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Mittwoch, 31. Juli 2013

Tag 8: Suzuka Circuit und die Ankunft in Osaka

Hallo an alle zusammen,

der heutige Tag beginnt wie immer:
Aufstehen - Frühstücken und aus dem Hotel auschecken.
Zuerst ging es noch zu einen echten Supermarkt, den Mochi und ich am Abend zuvor entdeckt hatten.
Hier deckten wir uns mit vielen notwendigen Sachen ein.

Bevor wir unser erstes Ziel erreichten, wollte ich noch einmal kurz tanken.
An der Tankstelle angekommen lotst uns ein Angestellter direkt zur nächsten Zapfsäule.
Dann kommen wir in eine, für deutsche, sehr ungewohnte Situation.
Während der eine Mitarbeiter unseren Wagen tankt, machen zwei andere die Scheiben des Autos sauber - ich musste ja noch nichtmal aufstehen…


Nachdem ich bezahlt habe, beugt sich eine Angestellte nochmal ins Auto und freut sich riesig darüber vier Ausländer zu sehen. Außerdem schenkt sie uns noch ein paar Bonbons. Suzuka scheint auch wirklich voll mit Gaijin-Huntern (das sind Japaner die geil auf Ausländer sind) zu sein.

Dann geht es auch schon auf zum eigentlichen Ziel: Suzuka Circuit.
Dort angekommen lotsen uns die Mitarbeiter direkt zum nächsten freien Parkplatz. Jetzt trennt uns noch ein kurzer Marsch vom Eingang.

Hinter dem Eingang begrüßt uns ein F1 Auto.

F1 Auto zum 25-jährigen Jubiläum
Danach geht es noch durch den angrenzenden Vergnügungspark und durch die Souvenirläden.
In dem Vergnügungspark gab es auch nette Sprühfontainen zur Erfrischung.

Kamui Kobayashi



Sprühvorrichtungen zur Erfrischung
Ein paar Meter weiter sehen wir bereits den Rücken der Tribünen.
Wir gehen nach oben und betreten die Haupttribüne. Wow! Wir befinden uns tatsächlich auf dem Suzuka International Racing Course, gegenüber der Boxenanlage.

Start- / Zielgerade der Strecke

Boxenanlage
Wir entdecken Leute die mit dem Kart über die Strecke fahren.
Erste Frage: Können wir das auch? Zweite Frage: Wieviel kostet es?
Antworten: Ja und ca. 5€ pro Person.

Und die Fahrt über die östliche Kurzanbindung war selbst in einen Kart fantastisch.
Aber was soll ich groß erzählen - seht selbst:

Start / Ziel


Nach der tollen Fahrt geht es natürlich auch noch auf das Riesenrad. Von hier aus kann man einen Großteil der Strecke überschauen.

Sicht auf die Bergaufs-Links, 130R und die letzte Schikane

Doppelrechts und Anfang der Esses
Leider waren die Gondeln nicht Klimatisiert, daher war es ein ganz klein wenig warm da drin.

Danach war es dann Zeit für unsere Überfahrt nach Osaka.
Die Autobahn schlängelt sich durch atemberaubende Bergkulissen die im Nebel liegen.



Und natürlich folgt Tunnel auf Tunnel auf Brücke auf Tunnel.
Mal ehrlich, was haben die Japaner sich dabei gedacht? "Hey da ist ein Berg im Weg. - Egal, bohr durch"; "Hey da ist ne große Schlucht. -Ja dann Bau halt zwei Brücken drüber.

Im Hotel angekommen freuen wir uns alle schon auf den Pool und die Waschmaschinen.
Das Hotel ist auch sehr, sehr nobel (ein Page fährt uns die Koffer aufs Zimmer) und die Aussicht aus dem 13. Stock ist beindruckend, ABER…
Der Pool kostet pro Tag und Person ca. 30€ Aufpreis und der Wäscheservice verlangt ca. 2,50€ pro Kleidungsstück - Super!

Da Kuraude und Mochi aber dringend waschen müssen, suchen wir noch schnell einen Waschsalon auf. Blöd nur, dass dieser keinen Trockner hat.

Mochi und Kuraude im Waschsalon.
Wieder zurück im Hotel, genießen wir die unglaubliche Aussicht auf das nächtliche Osaka.

Blick in Richtung Osaka Castle

Osaka in der Nacht
Jetzt, um ca. 23:30 Uhr Ortszeit, lassen wir den Tag ausklingen und schauen dabei ein wenig japanisches Fernsehen.

Liebe Grüße in die Heimat und selbstverständlich auch an alle anderen die unsere Reise verfolgen…

Dienstag, 30. Juli 2013

Tag 7: Tschüss, Nagoya - Hallo, Suzuka!


Next Stop: Suzuka!

Der Start in den Tag war wenig spektakulär ... aufstehen, frühstücken, Koffer packen und auschecken.

Nun war es Zeit, die verpasste Besichtigung vom Vortag nachzuholen – wir machten uns auf dem Weg zum Nagoya Castle!


Der Eintritt zu diesem Schloss und Park betrug 500 Yen pro Person (+ 180 Yen Parkkosten pro 30 Minuten)

Eine kleine Übersicht 

Nachdem das Navi endlich programmiert war, ging es dann auch los. Und das unter strahlendem Sonnenschein – das Wetter war wie ausgewechselt: Es war SEHR heiß und SEHR schwül!

Während Don und Usai sich am Schlosseingang noch ein wenig von der Hitze erholten,  drehte Kuraude mit mir bereits eine kleine Runde.

Kuraude am Bambus

Mochi am Bambus

Und das ist übrigens eine Zikadenhaut

Zu viert ging es dann weiter in den Innebereich des Schlosses. Zu Beginn besichtigten wir ein kleines Vorschloss. Die Räume dort – vorallem die Wandbilder – waren besonders schön gestaltet.




Nach dieser ersten Besichtigung ging es dann erst in einen kleinen Souvenier-Shop. Dort fanden wir ENDLICH Postkarten! (Postkarten sind in Japan wohl nicht so beliebt, wie in unserer Heimat...)
Jetzt müssen wir nur noch eine Poststelle finden...

Als nächstes wurde das Hauptschloss besichtigt. Stolze sieben Stockwerke war das Schloss hoch. Doch wie sagt man so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Das Wahrzeichen von Nagoya ... soll wohl ein Delphin sein ?!

Waffen, viele Waffen!

Nagoya in klein und Usai in normal

Kuraude mit kurzer Waffe...

Zwei Prinzessinnen

Ich auf dem ... Delphin


Und usai auch nochmal :)

Hier mache ich einen auf starken Japaner :D

Endlich ganz oben angekommen, genossen wir dann eine wunderschöne Aussicht auf Nagoya.





Eins der seltenen Bilder von Don

Wir waren doch recht lange im Schoss Nagoya – doch dann ging es weiter in die nächste Stadt – nach Suzuka!

Eine Stunde Zeit, um unser Reiselied zu singen
 
Suzuka machte keinen besonders schönen Eindruck. Mit übernatürlich vielen Tankstellen und Autohäusern scheint Suzuka das „Detroit“ von Japan zu sein ... nur dass Suzuka nicht pleite ist. Es schien auch nicht viele Kaufhäuser oder ähnliches zu geben (zum Glück entdeckten Don und ich gegen Abend ein sehr interessanten Supermarkt direkt in der Nähe unseres Hotels!). Im Endeffekt scheint Suzuka doch nicht so übel zu sein.

Nach der Fahrt über die Autobahn (für ca. 16,00 € an Mautgebühren) kamen wir dann endlich am Hotel „Fine Garden“ an. Und mir fällt nur eine passende Umschreibung zum Hotel ein: Es war sehr pornös!

Aber warum so viel schreiben. Wenn ein Bild mehr sagt, als tausend Worte, dann sagt ein Video mehr, als tausend Bücher!



Dieses überaus ... pornöse ... und luxeriöse Zimmer kostete uns pro Person im übrigen nur ca. 32,00 € die Nacht. Wahrscheinlich, weil derzeit keine wichtigen Rennen am Suzuka Circuit statt fanden. Und trotzdem wurden wir behandelt wie Könige. Die Koffer (meiner war bereites extrem schwer!) wurden vom Hotelmitarbeiter die Treppen hoch getragen, wir bekamen das Abendessen aufs Zimmer geliefert und Dons verzweifelter Versuch, für den netten Service Trinkgeld zu geben, scheiterte kläglich ... in Japan kennt man eben kein Trinkgeld.

Der Massagesessel scheint übrigens mit „großen Menschen“ (Europäern) nicht zurecht zu kommen ... mal ist er zu klein und bricht einem beinahe den Rücken – und wann anders massiert er einem dann die Ohren statt – wie angezeigt – die Schultern...


Übrigens: In Kyouto übernacht wir nochmals in einem „Fine Garden“ Hotel ... und weil die Doppelzimmer dort ausgebucht waren, bekamen wir zum selben Preis „Deluxe“ Doppelzimmer“ – es kann allerdings sein, dass wir hier in Suzuka ein upgrade bekamen – denn laut dem Fluchtplan haben wir die beiden größten Zimmer im Hotel:

Der Beweis

Zum Abschluss noch ein paar lustige Bilder von unserem Hotelzimmer, liebe Grüße und viel Spaß damit! Morgen geht es dann zum Suzuka Circuit und nach Oosaka, bis dann!

Die Jungs haben Spaß

Kuraude ist von den „charmant angehauchten“ Zimmern sehr begeistert.

Der Massagesessel ist zu ca. 5 % der Zeit echt bequem!

Nachtrag: Während wir übrigens hier in der Lobby sitzen (Kein W-Lan-Empfang auf dem Hotelzimmer) entschuldigt sich noch eine Hotelmitarbeiterin dafür, dass sie an uns vorbei läuft ... wird ja immer schlimmer hier!