sollte?

In wenigen Tagen geht es endlich los! Langsam steigt auch in mir die Nervösität empor...

Ich habe mich nun übrigens doch dazu entschlossen, das Geld direkt in Japan mit der Sparkassenkarte abzuheben. Das spart im Vergleich zu den Traveller Checks erhebliche Gebühren :)

Was ich mich jetzt, so kurz vor der Reise noch frage: Gibt es irgendwelche Kleinigkeiten, die man in Japan unbedingt mal gemacht oder gegessen haben sollte? Damit meine ich wirklich kostengünstige Kleinigkeiten... Beispielsweise möchte ich unbedingt Natto aus Japan probieren ... könnte eine etwas schleimige Angelegenheit werden.



Andererseits denke ich dabei auch an humorvolle Gesten. Beispielsweise habe ich vor kurzem sechs kleine Porzellanhunde im Kik gekauft ... weil diese 0,10 € pro Stück gekostet haben ...

Leider hat sich herausgestellt, dass sich diese Hunde im Vergleich zu Lemmingen in etwa so verhalten, wie Lemminge im Vergleich zu normalen Menschen ...

Das ist Lemminghund Goethe

Immerhin ... ein paar der Hunde leben noch und einen davon werde ich mit nach Japan nehmen. Der erste Japaner, der uns in irgendeiner Art und Weise weiterhilft (beispielsweise in dem er uns den Weg weist), erhält diesen kleinen Hund geschenkt. Wir haben ihm einen bekannten, deutschen Namen gegeben ... Goethe :)

Habt ihr noch Ideen, was man so für lustige oder interessante Kleinigkeiten in Japan anstellen kann?



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