Montag, 29. Juli 2013

Tag 5: Die Reise geht weiter!

Unser nächstes Ziel: Nagoya!

Bevor wir unser nächstes Reiseziel ansteuerten, brauchten wir unseren Mietwagen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir zeitig und günstig (ca. 3,00 € pro Person) zur Autovermietung gekommen, wo Don dann unseren fahrbaren Untersatz erhielt.

Ein geräumiger Wagen für unsere kleine Gruppe und ein mehr als fähiger Fahrer ... trotz Linksverkehr!
Zwar konnte unser eingebautes Navigationssystem englisch sprechen ... doch war die Bedienung und die Anzeige nur auf japanisch möglich. Welch ein Glück, dass einer der Japaner von der Autovermietung uns aushalf...
Welch ein Pech, dass dieser sich mit dem Navi so gar nicht auskannte, leicht überfordert war und eine halbe Ewigkeit für die Einstellung brauchte.


Das japanische Navigationsgerät :D

Ungefähr fünf Stunden dauerte unsere Fahrt von Tokyo nach Nagoya. Die Strecke war mit einigen Mautstellen besetzt. An den ersten bezahlten wir jedes Mal einen Betrag von umgerechnet ca. 5,00 bis 10,00 €.

Davon gab es weitaus mehr als nur eine :D

Doch an der letzten Mautstelle von Tokyo bekamen wir dann ein Ticket in die Hand gedrückt und alle paar Minuten fing ein eingebautes Gerät im Wagen an, mit uns zu reden ... natürlich auf japanisch. Wir verstanden nur drei Worte... "Karte", "bitte" und "einfügen". Wir haben einige Stunden gebraucht, um heraus zu finden, was diese Stimme aus dem Gerät von uns wollte ... und das hat genervt ... so richtig!



Erst gegen Ende der fahrt fanden wir heraus, dass diese Ansage für uns absolut irrellevant war. Als Ausländer konnten wir die benötigte Karte für dieses Gerät gar nicht besitzen. Wir zahlten die Maut, indem wir unser Ticket abgaben ... und das kostete uns nochmal stolze 60,00 € (ungefähr).

Auf dem Weg nach Nagoya sahen wir dann auch einen Teil der grüneren Seiten Japans. Hier zwei Beispiele:

Wir haben auf dem Weg sowohl viele Berge gesehen...

...wie auch viele ebene Flächen,

Und wo wir gerade bei schönen Landschaften sind: Sagt euch der Fuji-San etwas? Größer Berg ganz Japans, nicht zu verwechseln, leicht zu erkennen, Markenzeichen Japans und so weiter? Es heißt, dieser Berg ist von der Autobahnfahrt von Tokyo nach Nagoya mit Leichtigkeit zu erkennen. Dazu haben wir ein kleines Video gedreht...


Nichts desto Trotz kamen wir dann am Nachmittag in Nagoya an. Auch wenn die Hotelkräfte mit Englisch nicht viel anfangen konnten ... und auch wenn die Aufzugstüre einen Mordanschlag gegenüber Usai ausüben wollte ... so waren wir froh über unser zweites Hotel. Die Zimmer waren weitaus größer, als es in Shibuya der Fall war.

Don platzt vor Freude dank seines schönen Hotelzimmers

Nach einer kurzen Verschnaufpause gab es dann noch eine kleine Shoppingtour innerhalb eines bestimmten Kaufhauses in Nagoya, damit die Mädels den Summersale noch ausnutzen konnten. Und sowohl bei Usai und Kuraude hat es sich mächtig gelohnt! Auch Don und ich fanden noch wenige Sachen für uns.

Auf dem Weg zum Kaufhaus ... schade, dass Don meist hinter der Cam steht!

Die letzte, weniger leichte Situation des Tages: Wir brauchten etwas zum Essen! Während ich im japanischen Laden sehr schnell fündig wurde (ich LIEBE die japanische Küche!), hatte vorallem Usai Probleme mit der Essensauswahl. Zum einen ist sie Vegetarierin und zum anderen wollte sie sich (verständlicherweise) nicht nur mit Süßkram o.ä. zufrieden geben. Vorerst mussten ein paar Backwaren herhalten, da es fast unmöglich ist, in Japan Gerichte ohne Fleisch oder Fisch zu erhalten. Erst im Hotelzimmer entdeckten wir, dass eine meiner Leckereien in Tofu eingewickelter Reis war ... sehr lecker und perfekt für Usai - der Abend war gerettet!

Dem Internet und der Zeitverschiebung sei Dank konnten wir um 21.00 Uhr noch das Formel-1-Rennen verfolgen. Zum Abschluss des Tages rafften wir uns dann ein letztes Mal auf, um den Kampf gegen das japanische Navigationsgerät zu gewinnen - mittlerweile schaffen wir es, trotz der für uns unverständlichen Kanji, das Navi korrekt einzustellen.



Kuraude
Mochi
Don

      Liebe Grüße in die Heimat!



Usai

Sonntag, 28. Juli 2013

Tag 4: Treffen mit Hiroki

Hallo hier ist Kuraude^^

Endlich Samstag, Zeit zum Ausschlafen!
Der vierte Tag war etwas entspannter, da wir hier meine Internetbekanntschaft, Hiroki, in Shibuya getroffen und den Tag zusammen verbracht haben.

Um 12.00h waren wir mit ihm an der Hachiko Statue verabredet. Da Mochi noch etwas aus seinem Zimmer holen musste, sind Usai und ich schon mal vorgegangen. 


Hachiko, wir lieben dich ^x^

Hachiko war ein treuer Hund, der sein Herrchen jeden Tag am Shibuya-Bahnhof erwartete, als dieser von der Arbeit kam. 1925 verstarb sein Herrchen während der Arbeit an einer Gehirnblutung - zehn Jahre lang wartete Hachiko seitdem jeden Tag am Shibuya-Bahnhof auf die Rückkehr seines Herrchens...bis zu seinem eigenen Tod. Diese Treue machte ihn in ganz Japan - und darüber hinaus - berühmt.

5 vor 12h waren wir beide am Bahnhof angekommen und haben erstmal die Statue gesucht. Da die Hachiko Statue der wohl beliebteste Treffpunkt in ganz Tokyo ist, war es gar nicht so einfach Hachiko durch die ganzen Menschenmassen zu finden. Nach kurzer Zeit des Suchens fanden wir die Statue und kurz darauf fand Hiroki auch zu uns ^^
Zudem, wie aufs Sichwort, kamen dann auch noch Don und Mochi.


Ich und Hiroki, unser erstes Treffen

Nachdem sich Don, Mochi und Usai kurz mit Hiroki bekannt gemacht haben, begannen wir unsere Shoppingtour in Shinjuku. Witzig war zu sehen wie die anderen Menschen reagiert haben, als Hiroki und ich uns begrüßten oder wir mit ihm redeten.

Dank Hiroki, fanden wir uns diesmal deutlich einfacher mit dem U-Bahn Netz zurecht. In Shinjuku angekommen ging es gradeaus zum Marui One (ein 9-stöckiges Einkaufszentrum).  Das  auf der 7. Etage alle namenhaften Lolita Labels (wie Angelic Pretty, Baby - The Stars Shine Bright, Innocent World, Moi Meme Moitie, Metamorphose, Putumayo usw.) führte.

Usai und ich waren im Paradies und die Jungs dackelten einfach hinter uns her^^
Da an diesem Wochenende Summer Sale war, waren dementsprechend viele (sehr viele!) Lolitas dort um ein paar Schnäppchen zu machen. Besonders bei AP war der Andrang erschreckend o.O
Wenn man etwas kaufen wollte bekam man eine Nummer, jedoch nur für bestimmte Artikel. Usai bekam solch eine Nummer von einer Mutter, die mit ihrer Tochter da war, leider nur für die neueste Kollektion, welches Usai dann doch dankend ablehnte.
Nach diesem Erlebnis gingen wir zu "Baby the stars shine bright", wo Usai sich dann einen Haarreif (passend zu einem ihrer Kleider) kaufte.

Usai mit ihrem Schnäppchen

Mittlerweile bekamen wir alle Hunger und so beschlossen wir wieder zurück nach Shibuya zu fahren um dort etwas essen zu gehen. Leider war der "tolle" Laden, den wir am Tag zuvor entdeckt hatten, total voll und so mussten wir uns ein anderes Restaurant suchen und wurden im Vergnügungsviertel von Shibuya fündig. 


Auf zum Restaurant

Wiedermal dank Hirokis Hilfe ging auch hier alles reibungslos über die Bühne. So beschlossen die anderen das Hiroki uns doch ab jetzt auf unsere weiteren Reise begleiten soll. xD
Das hat mich sehr gefreut, dass meine Freunde und Hiroki sich (trotz kleiner Verständigungsprobleme) gut verstanden haben. Generell fand ich den Tag mit ihm sehr schön ^///^
Beim (italienisch) Essen lachten wir viel, machten Späße und klärten die eine oder andere Frage.


Wir sind schon ein bunter Haufen xD


Kurz bevor Hirokis Zug kam, begann es wie aus Eimern zu schütten. Niemand hatte einen Schirm dabei, außer Mochi. 
Also klärte ich mit den anderen ab, dass ich Hiroki zum Shibuya Bahnhof bringe. Also rannten wir beide durch den Regen und kamen zum Glück noch rechtzeitig an. Wir verabschiedeten uns voneinander und versuchen uns nochmals zu treffen.

So das war mein Wort zum Samstag, danke fürs lesen und bis bald^^ 

Geschrieben von:
Kuraude

Samstag, 27. Juli 2013

Tag 3: Das Pokémoncenter und eine volle Stadt

Tag 3: Heute sogar mit Videos!

Unser dritter Tag in Japan begann für Kuraude und mich (Mochi) etwas früher. Wir gingen zum Yoyogi-Park - ein wenig Morgensport treiben. Während ich von den Zikaden bejubelt wurde und eine Runde lief, ließ einer der großen Raben direkt vor Kuraude ein 100-Yen-Stück fallen ... Dankeschön :)

Eine schöne Aufnahme aus dem Park

Kurz darauf begann dann unser Frühstück im Hotel. Hier viel wieder Mal auf, wie unglaublich freundlich die Japaner gegenüber ihren Kunden sind. Eine Servicekraft stand gerade an den Brötchen, um diese aufzufüllen. Natürlich habe ich einen kleinen Bogen um die Frau gemacht ... was Sie jedoch bemerkte, woraufhin Sie sich entschuldigte (frei übersetzt: "Tut mir leid, ich habe etwas unhöfliches gemacht.") und sich zwei Mal vor mir verbeugte ... unheimlich!

Nach dem Frühstück machten wir uns dann gemeinsam auf zur deutschen Botschaft, wo wir nun endlich den übersetzten Führerschein abholen konnten. Wir waren sehr dankbar dafür, dass es nun doch "über Nacht" funktioniert hat - dankbar genug, dass uns klar war, welche Person unseren kleinen Porzellanhund Namens Goethe bekommen sollte. Dieser steht jetzt tatsächlich in der deutschen Botschaft am Serviceschalter!

Mittlerweile war es Mittag und wir waren bereits ein wenig ausgelaugt ... es war sehr heiß! Also entschlossen wir uns zu einer kleinen Pause in einem nahegelegenen Park.

Eine kleine Oase der Erholung

Und ganz schön gigantische Fische!

Die liebe Usai hat dort sogar ein kleines Video gedreht ... dort könnt Ihr auch die Zikaden hören! Doch seht selbst:



Ausgeruht ging es dann weiter ... zum Pokémoncenter! Der Weg dorthin war allerdings anstrengender als gedacht. Für 1.000 Yen pro Person konnten wir zwar den ganzen Tag lang die U-Bahn benutzen ... und dank englischen Anweisungen war es auch kein großer Akt, sich im japanischen U-Bahn-Netz zurecht zu finden, jedoch brauchten wir lange, bis wir das richtige Gebäude ausfindig machen konnten.

Automaten und Verbindungskarten der U-Bahn

Und die Schranken :)

Anfangs dachten wir noch, dass wir direkt unter dem Pokécenter aussteigen würden ... einen längeren Marsch durch die Kaufhäuser und einen ebenso langen Marsch durch die Pralle Sonne später war es dann aber geschafft! Und es hat sich gelohnt!


Die Außenseite ist genau so schön gestaltet, wie der Innenraum!

Drei von Usais Lieblingspokémon ... Glückstreffer :D

Leider durften wir keine Bilder im Pokémoncenter machen ... es war wirklich großartig! So viel Pokemonmerchandise! Überall! Wir haben gut Geld in dem Laden gelassen ... und das war erst eins von drei Pokémoncenter, die wir besuchen!

Auch wenn Don jetzt nicht wirklich viel mit Pokémon anfangen kann, so waren wir doch glücklich und zufrieden, unser Ziel erreicht zu haben. Nun stand uns ein nervenaufreibender Rückweg zum Hotel bevor ... denn wir stiegen eine Station zu früh aus und sind zu Fuß gegangen ... in die falsche Richtung! Also ging es wieder zurück ... durch den Yoyogi-Park!

Kurz nachdem wir dieses Tor durchschritten, wurde mir klar: Der Yoyogi-Park ist weitaus größer als gedacht!
Während sich Kuraude dann ein wenig im Hotel ausruhte, gingen wir drei nochmal nach Shibuya ... Don und ich brauchten unbedingt mehr Kleidung! Nachdem wir im Männerkaufhaus (Shibuya 109 Men's) als allererstes auf einen Hello Kitty Store gestoßen sind, fanden wir tatsächlich Kleidung für uns! Umgerechnet 40,00 Euro für Unterwäsche und 60,00 bis über 100,00 Euro für einzelne T-Shirts ... nein danke, die Suche ging weiter! In anderen Läden gab es dann relativ schlichte Schuhe für bis zu 400,00 Euro ... ABER (!) irgendwann fanden wir dann tatsächlich eine kleine Ecke mit kostengünstiger Kleidung. Endlich bekam Don eine kurze Hose, die er dringend brauchte (und wenn Don schon eine kurze Hose trägt, dann sagt das einiges über das Wetter aus!) und ich fand frische Oberteile :)

Nun standen noch zwei Besuche an ... wir wollten den Tokyo-Tower und den Zojoji-Tempel besichtigen. Also machten wir uns auf den Weg ... Freitags ... Abends ... in Richtung U-Bahn ... in Tokyo ... VOLL DIE GUTE IDEE VON UNS! ...  und sahen das:



Schnell war die Idee der Besichtigungen verworfen ... das wird gegen Ende der Reise nachgeholt, wenn wir wieder in Tokyo sind. Stattdessen setzten wir uns in ein italienisches Café ... dort gab es Pasta zum fairen Preis und etwas, das scheinbar unverwechselbar nach Cola aussah, in Wirklichkeit jedoch kalter Kaffee mit Eis war, der auch mit endlos viel Milch und Süßstoff nicht anfangen wollte, gut zu schmecken. Wenigstens wissen wir nun für die Zukunft Bescheidt :)

Das ist der ominöse Laden

Das war das Ende von unserem dritten Abenteuertag.

Liebe Grüße aus Japan!


Freitag, 26. Juli 2013

Die ersten eineinhalb Tage


Hallo liebe Leser,

unsere Geschichte setzt sich im Shibuya Tobu Hotel fort.
Wir betrete unsere Zimmer und eines wird sofort klar:
Wohnraum in Tokio ist teuer und begrenzt. Ich glaub ich war noch nie in einem so kleinen Hotelzimmer und wir sind jeweils zu zweit.

Nach einer kurzen Verschnaufpause machen wir uns auf, die Gegend zu erkunden.
Im regnerischen Tokio zieht es uns zuerst in den Apple Store und dann nach gegenüber in den Disney Store.
Apple Store Shibuya


Disney Store in Tokio

Im McDonalds holen wir uns schnell etwas zu essen. Nun offenbart sich auch das erste Problem dieser Metropole - wo sind die Mülleimer? Nun, die sind wirklich nicht weit verbreitet in Tokio.

Nun suchen wir nach einem Geldautomaten und landen schließlich (dank einer hilfsbereiten Japanerin) in der Postfiliale. Doch auch hier klappt das Geldabheben mit keiner unserer Karten.
Mittlerweile etwas verunsichert, sprechen wir eine Mitarbeiterin an.
Diese eilt sofort los um uns ein Dokument zu zeigen.
Auf diesem steht doch tatsächlich, dass es derzeit nicht möglich ist mit allen MasterCard Produkten (dazu zählen auch Maestro EC-Karten) in Japan Geld abzuheben.

Zack! Das stehen wir vor dem ersten richtig großen Problem! Ohne Yen nix los.
In einem spontanen Brainstorming kommt die Idee des Geldtransfers per WesternUnion auf.

Nach dem Schock schlendern wir erst einmal ins Shibuya 109 (ein zehn-stöckiges Einkaufszentrum).
Mochi und Kuraude setzten sich aber schnell in Richtung Hotel ab, da Mochi die Chance wittert schnell an Geld zu kommen.

Später im Hotel dann die Erleichterung:
Mochis Mutter schickt uns ausreichend Yen per WesternUnion-Transfer. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die schnelle Hilfe.
Kurz danach geht es dann auch schon ins Bett. Tag eins ist vorüber…

Tag 2:

Früh aufgestanden und schnell ein Frühstück genossen. Mochi war übrigens morgens schon laufen. Heute haben wir viel vor.

Unser erstes Ziel ist die deutsche Botschaft. Wir machen uns zu Fuß auf den Weg.
Sinn und Zweck dieses Besuch ist die Übersetzung von Don´s deutschen Führerschein.
Nach Japanischen Recht ist es, um als deutscher hier fahren zu dürfen, notwendig, den deutschen Führerschein übersetzen zu lassen.
Unser Plan war es, den Führerschein morgens hinzubringen und am Nachmittag wieder abzuholen.

Aber dann der nächste Schock:
Laut der Dame am Schalter dauert die Übersetzung zwei bis drei Tage.
Das ist definitiv zu lang, da wir bereits am Sonntag den Mietwagen holen müssen. Ein deutscher Mitarbeiter kommt dazu meint nur unfreundlich "Auf unserer Webseite steht dass das so lange dauert".
Ja danke, DAS hilft uns jetzt auch nicht weiter.
Aber die japanische Dame macht es dankenswerterweise möglich, dass die Übersetzung nur bis zum nächsten Tag dauert (dafür zahlen wir auch etwas Aufpreis).

Karte an der deutschen Botschaft

Für die Mädels geht es dann zurück ins Hotel, während die Jungs das transferierte Geld holen. Hier läuft alles ohne Probleme ab. Witzig ist nur, dass die Japaner auf jeden Formular wissen wollen was man von Beruf ist.

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es nach Harajuku in die Takeshita-Street.
Die Takeshita-Street ist eine ca. 3km lange Einkaufsstraße, in der sich Laden an Laden reiht. Und dass meist mit mehreren Stockwerken.

Takeshita-Street in Harajuku

Harajuku Smile Camp in der Takeshita Street

Die Einkaufstour dauert lange und führt uns auch in den Laden von Innocent-World. Außerdem machen wir halt  in einem kleinen Fresstempel am Ende der Straße.
Kurz vor Ende der Tour begeistert uns ein älterer Japaner mit seinem Souvenir-Stand. Hier finden wir tatsächlich alle vier etwas das wir kaufen möchten.

Typischer Werbe-LKW in Japan

Schnell zurück ins Hotel und dann zu einem kleinen Spaziergang in den angrenzenden Yoyogi-Park. In der Zwischenzeit (ca. 20 Uhr) ist es dunkel geworden und die ganzen hohen Gebäude mit Ihren vielen Lichtern verleihen der Stadt etwas magisches.
Der Spaziergang durch den Park ist schön, die Temperatur mittlerweile wieder angenehm.
Übrigens stehen in dem Park mehrere sehr saubere Toiletten-Häusschen viele Getränkeautomaten.

Wir vier im Yoyogi-Park
Farbig beleuchteter Brunnen im Yoyogi-Park

Eine witzige Entdeckung am Rande:
Wenn es hier auf der Straße eine Baustelle gibt, ist diese nicht nur meist innerhalb des Tages verschwunden, es stehen auch immer Arbeiter daneben die einem den Weg um die Baustelle herum zeigen.

Und damit ist auch der zweite Tag der Reise beendet.

Schöne Grüße nach Deutschland…

Donnerstag, 25. Juli 2013

Anreise oder mehr als 24 Stunden wach

Hallo meine Lieben,

um 5.30h klingelt der Wecker. Zeit zum Aufstehen. Nach einer für uns alle letzten, unruhigen Nacht geht's nun gleich los. Schnell Frühstücken, dann noch die letzten Sachen einpacken und um 7.00h steht auch schon der Flughafentransfer vom Reisebaron vor der Tür. Wir sind aufgeregt. Um 8.40h dann die Ankunft am Flughafen Düsseldorf. Auf zum Check-In Schalter. Leider hatte der Online Check-In nicht funktioniert aber wir haben Glück und die wirklich nette Mitarbeiterin von Aeroflot kann uns noch die Plätze noch so reservieren damit wir zusammensitzen.

wir warten gespannt auf das Boarding in Düsseldorf


da ist die nette Aeroflot Mitarbeiterin !! ^O^

Um 10.45h war dann Abflug von Düsseldorf in Richtung Moskau. Der Flug war relativ angenehm. Schade nur, dass es bei Aeroflot wohl keine vegetarischen Hauptspeisen gibt und ich auf meine Aussage "Ich esse kein Fleisch" nur die Gegenfrage "Chicken or Beef?" erhalten habe =D. Nun ja, wir hatten ja zum Glück genug Proviant dabei. Mit etwas Verspätung landen wir dann schließlich in Moskau um 14h deutscher Zeit (Russland: 16h). Wir tapsen etwas verwirrt durch die Gegend und müssen schließlich dann nochmal durch eine Sicherheitskontrolle die ein wenig.. ja.. altbacken wirkte. Als wir unsere Sachen dann vom Band neben wollten wurden wir noch "freundlich" aufgefordert unsere Bordkarten zu zeigen "BOARDPASS!" raunte uns ein Mitarbeiter an.  Nun mussten wir uns in Geduld üben denn erst gegen 20h russischer Zeit (deutsche Zeit: 18h) ging der Anschlussflug nach Tokyo. Leider konnten wir Edward Snowden nicht auffinden, aber es muss furchtbar langweilig für ihn am Airport sein.. wir hatten jedenfalls schon nach knapp 4 Stunden genug!
Es ist fast erschreckend wie stark man den Unterschied zwischen sichtlich reichen Russen und dem Mittelstand hier am Flughafen sehen kann.

CHEESE!

ta-taaar
warten auf den Anschlussflug

Wir sind begeistert. Jeder von uns hatte einen Monitor im Sitz des Vordermanns und es gab eine große Auswahl an Filmen (in englischer Sprache!), Musik und Spielen.. nun es müssen ja auch irgendwie 10 Stunden Flugzeit totgeschlagen werden. Wir hatten uns eigentlich vorgenommen viel zu schlafen im Flugzeug aber irgendwie hat dies keiner wirklich geschafft. Das servierte Abendessen und Frühstück war leider auch nicht der Hit und der Flug schien endlos zu sein. Während des Fluges gab es einige Turbulenzen (auch unter dem Akronym "Mitreisende" bekannt) und natürlich traten diese gefühlt immer dann auf wenn wir gerade versucht hatten zu schlafen =D

Mit ein wenig Verspätung sind wir dann in Tokyo gelandet. Es ist hier 11h morgens Ortszeit, in Deutschland also 4h morgens. Während des Fluges hatten wir schon die Embarkation und Disembarkation Cards erhalten welche ausgefüllt werden müssen für die Einreise nach Japan (Landing Permission). Dieser ist 3 Monate gültig ab Einreise. Bevor wir zum Kofferband gehen konnten mussten wir durch noch eine "Sicherheitskontrolle", hier wurde dann die Landing Permission offiziell in den Reisepass eingetragen, ausserdem mussten wir Fingerabdrücke und ein Foto hinterlassen. Nun hieß es, Fahrtickets kaufen. Mein erstes Mal versuche ich mit meinem Japanisch zu glänzen - und der Herr versteht mich sogar. Haha. Wir haben vom Narita Airport den Narita Express genommen, ein Ticket bis Shibuya kostet 3,310 Yen, die Fahrt dauert etwas länger als eine Stunde.  Derweil versuchte Guido am Citibank-Automaten Geld abzuheben, er bekam aber keines. Das dies noch zu einem größeren Problem werden sollte ahnten wir zu der Zeit noch nicht, aber mehr darüber im nächsten Blogeintrag. Zum Airport sei noch zu sagen, das die Getränke hier sehr günstig sind: Ich habe mir 0,5L Apfelsaft/Zitrone für nur 150 Yen gegönnt (ca. 1,15€), am Flughafen in Düsseldorf kostete eine 0,5L Flasche Fanta o. ä. mindestens 2,50€. Überrascht waren wir von den Toiletten: Wir wussten das die Geräusche machen und ein Bidet integriert ist.. aber es war trotzdem überraschend. Was für ein Luxus. =D

schnell frischgemacht am Narita Airport
Narita Intl. Airport - Wir waren noch nie an einem so leisen Airport wie diesen

Um 12:19h kam dann unser Zug in Richtung Shibuya. Auf die Minute pünktlich hielt dieser dann um 13:34h in Shibuya Station.



Während der Fahrt erhaschen wir einen Blick auf ein eher ländliches Japan

Wir sind beeindruckt von den hohen Gebäuden und Leuten, auch hier wussten wir das es so ist aber es ist trotzdem dann irgendwie nochmal etwas anderes wenn man dann wirklich drin steht.. in der ganzen Menge. Es ist laut. Es fahren viele Klein-LKW vorbei mit Musik und Werbung für Stars und Sternchen. Zum Glück liegt unser Hotel nur 5-10 Minuten von der Station entfernt. Im Shibuya Tobu Hotel angekommen werden wir freundlich begrüßt, es werden uns Handtücher gebracht zur Erfrischung. Es ist jetzt 14h in Japan, deutsche Zeit 7h. Wir sind nun ziemlich genau 24 Stunden unterwegs gewesen, aber es hat sich gelohnt. =)

Liebe Grüße in die Heimat!!

Mittwoch, 24. Juli 2013

Ein Lebenszeichen aus Japan - wir sind gelandet!


Hallo ihr Lieben!

Wir sind jetzt seit einigen Stunden in Japan ... und abgesehen von ein paar exquisiten Komplikationen verläuft alles ganz gut. Leider sind wir viel zu kaputt, um einen ausführlichen Eintrag zu schreiben (haben kaum geschlafen), daher bekommt ihr heute noch nicht viel von uns zu lesen. Morgen Nachmittag oder Abend verfassen wir dann unseren ersten gemeinsamen Eintrag über die ersten beiden Tage.

Das hier ist nun unser Lebenszeichen aus Japan - wir befinden uns von Deutschland aus sieben Stunden in der Zukunft und freuen uns schon auf den zweiten Tag!

p.s. die Hotelzimmer in Tokio sind echt riesig! Jetzt erstmal den Koffer zuklappen, damit ich vom Stuhl aufstehen und ins Bad gehen kann... gute Nacht :)


Montag, 22. Juli 2013

Letzter Tag in Deutschland

Hallo ihr Lieben,

nun sind es noch weniger als 24 Stunden bis unsere Reise beginnt.
Ich kann es noch gar nicht richtig glauben das es morgen wirklich endlich losgehen wird.
Eigentlich sollte ich auch meinen Koffer weiter packen.. aber ich weiß nicht wo ich weitermachen soll und ständig begleitet mich die Angst irgendetwas total wichtiges vergessen zu haben.
Yen - Check
Reisepass - Check
Klamotten - Check
Hygienekrams - Check
Tabletten - Check
.....usw.

Ich bin wirklich sehr gespannt auf den morgigen Tag, es wird sehr anstrengend werden, wir haben schließlich eine Anreisezeit von ca. 18 Stunden vor uns. Ich bin gespannt wie wir auf den Zeitsprung reagieren werden, wie das Klima wirklich sein wird, ob wir alles auf Anhieb finden und, und, und.

Im Vorhinein einer solchen Reise gibt es soviel zu organisieren und planen, wer kümmert sich um die Tiere/Wohnung/Auto und ich hoffe das ich/wir an alles gedacht habe/n.

Ich konnte vor Spannung und Aufregung (fast) platzen! <3
Ich freue mich auf die nächsten 2 1/2 Wochen! <3