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Freitag, 12. Dezember 2025

Tag 13 - Ratties in Yokohama

 Hallo Zusammen,

ich bin mal wieder was spät dran, hallo!

Heute hat es mich nach Yokohama verschlagen? Wieso? Hauptsächlich wegen Ratten! :D

Nach der Japanreise letztes Jahr hatten meine bessere Hälfte und ich beschlossen und Farbratten anzuschaffen. Kurz vor Weihnachten war es dann soweit und drei Nasen zogen bei uns ein. Man kann die täglichen Abenteuer (ich will gar nicht so tun, die schlafen und essen hauptsächlich) auch hier bei Instagram verfolgen:  Arlo, Bento und Chiko

 Wenn man solche Accounts eröffnet, findet man doch schnell gleichgesinnte Accounts und mehr. So bin ich vor einiger Zeit auf einen Account aus Yokohama gestoßen, die eine Art "Tiercafe" führt. Da es auf den Fotos und von den Bedingungen recht gut aussah, beschloss ich zu reservieren (einfach über Insta schreiben). Ich bin echt kein Fan von Tiercafes. Leider sieht man in Japan oft "Cafes" die ganz un dgar nicht artgerecht sind, weil viel zu laut, viel zu viele Leute, zu wenig Auslauf und/oder einfach generell nicht artgerecht. Es gibt meiner Meinung nach Tiere, mit denen kann man das eher machen (z. B. Ratten oder Katzen wenn es dann Artgerecht, auf die Bedürfnisse der Tiere, zugeschnitten ist) oder halt Tiere, bei denen man es lässt (z. B. Otter, Eulen). Ich war da früher auch blauäugiger, geb ich ehrlich zu.

Nun jedenfalls war es heute soweit. Das "Cafe" liegt in der Nähe von Chinatown, es ist wie so viele kleine Läden in Japan, eher unscheinbar, ohne das Schild draußen würde man es nicht finden:

 



 Im 1. OG klingele ich um rein zukommen. Die Gastgeberin öffnet mir freudig die Türe. Bevor es zu den Tieren geht, erst einmal Hände waschen und Mundschutz an. Bevor ich mit einigen der Nasen interagieren darf, werde ich erst einmal eingewiesen. Sitzen bleiben, Tiere vorsichtig hochheben, am besten von alleine kommen lassen. Da ich selbst ja auch Ratten habe, ist mir alles klar. Die Gastgeberin spricht übrigens nur Japanisch, wenn es mal hakt, helfen ja Übersetzungsapps.

 Im Moment leben vier Rudel hier im umgebauten Appartement. Es ist (typisch Tokio-Gegend) eher klein, aber für die Ratten bei weitem groß genug. Als erstes begrüßen mich drei 1-jährige Weibchen:

 






Außer diesem Rudel gibt es noch ein männliches Rudel (vier Ratten), ein Rudel mit sechs Weibchen (6 Monate alt) und noch eine ganz alte Rattendame (2 Jahre, 9 Monate), die leider schon eine Hinterhandlähmung hat und tagsüber teilweise alleine unterkommt, da sie besondere Pflege benötigt. Sie hat aber Kontakt mit allen anderen Weibchen. Zwischen den drei 1-jährigen Mädels und den jüngeren gab es aber Knatsch und es muss nochmal eine Integration später stattfinden. Die Männchen sind aus einem Notfall bzw. konnten nicht weiter vermittelt werden bisher.

Ich habe für eine Stunde reserviert inkl. Snacks für die Nasen und treffe heute auch noch die wilden jungen Mädchen. Sie wirken so klein und hyperaktiv im Gegensatz zu den drei Faulis die wir zuhause haben. Richtig süss und verspielt einfach!






 

Die Zeit vergeht wie im Flug. Stolz erzählt mir die Besitzerin das sie immer versucht Futter aus Deutschland zu kriegen, da das wohl die besten Nährwerte hat. Die Dame liebt ihre Tiere. Es ist sicher nicht alles perfekt (mir persönlich sind die Käfige zu klein, auch wenn die Nasen täglich Auslauf haben) aber die Tiere sind extrem zahm, lieb und gesund. Und das ist wohl das wichtigste. Das Zimmer ist toll auf die Nasen zugeschnitten worden. Auch wenn es sich um ein Cafe handelt, gibt es hier kein Essen/Trinken für Menschen - höchstens für die Ratten. Für 200 Yen kann man eine Portion dazubuchen. Das ist sehr fair. Es war toll mit den Ratten zu spielen. Ich vermisse meine drei Stinker langsam echt.

 

Anschließend gehe ich nochetwas Bummeln, auch im Pokemon Center in Yokohama, finde aber nicht wirklich etwas. 

Ich beschließe zurück nach Tokio zu fahren. Es ist mein letzter Abend in Tokio. Morgen werde ich ab Nachmittags schon in Narita sein. Ich beschließe zum SkyTree zu fahren:








Ich werde etwas wehmütig. Letzter richtiger Abend. Ich bin nun 4 Wochen schon in Japan.. wo ist nur die Zeit hin? Ich bin traurig das auch diese Reise sich dem Ende neigt.. aber ich freue mich auch auf Zuhause. Sehr <3

Dienstag, 15. Oktober 2024

Tag 1 - Start mit Schwierigkeiten

 Hallo Zusammen,

es tut mir leid, das erst jetzt ein Eintrag kommt. Einige hatten sogar schon gefragt (wie süß seid ihr bitte?!). Und hier kommt nun hoffentlich das was ihr erwartet inkl. allerlei Logik- & Grammatikfehler - LETS GO ! Schön das ihr dabei seid!

Die Tage vor Abreise standen unter keinem günstigem Stern: Eine Woche vor Abreise wurden wir krank. Und auch bis jetzt ist noch nicht alles wirklich gut.. mal sehen wohin das führt.

Erst mein Freund, dann ich. Dicke Erkältung, man ist einfach platt. Etwas surreal war dann der Tag der Abreise, besonders für mich, ich habe auf dem Weg dorthin irgendwie nur vor mich hingelebt. 

Mein Schwiegerpapa in Spe war so lieb und hat uns am Abend vor Abflug zu unserer Unterkunft nahe dem Flughafen Brüssel gefahren. Leider ist gerade auch Ferienbeginn und wir brauchen eine gute halbe Stunde länger. Darauf werden sich erst einmal fette Fritten in Brüssel gegönnt.


Die Nacht in Brüssel war durchwachsen, genauso wie die letzten gefühlten 5 Nächte auch schon. Ich bin richtig dick erkältet nun. Aber bringt alles nichts, der Flieger wartet nicht auf einen. Wir packen also todmüde und leicht aufgeregt / nervös alles zusammen, bestellen uns ein lokales Uber und lassen uns zum Flughafen transportieren.

Am Flughafen angekommen, ist viel los aber weniger als ich befürchtet habe. Pünktlich geht der Check-In Schalter auf und wir stehen fast nur mit Japanern für unseren Flieger an.

Der erste Flug geht relativ flott um, im Landeanflug denke ich, mir platzt der Kopf aber nun, er ist noch dran. Vorfreude auf Flug 2 ist kaum zu halten. In Helsinki vergeht die Zeit auch flott und es geht ab in den zweiten Flieger. Was soll ich sagen? Es wird nicht besser. Egal wie oft oder nicht oft man Langstrecke fliegt.. es ist immer gleich ätzend. Leider ist der Flieger auch voll, es bleibt also kein Platz oder so leer und wir ringen um jede Minute schlaf die man kriegen kann. Und meine Nase läuft auf einmal ohne Ende.. kurz und knapp: Es ist einfach ekelhaft!


aber schöne Aussicht.. zumindest für die ersten 90 Minuten dann musste alles zugemacht werden.

Irgendwann sind auch diese ekelhaften Stunden um und wir schleppen uns durch den Zoll, Einwanderungsbehörde. Obwohl man das seit neuestem auch vorab Online vorausfüllen kann (Wow, Japan, ich bin echt stolz auf euch!), dauert alles seine Zeit. Als wir am Kofferband ankommen, fahren unsere auch schon Kreise und ich kann endlich auf die Toilette hüpfen und versuche zu retten, was zu retten ist, Ergebnis so lala.

Da der Tag eh schön ätzend und lang und verschwendet ist, haben wir ausgemacht das wir uns direkt um alle anderen Angelegenheiten kümmern: Also den JR Pass holen, die Sitzplatzreservierungen und mein Freund benötigt auch eine IC Card für die Bahn (weil einfach praktischer!).

Am JR Büro am Flughafen Narita werden wir von einer sehr freundlichen Dame bedient die uns den JR Pass in windeseile ausstellt und sogar unsere Online-Reservierungen schon sieht und einfach direkt alles ausdruckt. Ich könnte hüpfen vor Freude. Das spart so viel Zeit. Auch generell, das der JR Pass nun ebenfalls ONLINE reserviert werden kann. Japan ist wirklich in der Moderne angekommen!

Leider gibt es die IC Card für Touristen nur als einmalige 28-Tage-Option. Mein Freund kann seine nun erhaltene Karte also nur für diese Reise nutzen. Schade.

Nun geht es samt Gepäck, Jetlag, Krankheit, Schlafmangel und so in den Zug bis zur Unterkunft. Der Flughafenname "Tokio Narita" suggeriert irgendwie das man ja in Tokio landet, tatsächlich ist man aber eine Stunde entfernt (mindestens). Mit einem Express fahren wir Richtung Tokio und landen nach etwas hin und her in der Unterkunft.




Unsere erste Unterkunft ist ein Ryokan und wird von einem alten Herrn geführt. Englisch ist nicht wirklich drin, aber Engagement! Es ist sehr gepflegt hier und riecht so schön typisch nach Holz.

Erste Amtshandlung: DUSCHEN! Übrigens ein eher traditionell gehaltenes Badezimmer mit Platz zum abduschen/säubern und dann kann man in die Wanne steigen. Ich lieb es doch!

Todmüde und platt beschließen wir aber noch ein geplantes Ziel zu besuchen: Den Tokyo Sky Tree.

Umstiegsplatz in Richtung Sky Tree

Am Sky Tree angekommen zieht es uns sp*ckos erst einmal in das Pokemon Center:






Für meinen Freund ist es das erste Mal in Japan, dementsprechend erschlagen und begeistert und verwirrt und happy und 10000 andere Gedanken befinden sich in seinem Kopf.


Übrigens habe ich heute auch Geburtstag (ganz nebenbei) und lasse das dem Pokemon Center -Mitarbeiter natürlich wissen. Dieser übertrieben engagierte Mensch fängt fast an zu singen und erzählt mir etwas davon wie sich alle im Team und besonders das Pokemon "Solgaleo" freuen (es ist wohl das Pokemon des Monats dort.. aber dont judge me, mein japanisch ist schlechter denn je und ich bin einfach übermüdet). Auf jeden Fall klatsche ich mit dem Plüsch Solgaleo ab und erhalte meine GEschenke!


Nun geht es aber auf zum Sky Tree! Wir wollen Tokio von oben sehen! Wir stolpern dabei über etwas zu deutsches...




Oktoberfest! .. Im Oktober.. nun, wer kann es Ihnen verübeln? Es läuft leider ganz schreckliche Ballermann(?) Musik dabei LMAO 

Auf in den Sky Tree!

Auf!
IN!
DEN
SKY TREE !!!!!!






...


es geht nicht


"all tickets are sold out for today"


WTF? Man hätte reservieren müssen?! 
Wir sind zu müde um uns zu lange darüber zu stören. Aber es wäre so schön gewesen


Daher gibt es nur billige Fotos vom Boden etwa 10m höhe oder so und nicht ein paar 100

dokidoki




<3 <3 <3

Wir sind am ende.

Wir schaffen es irgendwie nach Hause.

Die Nächte waren schwierig. Die nächste wird es auch werden. Meine Ohren knistern und knacken. Ich will Japan einmal einfach gesund erreichen.

Ich bin aber beeindruckt wie gut sich mein Freund schlägt, das erste Mal Japan ist echt erschlagend aber er nimmt es gut auf :D

Ahja, und Mückenstich hab ich auch schon abbekommen. Happy Birthday X'D

Ich glaube, wir haben aber auch einfach dieses.. wie nennt sich das.. dieses Jetlag heftigst abbekommen.. und wir sind einfach nicht fit vor Abreise gewesen.


Mückenstich Counter: 1

Nächte mit mehr als 5 Stunden schlaf: 0


Danke fürs lesen. Wir hängen hinterher mit den Einträgen. Es war ein sehr schwieriger Start mit wirklich (ich mein es leider ernst) kaum schlaf.




Sonntag, 24. September 2023

Tag 16 - (Geheim-)tipps

 Guten Abend oder Tag oder Morgen,

ein weiterer Tag ist schon wieder vorbei. Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, ich mache gar nicht so viel aber wenn ich dann Abend den Tag in Ruhe Revue passieren lasse, dann ist es doch viel :D

Die erste Nacht in meiner "neuen" Unterkunft in Tokio war... ok. Ein Insektenstich am Ellbogen plagt mich, er hat sich leider entzündet und der Ellbogenbereich ist angeschwollen, pocht und brennt. Aber, was soll ich das hier noch weiter ausfüllen.. das ist ja eigentlich schon Standard wenn ich in Japan bin. Es vergeht kaum eine Reisewoche ohne solche Probleme, daher bin ich dankbar das ich erst so spät diesmal diese Probleme habe.

Also hieß es als erste Station erstmal wieder: Apotheke!

Man versteht mich und ich bekomme ein altbewährtes neues Mittel empfohlen. Ich hatte noch die Creme vom letzten Jahr, habe aber den Eindruck die wirkt nicht mehr viel. Ich hoffe mit der neuen geht die Schwellung schnell weg!


Meine erste (reguläre) Station lautet: Gallery Marusan.
Ich habe es während der ersten Tage in Tokio nicht geschafft, daher musste das nun nachgeholt werden.
Was ist Gallery Marusan?
Es klingt ganz groß, ist aber nur ein kleiner  doch liebevoll geführter Shop rund um einen der bekanntesten Hundes Japans: Maru.



Während ich im Shop bin, kommen immer wieder andere Hundebesitzer rein und die Shopleute begrüßen jeden einzelnen sehr herzlich. Ich verliebe mich schließlich auch in zwei schöne Untersetzer mit Maru, kriege noch einen Snack angeboten und verlasse glücklich den Shop wieder.
Leider hatte ich kein Glück, Maru selbst war nicht da. Er ist mittlerweile recht alt und humpelt leicht. Es ist so schade, das Hunde so viel schneller altern als wir Menschen :(


Mein nächstes Ziel ist der nahe gelegene Ueno Park. 

ein Shiba! Hier in der Gegend gibt es viele Hundebesitzer.

Einige Gehminuten später, erreiche ich den Park. Er liegt direkt neben dem Ueno Zoo - aber Zoos besuchen wir nicht. 

Im Park erwarten mich schon hungrige Mäuler:

Die Leute hier in Ueno sind alle entspannt und freundlich. Ich werde viel angelächelt und auch angesprochen. So rede ich mit einem Japaner über die gierigen Fische und mit einer anderen Dame über ihren Hund. 
chillt ihr Leben hart die Taube

dadrunter ist auch irgendwo Wasser XD

leider nicht mehr in Blüte, bin da viel zu spät, trotzdem schön.

hier war ich doch schon mal vor 6 Jahren mit der besten Schwester der Welt :)


Ich schlendere, genieße die doch relative Ruhe, obwohl einige Leute unterwegs sind. ich Höre auch zweimal deutsche. Ich beobachte die Koi, die Tauben und genieße meinen Mittagssnack. Hierbei hole ich mir leider auch neue Souvenire die die nächste Nacht schwierig machen: Mückenstiche. War ja eigentlich klar..

Mein nächstes Ziel musste ich vor knapp zwei Wochen aufschieben, aber wie sagt man: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Es ging ab zur Universität von Tokio. Wieso? Nö, keine Sorge, bin zu dumm zum studieren. Es gibt hier ein kleines "hidden gem", eine Statue von Hachiko! Wie? Die ist doch in Shibuya!? Ja, auch!
Die Statue von Hachiko an Shibuya Station kennt vermutlich (fast) jeder. Es gibt an der riesigen Shibuya Station ja auch den "Hachiko Exit" und in Shibuya City auch kleine "Hachiko Busse". Ein Foto dort an der Statue zu kriegen kann schonmal etwas dauern und es herrschen erschwerte Bedingungen, da es ein beliebter Treffpunkt ist und generell halt ein beliebter (Touri-)Spot.

Vor einigen Wochen erst bin ich auch auf die weitere Statue von Hachiko aufmerksam geworden. Sie wurden 2015 via Crowdfunding gesponsert und auf dem Unigelände aufgestellt. Es soll zum 90-jährigen "Jubiläum" die Wiedervereinigung von Hachiko und seinem geliebten Prof. Hidesaburo Ueno zeigen.

Als ich die Statue erreiche, ist quasi niemand da. Es kommt mir surreal vor. Nur zwei indische Studenten stehen dort und machen netterweise ein Foto von mir mit der Statue:





Die Statue, die Geschichte dazu. Es ist rührend und tragisch. Immer wieder. Ich hab echt Tränen in den Augen. Ich bin so froh den Weg gemacht zu haben. Wenn ihr mal die Möglichkeit habt, dann besucht die Uni Tokio und diese Statue. Es ist generell auch eine nette Gegend, halt nur etwas Abseits von den üblichen Hot Spots aber gut erreichbar mit dem Nahverkehr.

Erstmal geht es für mich danach in die Unterkunft, ich habe auf dem Weg noch in Ikebukuro gehalten und etwas Geschenk geshoppt. Die große Tüte nervt aber. Im Doutor (einen Cafe/Sandwichladen) gönne ich mir den veganen Burger (danke für die Empfehlung Nati). Dann suche ich nochmal eine Apotheke auf, ich brauche irgendwas an Kühlung. So kompetent der Herr heute morgen war und so gut es trotz Sprachbarriere (mein Japanisch ist echt mies) geklappt hat, desto komplizierter ist es nun. DIe Dame checkt irgendwie nichts. Hallo?! Mein Ellbogen ist rot und geschwollen, ich zeige ihr das und sage es kommt von einem Insektenstich ich brauche was zum kühlen. Kommt sie mit sensitiver Hautcreme für nach ner Rasur oder so?! Eine zweite Kollegin guckt mit drauf und weist sie dann zu den Kühlakkus. Also manchmal weiß ich nicht ob ich so schlecht Japanisch spreche oder was da los ist. Das hat mich echt genervt. Also, da muss man keine Fachkraft sein um zu sehen was es ist. Aber manchmal glube ich, das manche Leute in so nen "Panik-Stand-By"-Modus verfallen sobald ein Ausländer sie anspricht (und schlecht japanisch spricht, so wie ich, das sei fairerweise nochmal dazu gesagt) und dann wird da null mitgedacht oder einfach abgeschaltet. Hab so Panik-Stand-By Situation auch bei Nati schon mitbekommen und Nati spricht richtig, richtig gutes Japanisch. Naja, ich kriege was ich will und gehe nach Hause.

Das tolle ist, die Wege sind relativ kurz. Takadanobaba, da wo meine Unterkunft ist, liegt zwischen Shinjuku und Ikebukuro (jeweils 2 Stationen),  es ist also sehr praktisch.

In Shinjuku ist Samstagabend natürlich viel los. Mich zieht es auch noch in 1-2 Läden, es muss noch etwas dunkler werden für mein nächstes Ziel:



Um kurz vor 20h geht es dann zum nächsten "hidden gem" das Tokio Metropolitan Government Building. In Shinjuku gibt es VIELE Hochhäuser. Eines der größeren ist das Government Building. Ein Kollege hatte mir letztes Jahr schon erzählt, das man hier KOSTENLOS bis in die 45. Etage fahren kann (ca. 200m) und dann einen tollen Blick auf Tokio hat. Ich wusste das gar nicht. Es ist eine tolle Alternative zum Tokyo Tower oder Ueno Sky Tree (die kenn ich ja schon XD). Und pro Reise brauche ich immer mindestens EINEN Aussichtsturm, das ist irgendwie so ein Ding geworden:


Es ist tatsächlich nicht so viel los. Die Schlagen am SkyTree oder Tower dürften an einem Samstagabend vermutlich ewig lang sein. Und der Ausblick lässt sich sehen:


die Straßen *__*


Auf der selben Ebene gibt es auch einen kleinen Food Store mit Gebäck und einen SouvenirShop und viele Stühle und Tische um eine Pause zu halten. Voll praktisch! Dafür liebe ich Japan!

Also klare Empfehlung ! Vielleicht kannte die ein oder andere das ja auch nicht! Und es liegt sehr zentral, 10 Minuten zu Fuß von Shinjuku Station!!!

Ich genieße den Ausblick lasse den blick einfach schweifen und den Abend ausklingen. Langsam wird es spät und ich hungrig und es geht zurück nach Hause.

danke für den Ausblick! <3

Mein Rückweg führt mich durch Shinjuku Abendmeile, man sieht schon ein paar Betrunkene Leute aber nichts gefährliches. Zuhause entdecke ich meine Souvenire vom Park und eine schwierigere NAcht inkl. Nasser Umschläge für beide Beine und dem Ellbogen erwarten mich. Mein Ellbogen ist auch sehr rot und geschwollen, ui, da muss ich die Nacht echt schauen das es abschwillt. Naja. Ich kenn es ja schon. Fast Standard wenn ich in Japan bin.

Danke fürs Lesen. Viele Grüße in die Heimat. Das Wetter war übrigens heute toll. So hätte ich es mir jeden Tag gewünscht. 


Schlüsselwort

虫刺され

Mushi sasare

Mückenstich 

(old Wort aber Gold XD)